IDM-Unternehmerreise mit dem Landeshauptmann

Mission China erfolgreich

Dienstag, 29. August 2017 | 16:58 Uhr

Bozen – Viele Kontakte und entsprechend viele Chancen auf Aufträge und gute Geschäfte, dazu ein Kooperationsabkommen zwischen dem Innovation Technology Park Changping und dem NOI Techpark: Die fünftägige Chinareise einer IDM-Delegation unter Führung von Landeshauptmann Arno Kompatscher hat sich für die Teilnehmer gelohnt. Im Fokus der Unternehmerreise standen Geschäftsmöglichkeiten rund um die Ausrichtung der olympischen Winterspiele 2022 in Peking, aber auch mögliche Kooperationen in verschiedenen anderen Bereichen.

„China wird als Markt für Südtirol zunehmend attraktiver. Das ist einmal den Vorbereitungsarbeiten für die olympischen Spiele zu verdanken, bei denen das Know-how Südtiroler Unternehmen in Sachen Wintersporttechnologie gefragt ist. Zum Zweiten entdecken die Chinesen nicht zuletzt durch die Ausrichtung von Beijing-Peking 2022 den Wintersport als Freizeit- und Urlaubsvergnügen. Schätzungen zufolge sollen bis 2025 mehr als 300 Millionen Chinesen Wintersport betreiben, gleichzeitig steigt auch ihr Interesse an Wintersportdestinationen in den Alpen“, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher. Die Reise nach China habe Südtirol und seinen Unternehmen die Türen geöffnet, um sich hier als wirtschaftlicher Partner und Reiseziel in Position zu bringen.

Das dicht gedrängte Programm der vom Landeshauptmann angeführten Delegation, an der zehn Unternehmen, die Messe Bozen und die Spitzen von IDM teilnahmen, sah Treffen mit Funktionären und Politikern der ersten Riege vor. Nach einem offiziellen Empfang beim italienischen Vizebotschafter Giuseppe Fedele gab es intensive Meetings mit Mitgliedern des Organisationskomitees der olympischen Spiele – allen voran mit Generalsekretärin Han Zirong, aber auch mit den Funktionären, die vor Ort für die Bauarbeiten und die Organisation verantwortlich sind. Zudem traf sich die Delegation aus Südtirol mit Politikern und Beamten des chinesischen Handels- und Sportministeriums und der Handelskammer der Stadt Zhangjiakou, mit der Südtirol seit 2007 ein Partnerschaftsabkommen zum Austausch und zur Zusammenarbeit in diversen Bereichen hat.

Auf dem Programm stand auch ein Treffen mit der Leitung des Innovation Technology Park des Changping Districts in Peking sowie mit zwei renommierten Vereinen, die sich um die guten Beziehungen zwischen China und Europa bemühen: mit der „Chinese People’s Association for Foreign Countries“ und dem Deutsch-Chinesischen Freundschaftsverein. Bei einem Südtirol-Abend präsentierte Landeshauptmann Kompatscher Südtirol vor Gästen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, dabei wurden die Delegationsteilnehmer und ihre Unternehmen vorgestellt und mit möglichen Geschäftspartnern in Kontakt gebracht.

„Wer in China ins Geschäft kommen will, muss über die oberste Ebene gehen und sich starke Verbündete vor Ort suchen. Dabei ist ein geschlossenes Auftreten unter politischer Schirmherrschaft unumgänglich; deshalb geht unser Dank an den Landeshauptmann, der sich in den Dienst dieser Sache gestellt hat“, sagt IDM-Präsident Hansi Pichler, der sich über den Erfolg der Reise freut: „Wir konnten unsere Unternehmen und Südtirol als Tourismusdestination und Wirtschaftsstandort bei wichtigen Institutionen eine gute Ausgangsposition verschaffen und bekamen bei allen Treffen Zusagen für konkrete Unterstützung.“

Auch die Teilnehmer der Unternehmerreise selbst zeigten sich sehr zufrieden: Man habe zahlreiche Kontakte knüpfen können, die vielversprechend seien. Nun werde sich in der Nachbearbeitung zeigen, was sich aus diesen Kontakten ergeben wird. Zu dieser Nachbearbeitung gehört von Seiten IDM die Gründung eines Firmenpools für China für alle interessierten Unternehmen. „Wir müssen in Märkten wie China als gemeinsame Plattform agieren, um stärker aufzutreten und unsere Chancen zu erhöhen. Die Tür zum Markt China ist jetzt einen Spalt weit geöffnet, nun gilt es aber erst durchzugehen“, sagt IDM-Direktor Hansjörg Prast. Dabei helfen wird auch der chinesische Partner von IDM, der vor Ort die aufgenommenen Kontakte weiter pflegen wird.

Von: ao

Bezirk: Bozen

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