Von: idr
St. Ulrich – Wer aktuell am Morgen auf der Seceda im Grödnertal steht, erlebt ein Naturschauspiel, das selbst hartgesottene Bergfans sprachlos macht. Der beliebte Aussichtspunkt, der im Sommer Tausende Touristen anzieht, zeigt sich im Winter von seiner vielleicht schönsten Seite.
Ein Wolkenmeer, das sich wie Watte über die Täler legt, verwandelt die majestätischen Geislerspitzen – auf Italienisch Odle genannt – in eine surreale Kulisse. Die schroffen Felszacken ragen wie Inseln aus dem weißen Meer empor, während die ersten Sonnenstrahlen das Panorama in warmes Licht tauchen. Ein Moment, in dem die Zeit stillzustehen scheint.
Die Seceda, erreichbar mit der Seilbahn von St. Ulrich oder St. Christina, gilt längst als einer der Instagram-tauglichsten Orte der Dolomiten. Doch wer hier oben steht, vergisst schnell das Smartphone. Die Stille, die klare Bergluft und diese unwirkliche Landschaft wirken wie Balsam für gestresste Gemüter.
Besonders in den Wintermonaten lohnt sich der frühe Aufstieg. Wenn sich das Wolkenmeer über das Tal legt und die Geislerspitzen wie gemalt in den Himmel stechen, zeigen die Dolomiten ihre ganze Magie. Kein Wunder, dass Gröden zu den beliebtesten Winterzielen Südtirols zählt.




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