Lösung für das Problem mit Großraubtieren wird gefordert

HGV-Ulten: Touristiker teilen Sorgen der Bauern

Donnerstag, 07. Juni 2018 | 11:57 Uhr

 

Ulten – Von einigen interessanten Aktivitäten, vor allem im Bereich der Gastronomie, hat Ortsobmann Roland Schwienbacher anlässlich der kürzlich stattgefundenen Jahresversammlung der Ortsgruppe Ulten des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) im „Eggwirt“ in Ulten berichtet.

Die Ultner Lammwochen, welche bereits zum 18. Mal veranstaltet wurden, und somit einen festen Platz im Gourmetkalender des Tales und der Umgebung haben, waren auch 2017 erfolgreich und werden auch in diesem Jahr abgehalten. Hierbei ist die enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Landwirten zu loben, die damit spürbar Authentizität vermittelt. Das Gondeldinner und der Bergtisch in St. Pankraz waren weitere kulinarische Highlights im Tal.

HGV-Bezirksobmann Hansi Pichler ging in seinen Ausführungen unter anderem auf die Reform der Tourismusorganisationen ein. Zur Problematik mit der Präsenz von Großraubtieren unterstrich Pichler, dass die Touristiker die Sorgen der Landwirte teilen und selbst auf eine möglichst baldige und praktikable Lösung hoffen. Man sei im engen Kontakt mit dem Bauernbund und den politischen Entscheidungsträgern, betonte Pichler. Auch Ortsobmann Roland Schwienbacher appellierte noch einmal an die politischen Entscheidungsträger, alles zu unternehmen, damit die Menschen in ihrem eigenen Kulturraum nicht Angst haben müssen, sei es um ihre Tiere, sei es um sich selbst.

Der Geschäftsführer der Ultner Skigesellschaft Franz Holzknecht informierte über den aktuellen Stand einer möglichen Verbindung der Schigebiete Schwemmalm und Tarscher Alm. In letzter Zeit wurden die diesbezüglichen Gespräche wiederaufgenommen und man sei dabei, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben.

Erfreuliche Nachrichten konnte der Ortsobmann auch bezüglich Mobilität mitteilen: Laut Gemeindeverwaltung soll der kleine Tunnel im Ultental bis August und der neue große bis Herbst 2018 fertiggestellt werden.

Im Fachteil der Versammlung referierte Doris Obkircher von der HGV-Unternehmensberatung über die Hotelrezeption als Dreh- und Angelpunkt eines gut funktionierenden Beherbergungsbetriebes.

Verbandssekretär Helmuth Rainer informierte abschließend unter anderem über aktuelle Bestimmungen der Steuergesetzgebung und über die Möglichkeit zur Absolvierung der Arbeitssicherheitskurse für Mitarbeiter mittels e-learning.

Von: luk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

4 Kommentare auf "HGV-Ulten: Touristiker teilen Sorgen der Bauern"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Orschgeige
Orschgeige
Superredner
17 Tage 23 h

Geschton noch do Feirwehrprobe hon i a an Bär gsechn. Mei Frau hot schun gsog: A so geahts et weita. Do Bär muss weg!

Einheimischer
Einheimischer
Grünschnabel
17 Tage 23 h

Entweder Bär und Wolf entfernen…
Oder..
Schilder mit der Aufschrift:
“Heimat von Bär und Wolf… betreten auf eigene Gefahr”
Aufstellen….
So konn jeder selber entscheiden…

Martha
Martha
Grünschnabel
17 Tage 22 h

Der HGV intresiert sich sonst auch nicht um die Bauern!!!

Gudrun
Gudrun
Grünschnabel
17 Tage 22 h

wenn aber die Touristen,den Wald niedertrampeln und den Bauer das Obst und Gemüse abhanden kommt,das ist egal !!!—wichtig ist die Hoteliere haben ihr Geld !!!

wpDiscuz