105 Projekte haben sich beworben – zwölf stehen im Finale

Euregio sucht ihre besten Köpfe

Mittwoch, 26. August 2026 | 15:57 Uhr

Von: Sophia Molitor

Alpbach/Bozen – Die zwölf Finalistinnen und Finalisten der Euregio-Awards stehen fest. Die heurigen 105 Einreichungen – 49 für den Euregio-JungforscherInnenpreis, 56 für den Euregio-Innovationspreis – sind ein neuer Rekord. Die Preise werden jährlich von der Wirtschaftskammer Tirol sowie den Handelskammern Bozen und Trient gemeinsam mit der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino für herausragende Projekte aus Forschung und Entwicklung vergeben.

Das Finale findet am Nachmittag des 29. August 2026 im Rahmen der Euregio-Days beim European Forum Alpbach (EFA) statt, die Prämierung folgt um 18.30 Uhr.

Europa gewinnt mit starken Regionen

Auf die heurige EFA-Frage “How Europe wins?” geben die Awards laut dem Euregio-Präsidenten, Tirols Landeshauptmann Anton Mattle die richtige Antwort: “Wir sagen: Europa gewinnt mit starken Regionen. Das zeigt sich an den Euregio-Days gesamt und den Euregio-Awards im speziellen: In der Euregio steckt eine enorme Forschungs- und Innovationskraft. Sie erlaubt uns, dank Weiterentwicklung zukunftsweisende Lösungen für morgen zu finden.”

Als “Aushängeschilder dieser Innovationskraft” bezeichnet Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher die heurigen Finalistinnen und Finalisten: “Alle Einreichungen verbindet eines: Sie entwickeln konkrete Projekte und damit einen spürbaren Mehrwert für den Euregio-Raum. Das zeigt, wie Regionen in Europa im Kleinen das große Ganze prägen können. Was in Tirol, Südtirol und im Trentino passiert, hat auch Einfluss auf andere Regionen und Länder – und umgekehrt.”

Für den Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti zeigen die Euregio-Awards “jedes Jahr die Vielseitigkeit und den Erfahrungsschatz auf, der in der Euregio vorhanden ist. Unabhängig von der finalen Platzierung haben sich alle Teilnehmenden mit wertvollen Vorschlägen eingebracht und Anerkennung verdient, denn ihre Arbeit fördert die Wettbewerbsfähigkeit und trägt zum Wohl aller Bürgerinnen und Bürger unserer Länder bei.”

Erstmals zwei Kategorien pro Preis

Erstmals werden vier Siegerinnen oder Sieger gekürt: Pro Preis gibt es zwei Kategorien. Für jede davon haben die Fachjurys unter dem Vorsitz von Ulrike Tappeiner, Leiterin des Instituts für Alpine Umwelt von Eurac Research (JungforscherInnenpreis), und Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol (Innovationspreis), drei Finalprojekte ausgewählt. Von den 48 Einreichungen aus Tirol schafften es fünf in die Finali, in Südtirol sind es zwei von 24 Einreichungen, im Trentino fünf von 33.

Bezirk: Bozen

Kommentare

Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden

Kommentare anzeigen