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Digitale Unternehmen: “Südtirol hat die Nase vorn”

Donnerstag, 07. Dezember 2017 | 12:34 Uhr

Bozen – Digitale Technologien durchdringen zunehmend Wirtschaft und Gesellschaft. Entsprechend wirkt sich diese Entwicklung auf die Entstehung von Unternehmen im IT- Bereich aus. Die Provinz Bozen weist die größte Wachstumsrate auf.

Die staatlichen Förderungen im Rahmen des nationalen Investitionsplans Wirtschaft 4.0 haben einen doppelten positiven Effekt: mit den zahlreichen neuen Angeboten im Bereich der Digitalisierung wächst auch die Anzahl der digitalen Unternehmen. Im dritten Trimester 2017 gibt es in Italien 10.460 Betriebe im IT-Sektor. Dies entspricht 8,6 Prozent der 122.000 Unternehmen, welche in den Bereichen Internetdienste, Webseitengestalter, Software-Hersteller und Online-Handel tätig sind.

Im Zuge der Digitalisierung sind diese Unternehmen im letzten Jahr um 1,2 Prozent, in den letzten drei Jahren um 5,4 Prozent gestiegen. Wenn man die einzelnen Provinzen vergleicht, so liegt die Autonome Provinz Bozen mit einer Zunahme von 10 Prozent vorn, gefolgt von der Toskana (+4,8 Prozent), dem Piemont (+4,4 Prozent) und Venetien (+4,3 Prozent). Das absolute Schlusslicht bildet die Emilia-Romagna mit lediglich 0,6 Prozent. „Diese Entwicklung zeigt, dass die Digitalisierung nicht die Menschen ersetzen wird, sondern dass damit zahlreiche neue Tätigkeitsfelder und Arbeitsplätze geschaffen werden. Die zunehmende Nachfrage für IT-Lösungen bietet Nährboden für neue Produkte und Dienstleistungen. Südtirol kann stolz sein, sich Vorzeigeprovinz nennen zu dürfen“, unterstreicht lvh-Präsident Gert Lanz.

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

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