Arbeiten beginnen im September

Glasfaserkabelverlegung im Ahrntal und im Gadertal

Samstag, 04. August 2018 | 11:08 Uhr

Bozen – Ab kommendem Jahr wird auch Lappach im Tauferer Ahrntal über schnelles ADSL-Internet verfügen: Das Mailänder Unternehmen Sirti hat den Zuschlag für die Verlegung von Glasfaserkabeln zwischen Mühlwald und Lappach erhalten. Das Landesamt für Infrastrukturen hat das Angebot dieser Firma von 51.508,40 Euro gegenüber dem Ausgangspreis von 82.314 Euro als das wirtschaftlich günstigste unter den vier Angeboten erachtet. Acht Unternehmen waren zur Teilnahme an der Ausschreibung eingeladen worden. Die Rolle des Glasfasernetzes ist vor allem die eines Rückgrades, das die Teilnehmeranschlüsse verbindet, in diesem Fall etwa jenes der Telecom.

Geplant ist zudem, die Schlaufe des Glasfasernetzes zwischen dem Gadertal und dem Grödnertal auf beiden Seiten des Grödner Joches zu schließen: Dafür hat die Leiferer Firma Quickcom GmbH den Zuschlag für die Glasfaserverlegung zwischen Stern, Corvara und St. Kassian im Gadertal erhalten, und zwar zu einem Vertragspreis von 86.449,37 Euro gegenüber dem Ausgangspreis von 132.794,70 Euro, weshalb ihr Angebot als das wirtschaftlich günstigste eingestuft wurde.

Die Arbeiten im Ahrntal wie im Gadertal beginnen im September und sollten innerhalb der ersten Monate des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Die nächsten Ausschreibungen des Amtes für Infrastrukturen betreffen das Martelltal und die Anbindung zwischen Sterzing und dem Passeiertal über den Jaufenpass sowie die zweite Hauptleitung zwischen Bozen und Brixen entlang des Radweges, mit der Unternehmen im Eisacktal die Anbindung an das schnelle Internet ermöglicht wird.

 

Von: bba

Bezirk: Bozen, Pustertal

Kommentare

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4 Kommentare auf "Glasfaserkabelverlegung im Ahrntal und im Gadertal"


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PuggaNagga
PuggaNagga
Universalgelehrter
11 Tage 22 h

Wow ADSL! Und das bereits im Jahre 2019. Die Zukunft kann beginnen. 😂
Ach Landesregierung, macht euch nicht lächerlich. ADSL war vor 20 Jahren annehmbar.
Im Jahr 2020 gehört ein Glasfaserlinie mit mindestens 30 wenn nicht 100 Mbps zum Standard, alles andere ist Steinzeit-Technik.

Dolomiticus
Dolomiticus
Tratscher
11 Tage 21 h

Immer schon gesagt: das Land Südtirol läuft der Zeit hinterher, verpulvert Unmengen Geld für etwas, das vor 20 Jahren war und sobald es fertig sein wird, schon längst überholt ist. Irgendwer in BZ scheint wohl nix zu kapieren… und vor allem können sich die Gemeinden kaum die Umsetzung der Masterpläne zur letzten Meile leisten. Und bald kommt 5G über Handy…

Storch24
Storch24
Tratscher
11 Tage 21 h

Super. Ich wohne 4 km von Bozen, und unser Dorf ist teilweise immer noch sehr schlecht an die Telefonlinie angebunden. Von Glasfaser können wir nur träumen

Bubi
Bubi
Tratscher
11 Tage 14 h

was nützt die Kabelverlegung wenn man nicht angeschlossen wird bin 50 meter vom Verteiler entfernt auf die Nachfrage wann mein Haus angeschlossen wird konnte mir niemand eine brauchbare Antwort geben.

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