Neue Imagekampagne des lvh

Jahresversammlung der Maßschneider im lvh

Freitag, 06. Februar 2026 | 08:52 Uhr

Von: Ivd

Bozen – Im Rahmen ihrer Jahresversammlung haben die Maßschneider im lvh.apa – Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister ihre neue Imagekampagne präsentiert. Ziel der Initiative ist es, die handwerkliche Leistung, die besondere Qualität und den Mehrwert maßgefertigter Kleidung stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Die neue Kampagne baut auf drei zentralen Werten auf: Qualität, Individualität und Wohlbefinden. Über das gesamte Jahr hinweg sollen diese Kernthemen vor allem über soziale Medien, aber auch über Postkarten sowie ausgewählte Werbeinserate kommuniziert werden.

Obfrau Melanie Trafojer zeigte sich stolz auf die gemeinsam erarbeitete Kampagne und rief die anwesenden Mitglieder dazu auf, diese aktiv mitzutragen: „Unsere Arbeit steht für höchste Qualität, persönliche Beratung und ein gutes Gefühl beim Tragen. Mit der neuen Imagekampagne wollen wir genau das sichtbar machen – und dafür braucht es die Unterstützung aller Maßschneiderinnen und Maßschneider. Nur gemeinsam erreichen wir die Reichweite, die diese Kampagne verdient.“

Auch lvh-Direktor Walter Pöhl lobte die Initiative der Berufsgemeinschaft. Gerade in einer Zeit, in der das Bewusstsein für nachhaltige und langlebige Produkte wachse, biete sich für Maßschneider großes Potenzial: „Die Sensibilität für Qualität, lange Lebensdauer und nachhaltige Produkte ist derzeit sehr hoch. Eine Nischengruppe wie die Maßschneiderinnen und Maßschneider kann mit einer klaren und gut umgesetzten Kampagne gezielt Aufmerksamkeit erzeugen und ihre Stärken überzeugend vermitteln.“

Passend zum Kampagnenthema referierte Ramona Pranter, Büroleiterin für Kommunikation und Marketing im lvh, über Marken und deren Bedeutung. Sie zeigte auf, wie wichtig eine klare Positionierung und ein konsistentes Auftreten für die Wahrnehmung handwerklicher Betriebe sind. Anschließend stellte sie im Detail die Marketingkampagne vor.

Ein besonderer Gast der Veranstaltung war Susanne Spitz, Maßschneidermeisterin aus Bayern. In ihrem Beitrag schilderte sie ihre persönliche Geschichte der Markenbildung und betonte, wie entscheidend Authentizität für kleine Betriebe ist: Die eigenen Werte müssten klar, ehrlich und sichtbar nach außen getragen werden, um langfristig Vertrauen aufzubauen.

Den Abschluss der Jahresversammlung bildete eine Gesprächsrunde zwischen Melanie Trafojer, Schuhmachermeister Simon Volgger, Walter Pöhl und Susanne Spitz. Diskutiert wurden unter anderem die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen, zeitgemäße Kundenbetreuung und -begleitung sowie persönliche Erfahrungsberichte aus dem Handwerksalltag. Bei einem kleinen Umtrunk wurden die Gespräche anschließend in informeller Atmosphäre fortgesetzt.

Bezirk: Bozen

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