Neuer Preis belohnt Respekt und Hilfsbereitschaft

Bozen sucht die freundlichsten Menschen der Stadt

Dienstag, 17. Februar 2026 | 13:38 Uhr

Von: Ivd

Bozen – Bozens Sozialstadträtin Patrizia Brillo stellte heute Vormittag im Rathaus gemeinsam mit Valentino Beccari, dem Verantwortlichen Direktor der Tageszeitung Alto Adige, und Chefredakteur Luca Fegona den „Freundlichkeitspreis der Stadt Bozen“ vor. Mit diesem Preis, der von der Stadt und von der Tageszeitung Alto Adige vergeben wird, werden Einzelpersonen und Gruppen ausgezeichnet, die die Stadt durch kleine, bewusste Gesten der Wertschätzung und des Respekts ihren Mitmenschen gegenüber liebenswerter gemacht haben.

Es braucht nicht viel. Ein paar nette Worte hier, eine zuvorkommende Geste dort: Mit der Verleihung des Freundlichkeitspreises wollen die Initiatoren freundlichen Umgangsformen und aufmerksame Gesten wertschätzen und öffentlich machen und dadurch einen positiven Wandel in unserer Gesellschaft herbeiführen. Wer anderen Menschen mit Aufmerksamkeit, Respekt und Hilfsbereitschaft begegnet, trägt zu einer angenehmeren Stadtgemeinschaft bei und bildet ein wichtiges Gegengewicht zu der um sich greifenden Gleichgültigkeit. Mit dem Preis sollen diese kleinen, alltäglichen Gesten, die für ein besseres Miteinander und mehr Zusammenhalt sorgen, wertgeschätzt und sichtbar gemacht werden.

Auch Sozialstadträtin Brillo betonte den gemeinschaftsstiftenden Charakter der Initiative: „Freundlichkeit ist ein Zeichen von Bürgersinn, das Fundament einer Gemeinschaft, die sich auch wirklich als Einheit fühlt. Und Freundlichkeit ist ansteckend. Umso wichtiger ist es, dass wir sie für alle sichtbar machen. Mit diesem Preis wollen wir diejenigen würdigen, die unseren Alltag im Vorborgenen bereichern, mit kleinen Gesten und netten Worten. Und Bozen ist voller positiver Beispiele, die über dieses Projekt miteinander verknüpft zu einer gemeinsamen Erfahrung werden.“

Die Tageszeitung Alto Adige veröffentlicht bereits seit Längerem in einer eigenen Rubrik Zuschriften von Lesern, die über kleine Gesten der Hilfsbereitschaft und der Aufmerksamkeit berichten. Dieses Projekt sei die natürliche Weiterentwicklung dieser Rubrik. In vielen dieser Zuschriften werde die Hilfsbereitschaft und Aufmerksamkeit junger Menschen hervorgehoben, so der Direktor der Zeitung. Daran zeige sich, dass der Wunsch nach einem fürsorglichen und liebenswerten Alltagsleben in allen Altersschichten vorhanden ist.

Bewerbungen für den „Freundlichkeitspreis“ werden noch bis zum 30. September unter der Mailadresse gentilezzafreundlichkeit@gemeinde.bozen.it entgegengenommen. Anschließend sucht eine Jury unter der Leitung von Bürgermeister Corrarati unter den eingesandten Vorschlägen jene aus, die durch ihre menschliche, gesellschaftliche und symbolische Aussagekraft besonders hervorstechen. Der Preis wird in vier verschiedenen Kategorien vergeben: Ausgezeichnet werden Einzelpersonen – in der Kategorie Erwachsene und U26 –, aber auch Gruppen und ein Freundlichkeitsprojekt. Die Geschichten der Preisträger können in der Folge in der Tageszeitung Alto Adige nachgelesen werden.

Die feierliche Preisverleihung findet am 13. November 2026 statt. An diesem Tag wird weltweit der „Nettigkeitstag“ begangen – ein guter Anlass, um Personen und Projekte zu feiern, die die Werte einer freundlichen Stadt auf solch eindrückliche Weise verkörpern.

Nette Worte und ein aufmerksamer Umgang mit den Mitmenschen sind das Fundament unserer Gemeinschaft, aber auch eine Kraft, die die Gesellschaft zum Besseren verändern kann. Dies wollen die Stadt und die Tageszeitung Alto Adige mit ihrer Initiative erreichen.

Bezirk: Bozen

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