Polemik um "Spione"

Busfahrer: Wurden ohnehin schon überwacht

Mittwoch, 18. April 2018 | 16:03 Uhr

Bozen – Die SAD will bekanntlich die Busse und Züge in Südtirol sauberer und ordentlicher gestalten. Fahrgäste sollen deshalb melden, wenn etwas nicht passt – auch wenn der Fahrer unhöflich ist.

Das Unternehmen spricht von Kundschaftern, doch die Gewerkschaften üben Kritik und sprechen von Spionen.

Die Busfahrer selbst sagen laut Medienberichten, dass sie ohnehin bereits überwacht werden. Gerade im Überetsch würden Fahrgäste melden, wenn es zum Beispiel Verspätungen gebe.

In den kommenden Wochen wählt die SAD 50 Fahrgäste aus, die für ihre Spionagetätigkeit Einkaufsgutscheine in Höhe von 150 Euro erhalten.

Von: luk

Bezirk: Bozen