Forschungszentrum baut dank NOI Techpark Rolle als Industriepartner aus

Eurac Research verstärkt die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Universitäten

Montag, 28. Mai 2018 | 11:10 Uhr

Bozen – Mit den Universitäten von Innsbruck, Trient und Camerino hat Eurac Research im vergangenen Jahr neue Kooperationen vereinbart oder die bestehenden erweitert. Gleichzeitig eröffnen sich mit dem NOI Techpark ganz neue Möglichkeiten der Industriezusammenarbeit: Fünf High-Tech-Labore sind dort schon in Betrieb, weitere werden folgen – darunter der Extremklimasimulator terraXcube, an dem gerade gebaut wird. Anfang 2019 soll in ihm schon geforscht werden. Dieser Eröffnung sehe er mit besonderer Vorfreude entgegen, erklärte Eurac Research Direktor Stephan Ortner auf der Mitgliederversammlung am Freitag. Ortner und Präsident Roland Psenner konnten insgesamt gute Neuigkeiten präsentieren: Eurac Research hat im Vergleich zum Vorjahr mehr Mitarbeiter (433 statt 391), mehr neue EU-Projekte begonnen (23 statt 17) und ein größeres EU-Budget verwaltet (46,8 statt 45 Millionen Euro).

Roland Psenner ordnete all dies in eine Entwicklung ein, bei der Südtirol „Schritt für Schritt zu einem Anziehungspunkt für Forscherinnen und Forscher und zu einem Modell für die wechselseitige Stimulation von Unternehmertum, Handwerk, Wissenschaft und Kultur“ werde. Essentiell dafür sei nicht nur der NOI Techpark, in den demnächst, nach Energieexperten und Mumienforschern, auch noch die Biomediziner von Eurac Research umziehen werden; die Vernetzung von Institutionen spiele ebenso eine wichtige Rolle. Eurac Research hat deshalb im vergangenen Jahr gleich mehrere wichtige Kooperationsabkommen geschlossen: Mit dem „Centro di biologia integrata“ (Cibio) von Trient wird man gemeinsam biomedizinische Forschung betreiben, mit der Universität Camerino in Projekten zur nachhaltigen Entwicklung von Berggebieten zusammenarbeiten; außerdem werden bestehende Doktorandenprogramme mit den Hochschulen von Innsbruck und Trient erweitert. „Durch diese Programme können vielversprechende junge Wissenschaftler von unserer ausgezeichneten Infrastruktur und von der Zusammenarbeit mit hochrangigen Forschern profitieren – und auch wir profitieren natürlich von ihrer Begabung und Arbeit“, erklärt Roland Psenner. „Derzeit arbeiten über 50 junge Wissenschaftler bei uns an einem Forschungsdoktorat.“

Der aktuelle Tätigkeitsbericht von Eurac Research kann in der Zentrale (Drususalle 1) abgeholt werden und steht als Download zur Verfügung unter: www.eurac.edu.

Die wichtigsten Zahlen sind in diesem Video zusammengefasst:

 

 

Von: mk

Bezirk: Bozen

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