"Unlauterer Wettbewerb"

HGV: “Airbnb hat Auswirkung auf den Wohnungsmarkt”

Montag, 23. Juli 2018 | 11:47 Uhr

Bozen – Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) zeigt sich erfreut darüber, dass nun auch auf europäischer Ebene die Buchungsplattform Airbnb abgemahnt wird. Konkret geht es um die unklaren Preisangaben, die teilweise gegen das EU-Recht verstoßen.

„Die EU-Kommission fordert deshalb eine Offenlegung der Zusatzkosten und mehr Transparenz. Dieser Forderung können wir uns nur anschließen“, sagt HGV-Vizepräsident Helmut Tauber.

Dass private Wohnobjekte zu touristischen Zwecken auf diversen Plattformen wie Airbnb angeboten werden, sei auch in Südtirol festzustellen. Darunter leide zunehmend der hiesige Wohnungsmarkt. „Ein Phänomen, das anderswo bereits virulent ist. Zahlreiche Wohnungen werden dem Wohnungsmarkt entzogen mit der Folge, dass es an bezahlbaren Wohnraum mangelt. Der Gesetzgeber ist deshalb gefordert“, unterstreicht HGV-Vizepräsident Helmut Tauber.

Auf staatlicher Ebene setzt sich die Hoteliersvereinigung Federalberghi schon seit Jahren für mehr Transparenz ein. Dabei geht es nicht primär um die Buchungsplattformen, sondern um private Wohnobjekte, welche primär auf diesen Plattformen zu touristischen Zwecken angeboten werden, ohne dass die Vermieter aber jene Auflagen erfüllen müssen, welche die gewerblichen Betriebe zu berücksichtigen haben. „Dies führt zu unlauterem Wettbewerb und muss vom Gesetzgeber ebenso klar geregelt werden“, meint HGV-Präsident Manfred Pinzger abschließend in der Presseaussendung.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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45 Kommentare auf "HGV: “Airbnb hat Auswirkung auf den Wohnungsmarkt”"


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Trevor
Trevor
Neuling
24 Tage 9 h

AirBnb isch sicher nit es Problem. Wenn man als Vermieter trotz austehende Mieten den Vermieter nicht aus der Wohnung bekommt dann lieber leer stehen lassen oder eben Airbnb. Ist der Staat selbst schuld…

Trevor
Trevor
Neuling
24 Tage 9 h

Ich meinte natürlich den Mieter 😀

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
24 Tage 4 h

Das hat nichts mit Mieter zu tun. Wer seine Wohnung touristisch nutzt, muss auch die Auflagen der Branche einhalten. Sprich mindeststandards und eben auch Gebühren und steuern

a sou
a sou
Superredner
24 Tage 10 h

Allen voran der Meraner Bürgermeister mit seiner “Residence Rösch” in Stadtzentrum. Die schon seit einiger Zeit arbeitet obwohl noch gar keine Zweckbestimmung für die besagte Immobilie existiert… Warum wohl kaufen auch zunehmend Touristen hierzulande Wohnungen?  

Gredner
Gredner
Superredner
24 Tage 9 h

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen: es sind die Politiker selbst, die Immobilien besitzen und ertragreich über AirBNB vermieten. Auch viele Minister besitzen ein Häusl in den Bergen… Diese haben natürlich kein Interesse in den eigenen Teller zu spucken.

Rechner
Rechner
Tratscher
24 Tage 8 h

im Verhältnis zu den 70er und 80er wird fast nichts mehr an Touristen verkauft. zu teuer für 2 Wochen im Jahr

kleinerMann
kleinerMann
Tratscher
24 Tage 6 h

@Rechner: Wahre Worte . . .bin schon beim überlegen, ob ich mit meine Haus nicht so eine Art Timesharing einfürhen sollte (auf ital. Multiproprietá) . . wäre auch nicht schlecht 🙂

a sou
a sou
Superredner
24 Tage 5 h

@Rechner Nicht wenn du die Zeit in der du die Immobilie nicht nutzt, sie an andere Touristen vermietest.

Bei mir in der Nachbarschaft wurde erst kürzlich ein halbes Condominium (4 Wohnungen) von Schweizern (auf)gekauft, da kommen jetzt alle möglichen Leute aus der Schweiz übers ganze Jahr verteilt. 
In einem weiteren Haus das ich kenne sind 7 von 8 Wohnungen an Touristen verkauft worden (DE, AT, CH) nur einer war ein Ortsansässiger… 

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
24 Tage 1 h

@Gredner Gibt’s dazu einen Nachweis? Ich meine, das Gerücht klingt toll, aber hast du dazu auch was handfestes?

Gredner
Gredner
Superredner
24 Tage 30 Min

@Neumi natürlich. Brauchst nur auf AirBNB schauen, wer die Wohnungen anbietet. Da kommen schon gelegentlich Namen von bekannten Parlamentarien vor.

