Von: luk
Bozen – Zum 27. Mal lud der Ideenwettbewerb „Imagine the Future“ kreative Schülerinnen und Schüler der Ober- und Berufsschulen ein, zukunftsorientierte Ideen für Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Die besten Projekte wurden heute bei der Abschlussveranstaltung in der Handelskammer Bozen vorgestellt und prämiert. Den ersten Platz gewann das Projekt „Trash to Cash“ der italienischen Wirtschaftsfachoberschule „Walther“ in Bozen.
„Beim Ideenwettbewerb haben die Schülerinnen und Schüler die spannende Aufgabe, Ideen zu innovativen Produkten und Dienstleistungen für die Südtiroler Wirtschaft zu entwickeln. Mit der Initiative möchten wir die Innovationsfähigkeit, den Unternehmergeist und die persönlichen und sozialen Kompetenzen der Jugendlichen fördern“, betonte Alfred Aberer, Generalsekretär der Handelskammer, in seinen Grußworten.
Bei der diesjährigen Ausgabe reichten Schülerinnen und Schüler aus 13 Ober- und Berufsschulen insgesamt 47 Projekte ein. Eine sechsköpfige Jury bewertete die originellen Projekte nach Kreativität, Umsetzbarkeit, Nachhaltigkeit und Qualität der Unterlagen. Bei der heutigen Abschlussveranstaltung in der Handelskammer Bozen präsentierten die Jugendlichen ihre Ideen.
Hier die Gewinnerprojekte im Überblick:
Die 5. Klasse der Wirtschaftsfachoberschule „Walther“ Bozen (Prof. Nicole Donà) entschied mit dem Projekt „Trash to cash“ den 1. Platz für sich und gewann 1.500 Euro für die Klassenkasse:
„Trash to cash“ ist ein innovatives Projekt zur Kreislaufwirtschaft, das alte PET-Flaschen in hochwertiges Filament für den 3D-Druck umwandelt. Da das Projekt in Schulen eingesetzt werden soll, vermittelt es gleichzeitig auf anschauliche Weise, wie Abfall in Technologie weiterverarbeitet werden kann.
Die Klasse 3B der Landeshotelfachschule „Kaiserhof“ Meran (Prof. Werner Plank) sicherte sich mit dem Projekt „Camo Solar“ Platz 2 und damit 1.000 Euro für die Klassenkasse:
„Camo-Solar“ ist ein innovatives Photovoltaiksystem, das erneuerbare Energiegewinnung erstmals vollständig mit der Gebäudearchitektur verbindet. Durch den Einsatz von speziellen Oberflächentechnologien wird es nahezu unsichtbar in die Gebäudehülle integriert – ein entscheidender Fortschritt gegenüber herkömmlichen, optisch dominanten Solaranlagen.
Die Klasse 4TS4 der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie „Marie Curie“ Meran (Prof. Martin Gschliesser) erreichte mit dem Projekt „Zoag mor amol“ den 3. Platz und erhielt 750 Euro für die Klassenkasse:
Im Rahmen des Projekts „Zoag mor amol“ treffen Rentner/innen, die über wertvolle handwerkliche Fähigkeiten verfügen, in maßgeschneiderten Kursprogrammen auf interessierte junge Menschen. Mit dieser Initiative sollen die traditionelle Handwerkskunst und das kulturelle Wissen in Südtirol bewahrt und an die nächsten Generationen weitergegeben werden.
Einen Anerkennungspreis zu je 300 Euro erhielten die Projekte „AURA“ (Landeshotelfachschule „Kaiserhof“ Meran), „Generations“ (Berufsbildungszentrum „Christian Josef Tschuggmall“ Brixen), „Green Sense“ (Landesberufsschule für Handel, Tourismus und Dienstleistungen „Luigi Einaudi“ Bozen), „Repairbus“ (Technologische Fachoberschule „Max Valier“ Bozen), „Shroom Go“ (Istituto Pluricomprensivo Brunico), „Spice Alps“ (Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie „Marie Curie“ Meran) und „Umweltfreundliche Klebstoffe“ (Technologische Fachoberschule Bruneck).
Die Landesberufsschule für Handel, Tourismus und Dienstleistungen „Luigi Einaudi“ Bozen konnte abschließend mit dem Projekt „Green Sense“ einen zusätzlichen Preis im Wert von 300 Euro für die beste Präsentation entgegennehmen.




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