Weitere 80.000 Haushalte sollen an Breitbandnetz angeschlossen werden

150-Millionen-Euro-Darlehen für Ausbau des Breitbandnetzes in Südtirol

Freitag, 16. Dezember 2022 | 15:13 Uhr

Bozen – Bis 2026 sollen 80.000 Südtiroler Haushalte an das Ultrabreitbandnetz angeschlossen werden. Erreicht werden kann dieses Ziel dank eines Darlehens von 150 Millionen Euro, das die staatliche Darlehens- und Depositenkasse (CDP, Cassa Depositi e Prestiti) dem Land zur Verfügung stellt. Damit kann das Gesellschaftskapital von Infranet (Gesellschaft, die für die Verwaltung, Planung und Instandhaltung der digitalen Infrastruktur in Südtirol zuständig ist) aufgestockt werden. Die Mittel ermöglichen es dem Unternehmen, die notwendigen Investitionen für die weitere Planung und den Aufbau des Ultrabreitbandnetzes zu tätigen, um bis 2026 rund 120.000 Haushalte –  heute sind es rund 41.000 – zu erreichen und damit allen Telefonanbietern den Zugang zu einem modernen Glasfasernetz zu gewähren.

Landeshauptmann Arno Kompatscher verweist in seiner Funktion als Landesrat für Breitband darauf, dass “Digitalisierung und Vernetzung aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Unser Ziel ist es daher, einen schnellen und modernen Internetanschluss so flächendeckend wie möglich anzubieten. Nur so können wir für die Zukunft gerüstet sein und weiterhin wettbewerbsfähig bleiben.”

Schnellerer und sichererer Zugang zu digitalen Diensten  

Die Zusammenarbeit zwischen CDP und dem Land Südtirol wird den Aufbau einer modernen Infrastruktur mit hoher Leistung erlauben. Hohe Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und kurze Reaktionszeiten werden es den Bürgern ermöglichen, auf innovative digitale Dienste zuzugreifen: Das sind beispielsweise Telemedizin, öffentliche Verwaltungsdienste, Smartworking, Internet of things oder Online-Streaming von HD-Inhalten und Smart-City-Anwendungen wie nachhaltige Mobilität (E-Mobilität und Sharing-Mobilität), elektronische Zugangskontrolle, Umweltüberwachung und Management der öffentlichen Beleuchtung.

Mit diesem Darlehen erneuert die CDP ihre Unterstützung für das Land Südtirol, nachdem im vergangenen Jahr bereits ein Kredit von 40 Millionen Euro ausgezahlt wurde. Auch diese Summe war für die Modernisierung des Ultrabreitbandnetzes bestimmt.

Die Maßnahme, die mit den im staatlichen Wiederaufbauplan (Pnrr) festgelegten Aufgaben in Einklang steht, folgt den Prioritäten der strategischen Leitlinien für die Digitalisierung, wie sie im CDP-Plan 2022-2024 festgelegt sind. Dieser Plan zielt darauf ab, zur Entwicklung der Infrastruktur und der Digitalisierung der Unternehmen und öffentlichen Verwaltung beizutragen.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "150-Millionen-Euro-Darlehen für Ausbau des Breitbandnetzes in Südtirol"


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anonymous
anonymous
Kinig
1 Monat 17 Tage

Wenn 5g flächendeckend kommt ,braucht Breitbahn niemand

tom
tom
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage

infranet soll mal schauen, dass sie ihr netz durchgehend Gigabit tauglich hinbekommen. wieso doll ich beispielsweise bei Brennercom für 100mbit gleich viel zahlen wie ein anderer für 1Gbit. da bleibe ich davor bei meiner LTE-Sache, 300Mbit für ca. 20€

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 17 Tage

@ tom
Lte mit ILIAD ,300 GB für 13,99 € und einfach blitzschnell da können sich die Kuhmelker
mit ihrer Kabelleitung ruhig durch die Finger schaun, kein bindender Monatsvertrag mit Abzocke und noch nie einen Cent gefladert.

PPP
PPP
Grünschnabel
1 Monat 17 Tage

bevor weitere 80.000 ein ultraschnelles Internet bekommen, soll doch bitte dafür gesorgt werden dass die bisherigen Anschlüsse funktionieren.

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