Von: luk
USA/Vatikan – Der jüngste Konflikt zwischen Papst Leo XIV. und der US-Politik hat auch unter den Leserinnen und Lesern für Diskussionen gesorgt. In einer Leserumfrage, ob sich das Oberhaupt der katholischen Kirche politisch äußern soll, zeichnet sich ein deutliches Meinungsbild ab.
Eine klare Mehrheit von rund 80 Prozent spricht sich dafür aus, dass der Papst zu globalen und moralischen Fragen Stellung beziehen sollte. Insgesamt 2.600 Teilnehmer unterstützten diese Position.
Demgegenüber sind etwa 20 Prozent der Befragten der Ansicht, dass sich der Papst auf religiöse Themen beschränken sollte. Diese Option erhielt rund 650 Stimmen.
Ausgangspunkt der Debatte war ein öffentlicher Streit zwischen Donald Trump und Papst Leo XIV.. Der Pontifex hatte sich kritisch zum Krieg im Iran geäußert und zu Frieden aufgerufen, was in Washington auf deutliche Kritik stieß.
Auch im Kommentarbereich herrschte diese Meinung vor:
@Look_at_Yourself meint: “Der Papst ist die letzte moralische Instanz in einer zunehmend verkommenen und chaotischen Welt. Natürlich soll und muß er sich auch politisch äußern und den Finger in die Wunde legen.”
Auch @Clevere schreibt: “Soll der Papst vielleicht einverstanden sein, bei allem was dieser Trampel anrichtet? Tut nur gut daran, sich politisch zu äußern und dieser Papst Gott sei Dank lässt sich von niemanden den Mund verbieten”
@Flumm denkt: “Wir haben es hier mit einer intellektuell offensichtlich stark unterentwickelten Horde zu tun. Wenn der Papst – genau so wie Obama, Meloni oder jede andere öffentliche Figur – auf seine Provokationen nicht reagiert, sehen das seine Anhänger als Zeichen von Stärke. So von wegen ‘Mit ihm legt sich keiner so schnell an’.
Das sollte vermieden werden. Aber lang ist er hoffentlich eh nimmer…”




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