30. April: BÜKV-Verhandlungen werden aufgenommen

LH Kompatscher: Land will attraktiver Arbeitgeber bleiben

Dienstag, 09. April 2019 | 16:43 Uhr

Bozen – In der heutigen Sitzung der Landesregierung hat Generaldirektor Alexander Steiner über die Vorbereitungsarbeiten für den Verhandlungsbeginn zum Bereichsübergreifenden Kollektivvertrag (BÜKV) berichtet. Demnach sei bis zum 3. April festgestellt worden, dass die Arbeitnehmervertreter durch die Gewerkschaften repräsentiert seien, ebenso hätten die öffentlichen Körperschaften ihre Vertretungen nominiert. Zu diesen zählen neben dem Land auch der Gemeindenverband, die Bezirksgemeinschaften, der Sanitätsbetrieb, die Handelskammer Bozen sowie der Verband der Seniorenwohnheime. In einer internen Sitzung am 16. April werden diese die Verhandlungsplattformen mit den bereits eingebrachten Forderungen der Gewerkschaften begutachten. Die offiziellen Verhandlungen werden schließlich am 30. April beginnen.

“Wir wollen gut vorbereitet in die Verhandlungen gehen, um diese innerhalb weniger Monate erfolgreich abschließen zu können”, hob Landeshauptmann Arno Kompatscher hervor. Die entsprechenden Geldmittel ließen sich momentan noch nicht beziffern, da man in einer sachlichen Diskussion unterschiedliche Faktoren wie Lebenshaltungskosten, Änderungen der Steuerregelung oder Kaufkraftentwicklung berücksichtigen wolle. In jedem Fall sicherte Kompatscher zu, dass die benötigten Mittel in den Nachtragshaushalt eingebaut würden.

Der Landeshauptmann erinnerte daran, dass bereits bei den Verhandlungen im Jahr 2015 die ursprünglich vorgesehenen Geldmittel um ein Vielfaches erhöht wurden, um den Forderungen nachzukommen. In den Gesprächsrunden werde es nicht nur um Geldbeträge, sondern auch – wie auch von den Gewerkschaften gefordert – um andere Themen, wie flexible Arbeitsmodelle, um das System der Entlohnung oder um Lohnelemente gehen. Man wisse, dass das Budget der öffentlichen Verwaltung nicht grenzenlos sei, darum müsse es gelingen eine gute Balance zu finden. “Die Botschaft an unsere Mitarbeiter und an die Gewerkschaften ist klar: Wir wollen rasch verhandeln, wir wollen das Thema der Kaufkraft angehen und wir wollen attraktive Arbeitgeber bleiben”, hielt Kompatscher fest.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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13 Kommentare auf "LH Kompatscher: Land will attraktiver Arbeitgeber bleiben"


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Rosenrot
Rosenrot
Grünschnabel
11 Tage 13 h

Die Kaufkraft hat nicht abgenommen, wie immer behauptet wird, nur tätigen immer mehr Südtiroler ihre Einkäufe über das Internet. Somit fließt das Geld außerhalb unseres Landes. Gekauft wird nicht weniger, nur eben anders.

peterle
peterle
Superredner
11 Tage 12 h

Da schon der Alt LH in seiner langen Amtszeit gegen Einkaufszentren im Land war hat sich der Bürger auswärz bedient. Es passiert halt wenn man glaubt Personen vorzuschreiben wo sie auf dem Markt einkaufen.

Savonarola
11 Tage 12 h

Taktischer Schachzug, am Tag vor der Protestkundgebung Verhandlungsbereitschaft groß über die Landespropagandastelle hinauszulassen.
Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wertschätzung der Politik ihren Bediensteten gegenüber de facto praktisch null ist.

Tabernakel
11 Tage 8 h

@Savvi

Ist es nicht doch eher die Verwaltung?

faif
faif
Grünschnabel
11 Tage 1 h

….genau …und bleib zu soogen dass dee mander no die frechheit hobm ihrn geholt selber festzuleegn… und wiea woor dess mitn stuiersotz??

Ingalingreichts
Ingalingreichts
Grünschnabel
11 Tage 11 h

…für die Politiker der eigenen Partei… für de gilt die Autonomie, der Rest soll nach den Gesetzen aus Rom sich fügen, z.B. Gehälter, Abfertigungen usw.. Politiker erhalten die Gelder im Voraus, Landesbedienstete in 27 Monaten eine Rate, in 36 Monaten die 2. Rate. !!! Wenns so weitergeat, werd er niamer Landeshsuptmann werdn!

lumpi
lumpi
Tratscher
11 Tage 10 h

Meine Meinung dazu ist : wenn man den Leuten, sei es Rentner oder Angestellter mehr Geld gibt, kann er auch mehr ausgeben. Ein Beispiel : mein Sofa ist alt aber ich habe nicht das Geld zum wechseln. Die Wirtschaft würde angekurbelt durch verschiedene Handwerker. Der Holzverkäufer, Tischler, der Stoffhersteller, der Schraubenhersteller, die Handwerker die das Sofa zusammenbauen, der Geschäftsmann, und auch der Lieferant. Solche Beispiele gibt es noch und noch. Aber ohne Geld kein Einkauf und keine Arbeit.

Tabernakel
11 Tage 8 h

Wohl eher Ikea oder Amazon?

lumpi
lumpi
Tratscher
11 Tage 15 h

Bei der Abstimmung zur Mindesrentenerhöhung ????

Tabernakel
11 Tage 8 h

Mindes eine Rente?

Arbeitgeber
Arbeitgeber
Grünschnabel
11 Tage 9 h

Indem der freien Wirtschaft ständig wertvolle Mitarbeiter abgeworben werden…….
Schuster bleib bei deinen Leisten !

faif
faif
Grünschnabel
11 Tage 1 h

….konn mir moll jemend soogen wiea groass der kaufkroftverluscht wirklich isch ….meine leschte geholtsaufbesserung isch 11 johr häär….

Zugspitze947
Zugspitze947
Tratscher
10 Tage 23 h

Das Land hat mit Sicherheit viel zu VIELE Beschäftigte ! Eine Sparsame Verwaltung sieht anders aus ! 🙁

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