Von: red
Das unterschätzte Power-Gewürz ist in fast jeder Küche zu finden, hat einen intensiven Duft, eine pikant-süße Note und wird sowohl in süßen als auch in herzhaften Speisen verwendet: die Rede ist von Zimt. Was viele nicht wissen: Dieses scheinbar einfache Gewürz kann euch bei der Reduktion von Bauchfett unterstützen – und das auf ganz natürliche Weise.
Braunes Fett: Der Schlüssel zur Fettverbrennung
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Zimt die Bildung von sogenanntem „braunem Fett“ im Körper fördern kann. Im Gegensatz zum bekannten weißen Fett, das Energie speichert, ist braunes Fett aktiv an der Energieverbrennung beteiligt. Es enthält viele Mitochondrien und Eisen – das macht es zu einer echten Heizquelle im Körper. Mehr braunes Fett bedeutet: mehr Energieverbrauch, auch im Ruhezustand.
Studien belegen: Zimt hilft beim Abnehmen
In einer Studie mit 786 Teilnehmern, die über einen Zeitraum von zwölf Wochen täglich über zwei Gramm Zimtextrakt zu sich nahmen, konnten deutliche Ergebnisse festgestellt werden – und das bei gleichzeitiger ausgewogener Ernährung. Die Testpersonen verloren im Schnitt:
- 1,02 Kilogramm Körpergewicht
- 2,40 cm Taillenumfang
- 0,51 kg/m² im BMI
- 1,02 % Körperfettanteil
Diese Zahlen zeigen: Zimt ist mehr als nur ein Aroma – es ist ein natürlicher Fettkiller mit wissenschaftlicher Rückendeckung.
Wie viel Zimt ist gesund?
Wer jetzt direkt zur Zimtdose greifen will, sollte es nicht übertreiben. Die empfohlene Menge liegt bei ein bis zwei Teelöffeln täglich in Pulverform oder rund 2,5 cm Zimtstange. Wichtig: Achtet darauf, hochwertigen Ceylon-Zimt zu verwenden, da dieser deutlich weniger Cumarin enthält als der weit verbreitete Cassia-Zimt.




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