Tiere fühlen sich "sauwohl"

„ClassyFarm“: Sarner Bauernhof erzielt Optimum

Dienstag, 12. November 2019 | 13:32 Uhr

Sarntal – Die artgerechte Tierhaltung in Italien liegt im Argen. Das hat eine EU-Inspektion ans Tageslicht gebracht. Italien macht sich unter der Ägide und den Auflagen der EU jetzt daran, die Schweinezucht- und Mastbetriebe  zu reformieren. In Südtirol obliegt diese Aufgabe dem Veterinäramt in Bozen.

Im Rahmen der Kontrollen ist auch die Hofmanufaktur Kral auf dem „Unterkranzerhof“ im Sarntal kontrolliert worden. Dabei sind, wie von „ClassyFarm“ definiert, im Rahmen eines integrierten Kontrollsystems die Daten aus mehreren Quellen erfasst worden. Ziel ist es, die Risiken in den italienischen Landwirtschaftlichen Betrieben zu klassifizieren.

Die Hofmanufaktur Kral gehört zu den 5.400 schweinehaltenden Betrieben in Südtirol, welche insgesamt 8.800 Tiere halten.

Über 20 Anforderungskataloge werden kontrolliert. Dazu zählen beispielsweise das Betriebsmanagement und das Personal ebenso, wie die „Beurteilung des Vorhandenseins schriftlicher Prozeduren, die einen Notfallplan bezüglich des Problems des Schwanzbeißens beinhalten“. Oder es wird die Besatzdichte in den Stallungen beurteilt: Fläche, Anzahl der Schweine und Gewichtskategorie.

Die Hofmanufaktur Kral der Familie Mario Kral, ist von Dr. Ernst Stifter kontrolliert worden. Stifter ist im Veterinäramt in Bozen für die Ausrichtung, Koordinierung und Aufsicht bezüglich der Einhaltung der EU-, Staats- und Landesbestimmungen über die in der Provinz tätigen tierärztlichen Dienste zuständig.

Das Urteil des Fachbeauftragten, welches mit dem Höchstmaß „optimal“ ausgefallen ist, stellt für die Familie Kral ein positives Zeugnis ihrer Bemühungen aus.

Bei den Krals steht die artgerechte Tierhaltung kompromisslos im Vordergrund. Schweine laufen auf der Wiese herum und fressen gleichgesinnt mit den Kühen das frische Gras auf der Weide. Viele weitere Kriterien sind auf dem auf 1540 Meter gelegenen „Unterkranzerhof“ eine Selbstverständlichkeit.

Mario Kral freut sich auf Anfrage über dieses Ergebnis und sagt: „Wenn unsere Produkte mehr kosten, als jene aus der unwürdigen Massentierhaltung, dann erklären das auch die Ergebnisse, wie jene, aus den strengen Auflagen von „ClassyFarm“ durchgeführten Kontrollen.

Von: mk

Bezirk: Salten/Schlern

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

5 Kommentare auf "„ClassyFarm“: Sarner Bauernhof erzielt Optimum"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
amme
amme
Superredner
28 Tage 3 h

50 Euro für a kg Speck kennen sich holt die wianigsten Leisten. do sig i es Problem

alles oder nichts
alles oder nichts
Grünschnabel
28 Tage 1 h

man konn jo ah awian wianiger speck essen….oder?? stott an kg amol lei 300gr. und drfiar awian a gemüse und und und….

Andreas1234567
Andreas1234567
Tratscher
28 Tage 1 h
Hallo @amme, der Preis erklärt sich durch die Tierhaltung. Und durch Direktvermarktung lässt sich dieser Preis nur halten. Hier übrigens noch die Händlerseite: https://www.kral.bz.it Mich ärgert wenn an Hauptdurchzugsstrassen der “original Südtiroler Speck” um 12 Euro das Kilo hergegeben wird. Ärgerlicherweise prangt oft das Konterfei eines sehr bekannten Südtirolers auf den Plastikverpackungen. 45 Euro für den Kilo Speck macht Speck wieder zu dem was es sein soll, etwas Besonderem. 100 Gramm sparsam aufgeschnitten belegt man damit einige Scheiben Brot, so 7 bis 8 Scheiben schätze ich mal. 60 bis 70 Cent für ein Speckbrot finde ich nicht übertrieben und es… Weiterlesen »
MarkusKoell
MarkusKoell
Tratscher
28 Tage 51 Min

Die Sarner sind einfach die Besten 👍

Avalon
Avalon
Tratscher
27 Tage 21 h

Für ein gutes Produkt bezahl ich gerne etwas mehr,allerdings nicht für Speck ,Schinken und co.

wpDiscuz