Von: apa
Österreich ist und bleibt eine Ski-Nation: Victoria SwarovSKI und Michael OstrowSKI bilden das überraschende Moderationsduo für den 70. Eurovision Song Contest, der im Mai die Augen der internationalen Öffentlichkeit auf Wien richten wird. Die Moderatorin und der Schauspielstar sind das Host-Team für alle drei Finalshows, die zwischen 12. und 16. Mai in der Wiener Stadthalle stattfinden werden. Am Donnerstag präsentierten sich beide nach Verkündung erstmals den Medien.
“Ich habe selten jemanden getroffen, der so offen, lustig und lieb auf mich zugegangen ist”, freute sich Ostrowski über das erste Kennenlernen mit seiner künftigen Bühnenpartnerin am gestrigen Mittwoch: “Deshalb freuen wir uns beide, dass die Wahl auf uns gefallen ist – warum auch immer.”
Swarovski zögerte keine Sekunde
Swarovski ist auf den ESC-Bühnen ja bereits seit Jahren Stammgast – allerdings bis dato in Form von funkelnden Kristallen auf zahlreichen Roben, nicht in Person der Moderatorin. Dies wird sich heuer ändern, wobei über die 32-jährige Tiroler RTL-“Let’s Dance”-Moderatorin Victoria Swarovski bereits seit längerem als Host spekuliert worden war. Als der Anruf des ORF gekommen sei, habe sie jedenfalls keine Sekunde gezögert: “Ganz klar – da sagt man sofort Ja.” Schließlich sei sie langjähriger ESC-Fan.
Und Erfahrung hat die Künstlerin aus der berühmten Kristallfamilie mit dem Moderationsbusiness ebenfalls. So ist die Partnerin von Red-Bull-Erbe Mark Mateschitz doch neben ihrem “Let’s Dance”-Einsatz auch bei Formaten wie “Top Dog Germany – Der beste Hund Deutschlands” oder der Bambi-Verleihung zu sehen.
Ostrowski mit Protestsongcontest-Hintergrund
Auch der 53-jährige Filmstar Michael Ostrowski ist durchaus als Gastgeber in diversen Shows etabliert – vom Nestroy Theaterpreis über den Amadeus Austrian Music Awards bis zum Österreichischen Filmpreis. Und nicht zuletzt den Protestsongcontest. Vor allem ist der humorvolle Steirer Österreich aber als Filmschauspieler ein Begriff, der etwa in “Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott”, “Ich war noch niemals in New York” oder der erfolgreichen Eberhofer-Krimireihe zu erleben ist und mit “Hotel Rock’n’Roll” 2016 sein Regiedebüt feierte.
Ihn erreichte der ORF-Anruf unmittelbar nach einem Zahnarztbesuch. “Ich war gut eingespritzt nach einer Wurzelbehandlung und habe sofort zugesagt.” Es sei jetzt zwar noch alles ein wenig absurd, aber auch schön.
Bei aller Erfahrung wird der Song-Contest für die beiden Showstars jedenfalls ein echtes Ausnahmeevent – allein beim Blick auf die nackten Zahlen. Schließlich werden das Spektakel nicht nur Tausende Fans vor Ort in der Wiener Stadthalle verfolgen, sondern es sitzen jährlich rund 170 Mio. Zuseher vor den TV-Bildschirmen.
Konzept vor Gesicht
Man habe zuerst das Konzept für die Show geklärt, bevor man sich der Personenfrage genähert habe, rekapitulierte ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz die Genese der Auswahl. Man vereine mit Victoria Swarovski und Michael Ostrowski nun jedenfalls internationalen Glamour und österreichische Leichtigkeit und Charme. Zumindest in letztere Sparte fällt auch zweifelsohne Andi Knoll, der als ESC-Veteran auch für Wien 2026 den Kommentar und das Vorprogramm gestalten wird.
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann freute sich im Rückblick über die erste erfolgreiche Tickettranche, bei der am 13. Jänner binnen 40 Minuten alle Karten abgesetzt wurden. “Es wird noch einmal eine Tranche von Tickets geben”, kündigte der Senderchef an. Der Termin werde aber noch geheimgehalten. Fix ist hingegen bereits, dass das RSO als Orchester nicht nur im Finale am 16. Mai zu hören sein wird, sondern auch die Eröffnungszeremonie am 10. Mai mitgestaltet.
(S E R V I C E – https://tv.orf.at/esc26/index.html )




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