HGV-Ortsversammlung in Klausen

Klausen: “Lärmbelastung muss verringert werden”

Montag, 08. April 2019 | 12:32 Uhr

Klausen – Kürzlich fand im Hotel „Brunnerhof“ die Versammlung der Ortsgruppe Klausen des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) statt.

HGV-Ortsobmann Thomas Schöpfer sprach die Problematik der Lärmbelastung an, die in Klausen hauptsächlich vom Zugverkehr und der Autobahn hervorgerufen wird. Auch der Verkehr auf der Staatsstraße ist eine zusätzliche Lärmkulisse, die es zu vermindern gelte. Der Ortsobmann berichtete, dass zusammen mit der Gemeinde und der IDM die Profilierung der Stadt im letzten Jahr gestartet wurde, damit Klausen in Zukunft als Künstlerstadt wahrgenommen werde. Zudem informierte er über einige Projektideen, wie die Anbindung von Gröden mit der Eisenbahn.

HGV-Bezirksobmann Helmut Tauber unterstrich, dass sich bereits mehrere Arbeitsgruppen mit der Verkehrsproblematik auseinandersetzen und Lösungsansätze für eine Beruhigung suchen. Zudem ging er auf die Unsicherheiten in Bezug auf die ausländischen Autokennzeichen ein und versicherte, sich für eine Lösung des Problems stark zu machen.

Bürgermeisterin Maria Gasser Fink dankte der Ortsgruppe für ihren Einsatz und die tollen Aktionen, wie z. B. die Eröffnung der Kastanienwochen im Herbst. Diese würde zu einem Wir-Gefühl in Klausen beitragen, was sehr erfreulich sei. Anschließend berichtete sie über aktuelle Projekte aus der Gemeinde, unter anderem über den Bau der Turnhalle und der Mensa.

Zu Gast war auch Ing. Walter Pardatscher, Geschäftsführer der Brennerautobahn. Er informierte über die Zukunft der Konzession hinsichtlich der Ausschreibung der A22 und über die geplanten Lärmschutzwände in Klausen entlang der A22. Vizebürgermeister Stefan Daporta ging anschließend auf den gestarteten Positionierungsprozess der Gemeinde ein und zeigte das Potenzial von Klausen als Künstlerstadt auf.

Doris Obkircher von der HGV-Unternehmensberatung sprach in ihrem Referat über die Kunst Gäste zu begeistern, während Verbandssekretär Reinhold Schlechtleitner abschließend über steuerliche Neuerungen aus dem Stabilitätsgesetz sowie über die aktuell überarbeiteten Landesförderungskriterien informierte.

Von: luk

Bezirk: Eisacktal

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1 Kommentar auf "Klausen: “Lärmbelastung muss verringert werden”"


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Kinig
18 Tage 4 h

lieber neben einem Zug oder Flughafen als Einem Bergdorf wo es keine Tempolimets gibt wie inSt.Martin / Passeier.Busse,LKW,Motorräder …der ganze Verkehr über Jaufen /Timmelsjoch/Hinterpasseier.🤕🤧🙉

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