Haller lanciert Appell

lvh-Chef: „Einen zweiten Lockdown können wir uns nicht leisten“

Donnerstag, 08. Oktober 2020 | 08:36 Uhr

Bozen – Die Angst, dass es auch in Südtirol demnächst wieder zu Ausgangssperren, Betriebs- und Schulschließungen sowie verschärften Sicherheitsmaßnahmen kommt, ist groß. Umso mehr sei jetzt Disziplin und Einigkeit gefragt. Ein Appell von lvh-Präsident Martin Haller.

Seit mehr als einem halben Jahr hält das Virus SARS-CoV-2 die Welt in Atem. Seit Schulbeginn steigen die Infektionszahlen wieder an, die italienische Regierung plant erneut verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Privatpersonen wie Wirtschaftstreibende blicken den nächsten Monaten besorgt entgegen. „Viele Unternehmen haben das Frühjahr mit einem blauen Auge überlebt, einige haben aus der Krise sogar eine Chance gemacht, andere hingegen kämpfen immer noch um ihre Existenz. Ein zweiter Lockdown ist aber weder für die gesunden noch für die angeschlagenen Betriebe verkraftbar. Darum müssen wir jetzt alle an einem Strang ziehen, mit Respekt und Abstand arbeiten und Disziplin beweisen“, erklärt lvh-Präsident Martin Haller.

Im Wirtschaftskreislauf seien alle Sektoren miteinander verbunden. „Egal, ob es um den Handwerker geht, der auf der Baustelle oder in der Werkstatt arbeitet, um den Hotelbesitzer, der seine Gäste auch im Winter in seinem Hotel begrüßen möchte oder den Handelskaufmann, der seinen Kunden ein sicheres Einkaufsgefühl vermitteln will – wir müssen uns jetzt anstrengen und alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen einhalten, damit wir gut und gesund bis ins Frühjahr kommen. Nur wenn die Schulen geöffnet bleiben, können die Eltern ihrer Arbeit nachgehen und die Anwesenheit in den Unternehmen gewährleisten. Nur wenn die Betriebe arbeiten, können Projekte fortgesetzt und Arbeitsplätze wie Nahversorgung garantiert werden. Nur wenn wir einig und geschlossen diese Herausforderung annehmen, werden wir durch diese schwierige Zeit kommen“, so der Appell des lvh-Chefs. Die nächsten Wochen werden ausschlaggebend für die weitere Entwicklung im Land sein.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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21 Kommentare auf "lvh-Chef: „Einen zweiten Lockdown können wir uns nicht leisten“"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Superredner
20 Tage 6 h

Wir konnten uns nichtmal den Ersten leisten. Zuviele sind im Lohnausgleich. Das kann der Staat niemals stemmen. Auch nicht mit den geschenkten 250Mrd. Denn die reißen sich wie immer Roms Politiker unter den Nagel. Wir befinden uns in einem exponentiellen Anstieg Richtung Hyperinflation.

Staatsfeind
Staatsfeind
Tratscher
20 Tage 1 h

Kein Problem, Geld kann man drucken. Aber da stellt sich doch gleich die Frage warum Zimbabwe kein reiches Land ist, einen Drucker zu betreiben werden die doch im Stande sein, oder?

sophie
sophie
Superredner
20 Tage 4 h

Noch ein Lockdown wäre der Genickbruch für DIE WIRTSCHFT, HANDEL UND GASTGEWERBE, drum müsse wir alle schauen und vorbeugen

Dublin
Dublin
Kinig
20 Tage 3 h

…dann setzt zumindest mal brav Masken auf…
😷

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
20 Tage 3 h

@sophie und @oli….natürlich wäre ein zweiter Lockdown eine Katastrophe, aber offensichtlich sehen das Viele nicht so dramatisch. 🙈😡 Ab hier jetzt Ironie: bei unseren Vorfahren, z.B. den Neandertalern ua., ging es ja auch meistens bergauf.

