Von: stnews
Sonamarg – Schockierende Bilder aus dem indischen Himalaya: Am Dienstag wurde das Touristendorf Sonamarg in der von Indien kontrollierten Region Kaschmir von einer gewaltigen Schneelawine erfasst. Überwachungskameras hielten fest, wie die Schneemassen innerhalb weniger Sekunden Häuser und Straßen unter sich begruben.
Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt, obwohl die Lawine Teile der Siedlung komplett verschüttete. Die Behörden hatten nur wenige Stunden zuvor eine Lawinenwarnung mit hoher Gefahrenstufe herausgegeben, doch das Ausmaß übertraf alle Befürchtungen.
Sonamarg, dessen Name „Goldene Wiese“ bedeutet, liegt auf 2700 Metern Höhe und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Winterziel entwickelt. Zur Saison 2022 bis 2023 wurde das Skigebiet komplett neu eröffnet, nachdem der Ferienort zuvor hauptsächlich als Sommerwandergebiet bekannt war. Die Region wird von der gleichen Betreibergesellschaft geführt, die auch das bekannte Skigebiet Gulmarg verwaltet.
Die Lawine löste in der gesamten Region Chaos aus. Alle Flüge am Flughafen Srinagar wurden gestrichen, mehrere Straßen gesperrt. Am Wochenende erwarten Meteorologen erneut heftige Schneefälle in der Region.
Trotz der dramatischen Szenen dürfte der Vorfall ersten Erkenntnissen zufolge glimpflich ausgegangen sein – auch dank der rechtzeitigen Warnung. Dass die Überwachungskameras den Moment festhielten, zeigt eindrucksvoll die zerstörerische Kraft der Natur und mahnt zur Vorsicht in den kommenden Tagen, wenn erneut schwere Schneefälle drohen.



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