Prüfung für Fischerschein nötig

Fischerprüfung: Anmeldungen bis zum 23. August

Dienstag, 25. Juli 2017 | 11:58 Uhr

Bozen – Die jährliche Fischerprüfung wird heuer in der Woche vom 23. bis zum 28. Oktober abgenommen; Anmeldungen dazu müssen zwei Monate davor erfolgen.

Wer in Südtiroler Gewässern fischen will, muss neben der Fischereilizenz auch den Fischerschein haben, für den der positive Abschluss der Fischerprüfung erforderlich ist. Angehende Fischerinnen und Fischer müssen über ein breitgefächertes Wissen von Aal über Karausche bis Zander verfügen und Auskunft etwa darüber geben können, wo man in Südtirol die Renke findet und woraus die Hauptnahrung der Barbe besteht, was Barteln sind oder Tagesgrade, welche Fische keine Schuppen haben und wer den Fischwasser-Kataster führt. Auf der Homepage des Amtes für Jagd und Fischerei befindet sich der überarbeitete Fragebogen mit 300 Fragen über allgemeine Fischkunde, spezielle Fischkunde, Angeltechniken, Gesetzeskunde und den Bereich Lebensraum und Umwelt. Für die Fischerprüfung werden aus diesem Katalog 55 Fragen pro Gruppe entnommen. Zusätzlich gilt es, fünf Fischarten, deren Schonzeit und Schonmaß anhand eines Bilderbogens zu bestimmen.

Das Gesuch um Zulassung zur Fischerprüfung ist innerhalb Mittwoch, 23. August, an das Amt für Jagd und Fischerei im Landhaus 6 in der Brennerstraße 6 in Bozen zu richten; auf dem vollständig ausgefüllten Gesuchformular ist eine Stempelmarke von 16 Euro aufzukleben. Voraussetzung für die Zulassung zur Fischerprüfung ist das Mindestalter von 14 Jahren, das spätestens am Tag der Prüfung erreicht wird.

Der Prüfungstermin für die einzelnen Kandidaten und Kandidatinnen wird ausschließlich über die Website und an der Amtstafel bekannt gegeben; es werden keine Einladungsschreiben verschickt.

Weitere Informationen sind im Amt für Jagd und Fischerei unter den Telefonnummern 0471 415171 oder 0471 415172 erhältlich.

 

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "Fischerprüfung: Anmeldungen bis zum 23. August"


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Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
27 Tage 13 h

Verschmissenes Geld und dient vorwiegend Sesselklebern den Job zu erhalten. Es gibt ja beinahe nirgends mehr einen ordentlichen
Fischbestand …………
das Laimburg Projekt ist  auf geflogen,die besten Wasserläufe werden fleißig verbaut  ,entweder man geht ins Ausland ansonsten außer Spesen nix gewesen 😀

knedlfanni
knedlfanni
Grünschnabel
27 Tage 10 h

du hosch logisch recht…ober immerhin ischs a bürokratisches Hindernis, muasch dir lai denken, wenn in insre gewässer JEDER fischen kannt, ohne regeln, ohne wissen und ohne an funke verstond.. hel tat mir schun load :/ bin um insre forellen und Saibling a froah- schmecken mor guat👌😌

Dublin
Dublin
Universalgelehrter
27 Tage 11 h

…isch no zacher als die Jagerprüfung…de Fischlen schaugn jo alle gleich aus… 😥

guenne
guenne
Grünschnabel
27 Tage 10 h

In Südtirol braucht es einen Führerschein, damit man die Fischerprüfung machen kann? Damit ich den Fisch nach Hause fahren kann? Muss er dann auf dem Beifahrersitz angeschnallt sein oder auf dem Motorrad Helm tragen? 😜

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
27 Tage 9 h

@ knedlfanni
das stimmt schon aber wenn man sieht wie vor allem  in Südtirol in den letzten Jahren die Wasserläufe geschändet,verschmutzt wurden dann vergeht einem nicht nur als Angler das Lachen….

Paul
Paul
Tratscher
24 Tage 4 h

und Gäsre können die gleiche Lizens für 32 Euro .( 2 Stempelmarken zu 16 €)in jeden Verkehrsamt kaufen. So werden wir Südtiroler verarscht .,Abgesehen das fast zur Gänze die heimischen Gesässer verpachtet sind und ein Fischgang eher einen teuren , meist erfolglosen Tagesausflug am Wasser gleicht als einem Petri heil

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