Umbruchphase

lvh peilt territorialen Kollektivvertrag für Personentransport an

Dienstag, 14. November 2017 | 17:43 Uhr

Bozen – Der Südtiroler Transportsektor befindet sich in einer Umbruchphase. Aufgrund zahlreicher neuer Herausforderungen und den Besonderheiten im Alpenraum könnte eine einheitliche Regelung einen großen Mehrwert für den zukünftigen Personentransport darstellen.

Erstmals wird auch im Transportsektor ein territoriales Zusatzabkommen angedacht, das Vorteile sowohl für die Arbeitgeber als auch für die Arbeitnehmer mit sich bringt. Auf Initiative der Mietwagenunternehmer im lvh soll demnächst den Gewerkschaften ein konkreter Vorschlag unterbreitet werden. „Wir erachten einen Kollektivvertrag auf Provinzebene besonders in Hinblick auf die Ausschreibungen der Linienkonzessionen im nächsten Jahr als vorteilhaft“, erklärt der Obmann der Mietwagenunternehmer Martin Plattner, „damit würde die Grundlage für einen fairen Wettbewerb und für dieselben Arbeitsbedingungen geschaffen.“  Überzeugt dass eine einheitliche Regelung auch im Südtiroler Transportsektor einen Mehrwert darstellt, ist lvh-Vizepräsident Martin Haller: „Die Erfahrung hat auch in anderen Wirtschaftssparten gezeigt, dass Zusatzabkommen einen bedeutenden Mehrwert und Vorteil darstellen. Dadurch werden die Qualität gesteigert und klare Wettbewerbsregeln aufgestellt und somit die lokalen Wirtschaftsteilnehmer gestützt.“

Die Berufsgemeinschaft der Mietwagenunternehmer hat die Ausarbeitung des territorialen Kollektivvertrages bereits in die Wege geleitet.

Von: luk

Bezirk: Bozen

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