Bei Solland Silicon wird die Staatsanwaltschaft aktiv

Neue Zeiten in Sinich: SunEdison geht nach Taiwan

Freitag, 19. August 2016 | 09:41 Uhr

Sinich – In Sinich brechen neue Zeiten an. Das Siliziumwerk SunEdison wird an einen taiwanesischen Konzern verkauft, bei der Solland Silicon wird die Staatsanwaltschaft aktiv.

Die verfahrene Situation bei den beiden Siliziumherstellern scheint sich langsam zu entwirren.

Der taiwanesische Halbleiterkonzern GlobalWafers schluckt den US-Branchenkollegen SunEdison Semiconductor Missouri für rund 603 Millionen Euro.

Die Übernahme aus Fernost betrifft allerdings nicht nur die asiatischen Standorte von SunEdison, sondern auch die beiden Produktionsstätten in Novara und Meran.

Trotz des Eigentümerwechsels bleiben die Gewerkschaften optimistisch. Aufgrund der noch schwarzen Zahlen sehe man für die Meraner Mitarbeiter keine Gefahr.

Dramatischer scheint die Lage Medienberichten zufolge beim Sinicher Nachbarn Solland Silicon: Die Landesregierung hat die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen.

Diese könnte im Notfall einen Konkurs der Firma herbeiführen, denn die Mitarbeiter, die für die Sicherheit zuständig sind, haben sich aus Protest kollektiv krankschreiben lassen, und deshalb muss die Berufsfeuerwehr Bozen für den Dienst Personal abstellen.

 

Von: luk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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2 Kommentare auf "Neue Zeiten in Sinich: SunEdison geht nach Taiwan"


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herbstscheich
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

und schöne Grüße noch vom Dr. Luis Durnwalder …. dieser Schlamasses geht noch auf seine Kappe…

Dublin
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Wieso olm no aufn Luis? Der isch jo schun long nimmer dabei. Die nuien miassn halt a bold alloan unfangen zu schwimmen.

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