Von: luk
Bozen – Im Zuge der gestrigen SVP-Parteileitungssitzung ging es unter anderem auch um die Ausstände, die das Unternehmen Oberalp noch immer zu verzeichnen hat. Die Parteileitung der Südtiroler Volkspartei drücken ihre seine volle Solidarität aus.
“Wie bekannt, stand man im Zuge der Covid Pandemie im Frühjahr 2020 (März) mit dem Rücken an der Wand: Notwendige Schutzausrüstung sowie Masken waren ausverkauft, bzw. Mangelware. In dieser Zeit wandten sich sowohl Politik, aber vor allem der Sanitätsbetrieb auch an Unternehmer. Die Hoffnung: Über das Netzwerk von Südtiroler Unternehmer, die international agieren, Zugang zu Schutzkleidung zu erhalten”, rekapituliert die SVP.
Das einzige Unternehmen, welches in der Lage war zu helfen und sich meldete war das Unternehmen Oberalp AG mit Unternehmer Heiner Oberrauch an der Spitze. Nachdem klar wurde, dass der Sanitätsbetrieb selbst keine Schutzausrüstung in China erwerben kann, beschränkte sich die Firma Oberalp nicht mehr nur auf reine Vermittlungstätigkeiten, sondern stellte sich als Zwischenhändler zur Verfügung, um die Besorgung der dringend benötigten Schutzausrüstung möglich zu machen.
„Aus dem Ablauf, sowie den uns bekannten Unterlagen, ist für uns klar, dass weder Heiner Oberrauch noch seine Oberalp AG jemals in irgendeiner Form Krisenprofiteure waren oder darauf spekulierten, Profit zu machen“, unterstreicht SVP-Obmann Dieter Steger.
„Im Gegenteil: Für uns ist klar, dass hier ein Unternehmer tätig wurde, um in einer absoluten Notlage zu helfen. In der Covid-Zeit bedeutete dies: Leben retten“, fasst SVP-Obmann Steger die Sicht der SVP zusammen. „Das Unternehmen hat bisher Ausstände von 30 Mio. Euro, die es nicht refundiert bekommen hat. Für mich ist klar: Helfende Hände lässt man umgekehrt auch nicht im Stich. Wir drücken Heiner Oberrauch unsere volle Solidarität aus. Es ist wichtig, dass hier zeitnahe eine Lösung gefunden wird.“




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