„Shallow Waters“ thematisiert Corona-Krise - VIDEO

Südtiroler Band Lost Zone mit neuem Song und Abschied von Gitarrist Elias

Freitag, 16. Oktober 2020 | 13:03 Uhr

Meran – „Shallow Waters“ heißt die Single, welche uns die Südtiroler Band Lost Zone nun nach der Zeit des Lockdowns präsentiert. Nach ihrem letzten Song „Blacked Out“ sind wir ja eigentlich etwas härtere Klänge gewohnt, dieses Mal zeigen sich die jungen Musiker aus dem Burggrafenamt allerdings von einer etwas softeren Seite.

Sehr viele Menschen mussten in den letzten Wochen und Monaten gravierende Verluste erleiden, seien es nun geliebte Menschen aus dem engsten Umfeld oder auch aber auch zum Beispiel das schon lange bestehende Familienunternehmen.

Die Band Lost Zone, zusammengesetzt aus den drei Mitgliedern Florian Mahlknecht (Gesang, Gitarre), Simon Mair (Drums) und Elias Oberschmied (Lead-Gitarre), wurde im Jahr 2013 von Florian und Simon gegründet.

„Ich glaube, jeder einzelne hatte in dieser Zeit zu kämpfen oder kämpft immer noch. So war es auch bei uns. Für uns als Musiker war es sehr schwer noch einen Weg zu erkennen, den man verfolgen konnte, sei es wegen Corona, als auch aufgrund anderer Geschehnisse in unserem Umfeld. Dieser Song beschreibt diese negative, fast schon depressive Phase“, erklärt Sänger Florian.

„Shallow Waters“ soll allerdings nicht nur ein Spiegel der Gefühle der drei Musiker sein. Dieser Song soll auch das Ende eines Kapitels der Band darstellen. „Nachdem wir sehr viel Zeit hatten über die Zukunft der Band, als auch über jene eines jeden einzelnen von uns nachzudenken, hat Elias beschlossen, dass er aus dem Projekt ‚Lost Zone‘ austreten wird“, erklärt Simon.

Die Trennung erfolgte einvernehmlich, allerdings wollte die Band noch einen letzten Song in dieser Konstellation veröffentlichen, welcher die Gefühlslage und die aktuelle Situation am besten beschreibt.

„Seit der Bekanntgabe, dass Elias die Band verlassen wird, haben wir von verschiedenster Seite Gerüchte gehört und Fragen zu einem genaueren Grund erhalten. Wir möchten als erstes klar betonen, dass es sich nicht um einen musikalischen oder persönlichen Grund zwischen den Mitgliedern handelt. Natürlich hatten wir auch so manche Differenzen, doch die beleben ja die Musik! Es handelt sich um eine rein persönliche Entscheidung von Elias. Er hatte gerade in der Zeit des Lockdowns sehr viel über sich und seine Wünsche für die Zukunft reflektiert und dabei erkannt, dass das riskante Profi-Musikgeschäft, in das Lost Zone versucht, einzusteigen, nichts für ihn ist. Er wünscht sich mehr Zeit für sein Studium und einen Job und wird die Musik – wie schon immer – als seine Leidenschaft weiterverfolgen, möchte aber keine Profession mehr daraus machen“, erklärt Simon.

Dies soll aber keineswegs ein Abschied von Lost Zone sein! „Wir arbeiten an neuem Material und werden dieses auch in näherer Zukunft präsentieren. Dabei dürfen natürlich eine neue Besatzung und ein neues Image nicht fehlen. Allerdings möchte ich noch nicht zu viel verraten“, so der Frontmann Florian.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

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