Von: luk
Bozen – Rund zwölf Millionen Euro will die Landesregierung in den Ausbau der Rettungsdienste am Krankenhaus in Bozen investieren. Auf Vorschlag von Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi hat die Landesregierung am 7. März die technischen Eigenschaften und den wirtschaftlichen Rahmen für das Vorhaben genehmigt. Dies ermögliche nun den Start der vertieften Planungen, zeigt sich Bianchi zufrieden.
Erweitert werden soll das bestehende Gebäude, das aktuell die Bozner Sektionen des Weißes Kreuzes, des Italienischen Roten Kreuzes, des Bergrettungsdiensts im AVS, der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung C.N.S.A.S. sowie die Landesdirektion des Weißen Kreuzes beherbergt. Die derzeitigen Räumlichkeiten sind zu klein geworden. Es sollen geeignete Bereiche für Ausbildung, Dienste und spezialisierte Tätigkeiten wie den Unterwassereinsatz hinzukommen.
“Mit dem Ausbau entsteht eine moderne Struktur, die den Bedarf der verschiedenen Rettungsorganisationen besser abdeckt und ihre Arbeit erleichtert”, ist Landesrat Bianchi überzeugt. Rund 10,3 Millionen Euro sind für die Bauarbeiten vorgesehen, weitere 1,66 Millionen Euro für Einrichtung, Ausrüstung, Sicherheitsmaßnahmen und die verwaltungsseitig notwendigen Mittel. “Wir schaffen die Grundlage für eine zeitgemäße und funktionale Zentrale, die den hohen Anforderungen der Rettungsdienste gerecht wird”, sagt Bianchi. “Unsere Einsatzkräfte garantieren täglich Sicherheit und Hilfe. Sie verdienen Räume, die ihre Arbeit unterstützen, unterstreicht der Landesrat.
Bianchi betont zudem, dass der Ausbau auch ein Schritt zu mehr Effizienz im Gesundheitssystem insgesamt sei. Eine gute Ausbildung, klare Abläufe und moderne Logistik würden in Notfällen schnellere und bessere Hilfe für die Bürgerinnen und Bürger ermöglichen.
Die nun anstehenden weiteren Schritte, das Vorhaben zu planen und umzusetzen, übernimmt die Landesabteilung Hochbau und technischer Dienst. Genauere Zeiten werden in den kommenden Monaten festgelegt.




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