Von: mk
Brenner – Die Eröffnung des Brennerbasistunnels könnte sich um weitere zwei Jahre auf 2034 verschieben. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, steigen zudem die Kosten – einschließlich der nach österreichischem Recht vorgeschriebenen Risikovorsorge – auf 10,5 Milliarden Euro.
Die Arbeiten an dem Megaprojekt begannen vor 17 Jahren. Inzwischen sind 90 Prozent der insgesamt 230 Tunnelkilometer – bestehend aus Haupt- und Nebenröhren sowie Erkundungsstollen – bereits vorgetrieben.
Laut der österreichischen Zeitung schreitet jedoch das Vergabeverfahren für die eisenbahntechnische Ausrüstung des Tunnels nur schleppend voran. Die Kosten hierfür werden auf 1,5 Milliarden Euro veranschlagt.
Zudem müssen sich die Schienennetzbetreiber RFI (Italien) und ÖBB (Österreich) noch auf ein gemeinsames Management der Mega-Infrastruktur einigen. Für die Phase der Abnahme und den Probebetrieb muss ein weiteres Jahr eingeplant werden; erst danach würde der Tunnel tatsächlich in Betrieb gehen.




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