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
22 Tage 13 h

@Gredner Dann hast du bestimmt auch einen Link dazu, wenn es schon so einfach geht.
Der Link zu einem einzigen hiesigen Politiker reicht mir.

ines
ines
Grünschnabel
24 Tage 6 h

so viele wohnungen werdn donn a net af airbnb vermietet. 

vielleicht solln die Hotelliers wianiga bettn richtn, noa kriagn sie ihre budn a schneller voll. 

a sou
a sou
Superredner
24 Tage 6 h

Ohh fühl mor ins erwischt?! 😉 

iluap
iluap
Grünschnabel
24 Tage 3 h

du schlaumeier, so mir amol in wieviele Leit dei die Wohnungen vermieten a arbiet geben????

Gredner
Gredner
Superredner
24 Tage 18 Min

Es sind seeehr viele. Allein in Wokenstein sind es über 100 Wohnungen, die über AirBNB angeboten werden!

Eppendorf
Eppendorf
Superredner
23 Tage 14 h

@Gredner
Aber nicht alle illegal.

Fungizid
Fungizid
Grünschnabel
24 Tage 4 h

Immer das gejammere von den leuten die noch nich im digitalen zeitalter angekommen sind… oje onlineshopping… oje digitale währungen… oje airbnb… oje uber usw…

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
24 Tage 4 h

Blödsinn. Wer keine Lizenz hat darf eben nicht an Touristen vermieten. Das ist Betrug am Bürger. Enteignung wäre angebracht

m69
m69
Universalgelehrter
24 Tage 4 h

@Mistermah 

sehe ich auch so!

Diese US – Firmen sind aeuserst suspekt!

Uber, Airbnb, usw. 

iluap
iluap
Grünschnabel
24 Tage 3 h

Blödsinn. Wer keine Lizenz hat darf eben nicht an Touristen vermieten. Das ist Betrug am Bürger. Enteignung wäre angebracht

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
24 Tage 9 h

Bezahlbare Wohnungen waren schon vor Airbnb Mangelware.

In München gab’s schon Strafen wegen Zweckentfremdung von Wohnraum. Find ich richtig so.

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
24 Tage 9 h

Recht hat der HGV!

Habs bei mir in der Nachbarschaft gehört dass wieder jemand rausgekündigt wurde weil jemand anderes sein BnB Business erweitern will

Calimero
Calimero
Superredner
24 Tage 6 h

@ Schmid

Schreibst du aus dem Altersheim ?

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
24 Tage 1 h

@Calimero Sag blo, du kennst so jemanden persönlich, also jemanden, dem genau das passiert ist.

Gredner
Gredner
Superredner
24 Tage 9 h

Wo bleibt der VPS?!?

Die privaten Zweit-Wohnungen, die illegal auf AirBNB vermietet werden stellen in erster Linie eine unlautere Konkurrenz für all jene Privatvermieter dar, die regulär eine Lizenz haben, Gemeindesteuern und Mitgliedsbeiträge an den Tourismusverein zahlen, Gäste anmelden, Ortstaxe und zig weitere Steuern zahlen. Die Hotels spüren die Konkurrenz von AirBNB weit weniger.

kleinerMann
kleinerMann
Tratscher
24 Tage 6 h

Nicht nur, diese illegal vermieteten Wohnungen ruinieren auch mir mein AirBnb Geschäft . . .deswegen – es muss besser kontrolliert werden !

Rosenrot
Rosenrot
Grünschnabel
24 Tage 7 h

Kein Wunder, dass immer mehr Wohnungen lieber an Touristen als an Einheimische vermietet werden: trotz ausstehender Mieten und Schäden an der Wohnung kriegt man einen Mieter fast nicht mehr aus der Wohung heraus. Das kann es wohl nicht sein. Solange sich in dieser Sache die Gesetze nicht ändern, vermieten Clevere ihre Wohnungen lieber an Touristen – die Gesetzgebung ist Schuld daran. Solange sich die Politiker lieber um für sie vorteilsbringende Gesetze kümmern als solche wichtigen Dinge endlich in Angriff zu nehmen, wird sich in dieser Sache nichts ändern. Die südtiroler Mühlen mahlen mittlerweile genauso langsam wie die italienischen.😐

Bernd
Bernd
Grünschnabel
24 Tage 1 h
@Rosenrot – Genau so isches, dem ist nichts hinzu zu fügen! Ist mir passiert , den Mieter nicht aus der Wohnung bekommen , obwohl er über ein Jahr säumig war – zwei Jahre Rechtsstreit mit Anwaltkosten und dann eine zerstörte Wohnung. Da hab ich auf Vermietung verzichtet bis ich auf Air Bnb gekommen bin. Seitdem keine Probleme mehr, alles regulär gemeldet und versteuert bleibt dir immer noch mehr als zu vermieten bei fast keinem Risiko. Da ist einfach die Gesetzgebung Schuld, die dem Mieter Zuviel Rechte eingesteht. Würde ,wenn ich Rechtssicherheit in diesem Staat hätte die Wohnung auch wieder normal… Weiterlesen »
Goggi
Goggi
Grünschnabel
24 Tage 8 h

Weil sich die HGVler um die Mietpreise von ins Normalos sorgen?!?! LÄCHERLICH! 1. wegen ihmene Zimmer de sie Jo im Überfluss bauen und dann gibt’s natürlich es Problem von Ospialer aus Rumänien der dich schwar tuat bei einem Monatsgeholt von 700 Euro a leistbare Wohnung zu finden!?!

iluap
iluap
Grünschnabel
23 Tage 22 h

Goggi, du hosch wohl überhaupt keine Ahnung was ein Tellerwäscher bei Vollzeitbeschäftigung im Monat verdient.  

