Therme für Afrika 2016 - mit der Missionsgruppe Meran „Ein Brunnen fürs Leben“

Jenen Wasser schenken, die keines haben

Montag, 22. August 2016 | 13:06 Uhr

Meran – Einen Tag in der Therme Meran verbringen, um jenen Wasser zu schenken, die keines haben: bereits zum vierten Mal wurde diese Initiative von Seiten der Missionsgruppe Meran „Ein Brunnen fürs Leben“, in Zusammenarbeit mit der Therme Meran ins Leben gerufen. Am Samstag, 27. August, von 9.00 bis 22.00 Uhr, wird 50 Prozent des Eintrittspreises in die Therme Meran für den Bau von Trinkwasserbrunnen in Westafrika zur Verfügung gestellt.

Laut Weltgesundheitsorganisation hat neun Prozent der Weltbevölkerung, das entspricht ca. 660 Mio. Personen, keinen Zugang zu qualitativ hochwertigen Trinkwasserquellen. Etwas weniger als die Hälfte dieser Personen lebt im Subsahara-Afrika. Seit 45 Jahren bemühen sich Alpidio Balbo und die Missionsgruppe Meran den Zugang zu Trinkwasserquellen in den Dörfern im Benin und in anderen Ländern Westafrikas zu verbessern.

Dank der Initiative „Therme für Afrika“, konnten in den letzten drei Jahren Projekte für Bohrungen und den Bau von Trinkwasserbrunnen (ca. zehn pro Jahr) unterstützt werden und somit auch die Lebensqualität tausender Menschen deutlich verbessert werden.

Auch in diesem Jahr, können die Thermengäste am Samstag, 27. August, mit ihrem Aufenthalt in der Therme Meran mithelfen, diese Projekte weiterzuführen. Die Hälfte des Eintrittspreises an diesem Tag wird für den Bau von neuen Trinkwasserquellen verwendet. Zudem wird an diesem Tag im Eingangsbereich der Therme Meran eine Ausstellung Afrikanischen Handwerks, ein Infostand und eine Fotoausstellung zu den umgesetzten Projekten der Missionsgruppe zu sehen sein. Am Abend von 19.00 bis 23.00 Uhr sorgen die Bands „Delirium Tremens“, „Au Basciu“ und „Masada Maluna“ für Live-Musik.

2016 sind acht neue Bohrungen im Benin geplant: sechs in der Diözese von Natitingou, zwei im Dorf Agrimé und dem Gesundheitszentrum “San Camillo” von Davougon (Departement Zou / Diözese von Abomey). Eine weitere Bohrung wird im Zentrum für psychische Hygiene des Vereins „San Camillo de Lellis“ von Tokoplie, Diözese von Aneho in Togo und eine weitere im medizinischen Versorgungszentrum „Paligwend“, welches in der Stadt Ouagadougou in Burkina Faso in Bau ist.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz