Von: luk
Borzen – Im Rahmen eines Treffens mit Ulli Mair, Landesrätin für Wohnen, Sicherheit und Gewaltprävention, haben Katja Oberrauch, Vorsitzende des Südtiroler Jugendrings (SJR), Andreas Lamprecht, SJR-Vorstandsmitglied, Olav Lutz, Wohnbauexperte und Mitglied des SJR-Projektteams „Junges Wohnen“, sowie Simon Klotzner, Vorsitzender von Südtirols Katholischer Jugend und Mitglied des SJR-Projektteams „Junges Wohnen“, die zentralen Anliegen des SJR zum Thema „Junges Wohnen“ eingebracht.
„Ich bin erfreut über die positiven Entwicklungen in Bezug auf das Wohnen, auch wenn es natürlich noch einiges zu tun gibt. Die gesetzten Schritte sind wichtige Investitionen in die Zukunft. Dennoch bleibt die aktuelle Situation für viele junge Menschen herausfordernd – hohe Mieten und praktische Hürden zeigen, dass wir gemeinsam weiterarbeiten müssen“, so Katja Oberrauch.
Der SJR brachte zudem auch zwei wichtige Anliegen vor.
Wenn jemand vor einigen Jahren eine kleine Wohnung gekauft hat und nun, da seine Familie gewachsen ist, eine größere Wohnung benötigt, erhält er nur einen reduzierten Differenzbeitrag und hat zudem auch kein Anrecht auf das zinsbegünstigte Darlehen. „Dies bedeutet, dass in solchen Fällen bis zu 34.000 € an Beiträgen fehlen. Zudem geht auch der Zinsvorteil verloren“, erklärt Olav Lutz. „Es ist wichtig gerade junge Familien zu unterstützen – und dieses unabhängig davon, wann der Nachwuchs kommt“, so Lutz des Weiteren. Landesrätin Ulli Mair sicherte zu, sich diesbezüglich einzusetzen und eine entsprechende Gesetzesänderung vorzusehen. „Die Wohnreform bringt umfassende Neuerungen mit sich, weshalb es essenziell ist, die Wirksamkeit der gesetzten Maßnahmen laufend zu evaluieren und bei Bedarf gezielt nachzubessern. Wir werden diesen sinnvollen Vorschlag des Jugendrings zur besseren Unterstützung von jungen Familien gemeinsam mit etwaigen anderen Anpassungen aufgreifen und zeitnah gebündelt umsetzen“, so die Landesrätin.
Des Weiteren plädierte der Südtiroler Jugendring dafür, dass die Schaltertätigkeit des Wohnbauamtes in allen Außenstellen geöffnet wird und mehr Beratungstermine angeboten werden, um die Menschen in Bezug auf dieses komplexe Thema verstärkt unterstützen zu können.
Abschließend dankte der SJR der Landesrätin für das offene und konstruktive Gespräch.




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