Privatmeinung
Privatmeinung
Grünschnabel
20 Tage 4 h

Es war der Erste schon umsonst und kopflos, in keinem Verhältnis.

oli.
oli.
Kinig
20 Tage 4 h

Einen 2. Stillstand kann sich kein Land der Welt leisten ohne noch mehr abzurutschen.
Aber man sieht auch wie viele Bürger darauf hinarbeiten das er kommt , danach jammern der Staat hat versagt
Wo bleibt die Vernunft der Leute mehr Eigenverantwortung zu übernehmen.
Den meisten Menschen geht es immer noch viel zu gut.

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
20 Tage 5 h

Dann sollte man endlich Kontrollieren und nicht nur Verordnungen machen, die wenige einhalten.

Anderrrr
Anderrrr
Universalgelehrter
20 Tage 5 h

I kons nimmer höhren

ghostbiker
ghostbiker
Superredner
20 Tage 3 h

Und die Selbstständigen kregn olle an Beitrog…so a Schwochsinn do Stoot isch long schun pleite

mcse
mcse
Neuling
20 Tage 1 h

Ach wegen dem Schulbeginn steigen die Zahlen also sind Schul u Kindergartenpersonal u Schüler verantwortlich für steigende Zahlen.Bars-Vereine-Betriebe Abstand – Maske das ich nicht lache

Gustl64
Gustl64
Tratscher
20 Tage 35 Min

In Israel sind auch durch den Schulbeginn die Infektionszahlen rapid gestiegen. Jedoch Schuld daran ist keineswegs die Schlorganisation, sondern das Elternhaus und die Freizeitgestaltung. Außerhalb der Schule gilt für viele Kinder und Jugendliche keine Maskenpflicht. Das Virus wird in die Schulen importiert.

Guennl
Guennl
Tratscher
19 Tage 23 h

Das war nicht der Schulbeginn !

“Die Pandemie war in Israel zunächst glimpflich verlaufen, auch wegen eines strikten Kurses der Regierung. Nach von Experten kritisierten Lockerungen im Mai schnellten die Fallzahlen jedoch in die Höhe. Seit dem 18. September gilt ein Lockdown mit Restriktionen wie Ausgangsbeschränkungen; am vergangenen Freitag wurden die Massnahmen verschärft. In der Nacht zum Donnerstag beschloss das Coronavirus-Kabinett, den Lockdown um drei Tage bis zum 14. Oktober zu verlängern.”

https://www.bluewin.ch/de/news/international/rekord-an-corona-neuinfektionen-in-israel-mehr-als-8900-neue-falle-444547.html

Gustl64
Gustl64
Tratscher
20 Tage 2 h

Wenn weiterhin die Sicherheitsmaßnahmen nicht beachtet werden, wird es so weit kommen, dass man zwischen dem Erhalt der Wirtschaft und der Gesundheit sprich Überleben entscheiden muss. Mal sehen, ob sich die Mehrheit für entscheiden wird. Den nach Luft ringenden Kranken und die Verstorbenen kann der Wohlstand nicht mehr erfreuen!

Meranerin
Meranerin
Grünschnabel
19 Tage 21 h

Ganz genau und deshalb sollen die Ordnungshüter endlich kontrollieren und bestrafen, wer sich nicht an die Maskenpflicht hält. Auf was warten die denn und dann kommt wieder das große Heulen.

Mistermah
Mistermah
Kinig
20 Tage 5 h

Doch, doch. Laut UN sind durch den ersten lockdown mindestens 150 Millionen unter die Armutsgrenze gerutscht. Das ist ja nichts auf 7 mrd. Da können wir zum Schutz der Menschen ruhig jeden Winter in Winterschlaf, sprich lockdown gehen.

qwert
qwert
Grünschnabel
20 Tage 2 h

War woll fein! Gezohltn urlaub!

PuggaNagga
19 Tage 20 h

Ja dann macht halt keinen neuen Lockdown!
Irgendwann werden wir den schwedischen Weg gehen müssen!

sophie
sophie
Superredner
19 Tage 19 h

Nur mit Vernunft können wir Schlimmeres bermeiden

der echte Aaron
der echte Aaron
Superredner
19 Tage 18 h

i konn mir schun mehreres nicht leisten…….

silas1100101
silas1100101
Universalgelehrter
19 Tage 7 h

Die Angestellten können sich die niedrigen Löhne auch nicht leisten aber danach fragt niemand!!!

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