Rechner
Rechner
Tratscher
24 Tage 8 h

Das Problem ist für den Vermieter hat die Vermietung an Touristen nur Vorteile. Mehr und sicheres Geld, wöchentliche Kontrolle, Verfügbarkeit der Wohnung. Nur etwas mehr Arbeit ist es.
Wenn es nicht verboten wird werde ich es warscheinlich auch machen.

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
24 Tage 4 h

Es ist schon illegal

m69
m69
Universalgelehrter
24 Tage 4 h

eben, wenn es nicht verboten ist oder wird! 

dom99
dom99
Grünschnabel
24 Tage 8 h

Genau wie dieser exzessive Tourismus Auswirkungen nicht nur af die Wohnungspreise hat sondern auf Alles, angefangen beim Liter Milch und endet bei den Wohnungspreisen, dafür aber airbnb die Schuld zu geben ist einfach, wenn man seinen Gewinn in Gefahr sieht.

chris_king
chris_king
Neuling
24 Tage 6 h

also der Vizepräsident des HGV (HOTEL) spricht darüber dass Airbnb sich auf den Wohnungsmarkt auswirkt??? I frog mi wos einem Vizepräsident des HGV der Wohnungsmarkt interessiert… Wahrscheinlich kann er sonst nichts gegen Airbnb (in seiner Branche) machen…

kleinerMann
kleinerMann
Tratscher
24 Tage 6 h

Muss ehrlich getehen, seit ich AirBnb anwende habe ich weniger E..r als vorher, als ich vermietete . . im Gegenteil, ich kassiere die Hälfte immer schon im Voraus u. wenn dann jmd. nicht mehr kommen kann habe ich mit Nichtstun schon verdient. Deswegen: warum vermieten ??? Vermieten wäre erst dann wieder eine Option wenn, die Steuern nicht so hoch wären, der GIS – Hebesatz reduziert würde usw. aber solange das nicht ist, werde ich mit AirBnb weiter  machen

iluap
iluap
Grünschnabel
24 Tage 8 h

Wenn auch diese sich an alle regeln halten müssen wie die Privatzimmervermieter und die Gastwirte und HOteliers, dann ist das sicher kein Problem, nur dass diese es eben nicht tun

Rosenrot
Rosenrot
Grünschnabel
23 Tage 23 h

@Goggi: Vom Verdienst eines Abspülers hast Du keine Ahnung: sein Gehalt bei Vollzeitbeschäftigung liegt bei ca.1.400.- Euro, teilweise noch darüber, Kost und Zimmer inklusive. Die 700.- Euro-Zeiten sind schon lange vorbei!

iluap
iluap
Grünschnabel
23 Tage 22 h

Wenn man 13ten, 14ten Abfertigung und Urlaub noch dazurechnet dann kommt man sicher auf 1.700,00 bis 1.800,00 Euro im Monat, inklusive Unterkunft und Verpflegung. Den Mitarbeitern wird für Unterkunft und Verpflegung lediglich 2,96 € am Tag abgezogen. Wohlgemerkt bekommen Sie anschließend ca. 70% Arbeitslosengeld

Susi
Susi
Grünschnabel
24 Tage 5 h

Solange die Gemeinden net auf Ihre Bürger schaug und die Zweitwohnungsvermietungen net kontrolliert, werden die ormen Mieter weiterhin net leicht Wohnungen finden. 
Logisch kriag mon Mieter a nor nimmer leicht außi, wenn se so schwar tian a Wohnung zu finden. 
Ober solong die Gemeinden net verstian, dass se dodurch a a Haufen Stuiern verlieren, wern se nix tian.. 

Willi
Willi
Tratscher
23 Tage 15 h

die südtrioler apfel und tourismus industrie… tiets mir jo ned in die sem 2 auf die fiess treten, de hobn olle an horten kompf zum überleben, diebgreasste sorge wosn siebhobn isch wie es geld von die beiträge auszugeben…

Mitgequatscht
Mitgequatscht
Tratscher
23 Tage 8 h

#willi sag doch mal welchen Beitrag bekommen hotels denn?

Mitgequatscht
Mitgequatscht
Tratscher
23 Tage 21 h

Eigentlich lustig, dass viele de schworz ihre wohnungen an Touristn vormiatn oft bsunders gern ibor touristn schimpfn… tjo di hotel touristn wern schun letzor sein 😂

AnWin
AnWin
Grünschnabel
23 Tage 19 h

…Staat muss nur die rigiden Mietgesetze lockern,dann ist Airbnb kein Problem mehr!

Wohlzeit
Wohlzeit
Tratscher
23 Tage 15 h

Die Lösung ist doch eine ganz einfache: wenn die Hoteliere diese Wohnungen anmieten und weitervermieten, bleibt das Phänomen aus. Nur Jammern ist etwas wenig.

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