Akteneinsicht beantragt

Fall Twenty: Auch Benko will mitmischen

Freitag, 13. Januar 2023 | 09:28 Uhr

Bozen – Der Fall des Landeseinkaufszentrums Twenty, dessen Bau und Erweiterung vom Staatsrat bekanntermaßen als nicht rechtens eingestuft wurde, ist nun um ein Kapitel reicher.

Nachdem gestern bekanntgeworden war, dass die Südtiroler Landesregierung einstimmig beschlossen hat, das im Herbst eingeleitete Ausschreibungsverfahren des öffentlichen Wettbewerbs für den Bau eines Einkaufszentrums von Landesinteresse auszusetzen, berichtet die Zeitung Alto Adige, dass nun auch Renè Benko mit seiner Waltherpark AG mitmischen will.

Am 28. Dezember hat das Unternehmen beim Verwaltungsgericht in Bozen um vollen Aktenzugang zum Fall Twenty gebeten. Der Antrag wurde allerdings nicht angenommen. Die Richter am Verwaltungsgericht kamen nämlich zum Schluss, dass die Waltherpark AG keine Streitpartei in dem Fall sei.

Das Interesse der Waltherpark AG, die derzeit am Areal des alten Busbahnhofes in Bozen ein Einkaufszentrum errichtet, scheint aber da zu sein. Benko wird wohl bei der Auflage eines neuen Wettbewerbs mit von der Partie sein.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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12 Kommentare auf "Fall Twenty: Auch Benko will mitmischen"


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marher
marher
Universalgelehrter
18 Tage 8 h

Hat eigentlich noch jemand den Überblick ? Dass fatale Fehler gemacht worden sind steht ausser Diskussion, aber mit neuen riesigen Bauwerken ist es auch nicht getan. Kann man Benko &Co überhaupt noch trauen??

6079_Smith_W
18 Tage 7 h

Klar kann man dem Benko trauen, der will doch nur unser Bestes…

…unser Geld 🤑🤑🤑

Deshalb
Deshalb
Grünschnabel
18 Tage 6 h
wieso trauen? das sind Geschäftsmänner, die es geschafft haben sich in die heutige Position zu bringen, dafür erstmal ein Respekt. Sie haben die Möglichkeit alles auszuschöpfen was rechtlich machbar ist, nach jahrelangen Prozessen bekommen sie Recht. Vielleicht sollte man sich fragen warum deren Berater nicht für die Öffentlichkeit arbeiten, ich denke deren Honorar wäre günstiger als jahrelange Ermittlungen und Prozesse. Bis zum Schluss bestätigt sich immer wieder dass meist eh von Anfang an Recht hatten, da vor lauter gut geschriebener Gesetze manchmal das Banalste vergessen wurde… aber um das einzusehen manchmal Jahrzehnte vergehen. Deshalb glaube ich eher, dass man beim… Weiterlesen »
Pyrrhon
Pyrrhon
Universalgelehrter
18 Tage 3 h

@Deshalb, um zu sehen ob es zum Schluss einen Freispruch gibt müssen wir noch ein wenig abwarten, wobei ein Freispruch nicht unbedingt unschuldig bedeutet denn für eine Verurteilung braucht es ausreichend Beweise. Gute Berater finden halt auch Schlupflöcher in einem noch so gut gemeinten Gesetz.
Lustig finde ich jedenfalls die Aussage vom ehemaligen Politiker Chorherr : “Niemals seien Ansinnen an ihn gestellt worden, für Spenden Gegenleistungen zu erbringen.” der glaubt tatsächluch Benko ist der 🎅 😄

alpenfranz
alpenfranz
Superredner
18 Tage 2 h

@Deshalb Nur geht es denen nicht um Gerechtigkeit sondern darum der Konkurrenz eine reinzudrücken oder selbst zum Zug zu kommen.

So ist das
17 Tage 12 h

@6079_Smith_W

So wie in D bei der Übernahme von Kaufhof und Co. 😂

Rudolfo
Rudolfo
Kinig
17 Tage 9 h

@6079_Smith_W…was spricht denn dagegen, dass ein Österreicher in seinem “Heimatland🤣” investiert ?

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Superredner
18 Tage 6 h

Schliessen abreisen wie es auch der kleine immer tun muss da gibt es auch leine ausnahme

Deshalb
Deshalb
Grünschnabel
18 Tage 3 h

nein ich wäre dafür, dass wir Kleinen auch durch die eine oder andere Maschen schlüpfen könnten und unseres auch stehen bleibt. Mehr habe ich davon wenn ich das auch tun kann anstatt ein anderer Geld für einen Abbruch ausgeben muss.

N. G.
N. G.
Kinig
17 Tage 23 h

@Deshalb Nun, wo würde man dann die Grenzen ziehen? Du darfst noch und der nächste nicht mehr. Der würde dann auch sagen, warum ich nicht!
Die Fehler wurden lange vorher gemacht und es stehen leider viele Arbeitsplätze auf dem Spiel. Es abzureissen ist die schlechteste aller Lösungen.

Jonny Cash
Jonny Cash
Grünschnabel
17 Tage 22 h

Fürs “schlüpfen” braucht man halt den guten “Berater”. Und der könnte dem Kleinen unter Umständen mehr kosten, als das was stehenbleibt, wert ist.

Rosenrot
Rosenrot
Superredner
17 Tage 21 h

@N.G.: Es stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel, aber in einer Zeit des Arbeitskräftemangels dürfte es kein Problem sein, einen neuen Arbeitsplatz zu finden.

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