13.300 Wohnungen führt das Wobi

Landesrätin Deeg besucht die Mitarbeiter des Wobi

Freitag, 01. März 2019 | 17:55 Uhr

Bozen – Die für den Bereich Wohnbau zuständige Landesrätin Waltraud Deeg traf sich kürzlich in Bozen mit einer Vertretung der Mitarbeiter des Instituts für den sozialen Wohnungsbau, in Begleitung des Präsidenten des WOBI Heiner Schweigkofler.

Nach einem Besuch im Verwaltungsgebäude in der Horaz-Straße ging es für die Landesrätin Deeg weiter in die Mailandstraße, wo sich die Mieterservicestelle Bozen befindet. Während der Besichtigung wollte sich die Landesrätin selbst ein Bild davon machen, in welchen Räumlichkeiten die Mitarbeiter ihre tägliche Arbeit verrichten und wo die Mieter ihre Angelegenheiten vorbringen und ihre Bedürfnisse melden können.

Präsident Schweigkofler, der die Landesrätin bereits mehrmals getroffen hat, veranschaulichte die Tätigkeit des Instituts, das mit seinen mehr als 13.300 über das ganze Land verteilten Wohnungen und rund 30.000 Mietern auch als „drittgrößte Stadt” Südtirols nach Bozen und Meran bezeichnet werden kann.

Schweigkofler erinnerte an das starke soziale Engagement des WOBI und betonte, dass das Institut nicht nur Wohnungen für die ärmeren Schichten bereitstellt, sondern auch eng mit verschiedenen Strukturen und Institutionen zusammenarbeitet, um Situationen sozialer Not zu lösen und ausreichend Platz für Menschen mit Behinderungen zu schaffen.

“Die Verwaltung einer so großen Anzahl von Häusern erfordert auch eine ausgezeichnete Organisation, um auf die vielen Anfragen nach Intervention zu reagieren. Jährlich werden 11.000 Anfragen registriert. Wenn man bedenkt, dass es in den Gebäuden des Wobi 880 Aufzüge gibt, die neben allen anderen Bereichen, in denen Eingriffe erforderlich sind, gewartet werden müssen, kann behauptet werden, dass das WOBI einen guten Dienst leistet”, so Schweigkofler.

Landesrätin Waltraud Deeg betonte, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wesentliches Element für das Institut seien, denn ihre Fähigkeiten in Verbindung mit einer guten Zusammenarbeit ermöglichen ein gutes Gelingen der Arbeiten. Sie unterstrich überdies die Wichtigkeit, dass jetzt alle sozialen Zuständigkeiten in einem einzigen Ressort zusammengeführt sind.

Landesrätin Deeg erzählte auch, dass sie das WOBI seit langem kennt, auch weil sie Kontakte zur ehemaligen Präsidentin des Instituts Rosa Franzelin pflegte.

Nun sei es unerlässlich, an einer echten und positiven Wahrnehmung des Instituts zu arbeiten, denn das Bild, das der Öffentlichkeit gezeigt wird, entspricht nicht immer der Realität. “Wie es auch in vielen anderen Bereichen der Fall ist, scheinen die Menschen heute in einem Zustand der dauerhaften Alarmbereitschaft zu leben.” Die Landesrätin sagte, “dass es nicht ausreicht, gut zu arbeiten, sondern wichtig ist es auch dies nach außen zu tragen. Eine Wohnung zu garantieren bedeutet, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, für die Zukunft zu planen und älteren Menschen ein würdevolles Altern zu ermöglichen.”

Der von der Landesrätin geäußerte Wunsch während ihres Mandats ist, die Abläufe zur Zuteilung von Wohnungen gemäß den bestehenden Bestimmungen so weit wie möglich zu vereinfachen und es breiten Bevölkerungsschichten zu ermöglichen, die Dienste des WOBI zu nutzen, insbesondere der Mittelschicht. Besondere Aufmerksamkeit gelte dabei den Bedürfnissen älterer Menschen.

Abschließend erklärte sich Landesrätin Deeg bereit, die Anregungen der Mitarbeiter zu berücksichtigen. Ebenso soll auf die Bedürfnisse der Mieter eingegangen werden.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "Landesrätin Deeg besucht die Mitarbeiter des Wobi"


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ifinger947
ifinger947
Tratscher
23 Tage 13 h

Einer der unnötigsten Betriebe des Landes. Weil das WOBI Privat geführt viel effektiver-erfolgreicher und Kostengünstiger wäre 🙁

Fahrenheit
Fahrenheit
Grünschnabel
23 Tage 11 h

Genauso effektiv und kostengünstig wie die SAD meinen Sie?! Naja

ifinger947
ifinger947
Tratscher
22 Tage 21 h

@Fahrenheit Das kann man nicht vergleichen ! Beim Wobi werden jährlich viele Millionen sinnlos verbrannt weil man unfähig ist die Mieter zu entfernen wenn sie zu große Wohnungen haben oder gar die Wohnungen mutwillig  zerstören 🙁

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