lvh wegen Regierungskrise besorgt

“Salvinis Plan grenzt an Wahnsinn”

Montag, 12. August 2019 | 15:53 Uhr

Bozen – “Salvinis Plan, das Parlament aufzulösen und Neuwahlen einzuberufen grenzt an Wahnsinn und Machtbesessenheit.” Das politische Hickhack der italienischen Regierung sei laut lvh-Präsident nicht nur lächerlich und peinlich, sondern lähme auch die Wirtschaft.

“Wirtschaftliche Produktivität setzt politische Stabilität voraus. Eine Kombination, die es in Italien in dieser Form nicht gibt. Das von Innenminister Matteo Salvini angekündigte Misstrauensvotum und sein Plan für Neuwahlen sorgen italienweit für großen Unmut, auch unter der Wirtschaftstreibenden. Ohne politische Stabilität kann ein Wirtschaftsstandort auf längere Frist nicht attraktiv sein. Italien hinkt den anderen Staaten auf EU-Ebene ohnehin schon schwer hinterher. Ohne Regierung bleiben wir weiter auf der Strecke und Machtspiele wie diese haben nur eine Konsequenz: die Lahmlegung der Wirtschaft“, beteuert lvh-Präsident Martin Haller. Im Falle von Neuwahlen sei auch davon auszugehen, dass es keinen termingerechten Beschluss für den neuen Staatshaushalt geben wird. Die Folge: Italien muss Brüssel im Herbst ein Budgetkonzept mit erforderlichen Einsparungsmaßnahmen in Milliardenhöhe vorlegen. Erfolgt dies nicht, muss die Mehrwertsteuer von 22 auf 25 Prozent erhöht werden, welches eine immense Belastung für Bevölkerung und Betriebe darstellen würde.

Aktuell gäbe es zahlreiche Themen und Herausforderungen, die stattdessen anzugehen wären, meint Haller. “So zum Beispiel im Bereich Transport und Mobilität: Während sich andere Länder bereits konkrete Gedanken zum staatenübergreifenden Transit machen, wurde in Italien noch nicht einmal ein Gesprächstisch eingerichtet. Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist vor allem in der unteren Hälfte des Stiefelstaates eine immer noch immense Herausforderung. Effiziente Maßnahmen zur Stärkung der italienischen Wirtschaft wurden im Grunde auch noch nicht gesetzt. Das besagte Wachstumsdekret, insbesondere Art. 10 haben für große Aufregung gesorgt, zumal die Betriebe dem Staat das Steuerguthaben vorstrecken sollen. Gerade in dieser Thematik wurde für Frühherbst eine Abänderung bzw. Überarbeitung von Seiten der Regierung erwartet.”

„Diese und weitere Ankündigungen werden lose Versprechen bleiben, da es primär um nationale Machtkämpfe geht. Statt die Wirtschaft zu fördern, wie ursprünglich von der Regierung angekündigt, wird diese nun wieder eingebremst“, betont Haller.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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21 Kommentare auf "“Salvinis Plan grenzt an Wahnsinn”"


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aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
11 Tage 20 h

angst?

Popeye
Popeye
Superredner
11 Tage 20 h

Fuer Duce Nummer zwei haben viele Angst ja. Aber mit Typen wie DU laesst sich sowieso nicht sinnvoll diskutieren.

Dublin
Dublin
Kinig
11 Tage 19 h

…nein, wir freuen uns alle auf die liretta…
😜

alpenfranz
alpenfranz
Tratscher
11 Tage 17 h

25 % Mehrwertsteuer! auf schon versteuertes Geld….ein Wahnsinn…dann werden die Menschen halt noch Mehr sparen müssen…und die Wirtschaft verliert weiter

elvira
elvira
Superredner
11 Tage 17 h

ja solche größenwahnsinnigen politiker machen angst und sind gfehrlich

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
11 Tage 16 h

wie kann man nur so eine frage stellen

Mistermah
Mistermah
Kinig
11 Tage 16 h

Was gibts da zu diskutieren??? 😂😂😂 wann war italien mal stabil, wenn die durchschnittliche Regierungsdauer kaum ein jahr überschreitet. Diese sinnlose blblba dieser Leute ist ja lächerlich und reine Farce. Am stabilsten ist es sowieso ohne Regierung. Da bleibt alles wie es ist und niemand kann laufend Bestimmungen ändern ..

Rechner
Rechner
Superredner
11 Tage 13 h

@mistermah ich hoffe du irrst dich nicht.
Aber ich befürchte, dass wir vor der Wahl eine MSTW Erhöhung erleben werden. Teknokraten sie die perfekten Sündenböcke das weiß auch Salvini. Und er braucht Geld um auch nur ein Zehntel seiner Versprechen einzulösen. Viel Geld…..

denkbar
denkbar
Kinig
11 Tage 6 h

Salvini ist ein Wahnsinniger, wie alle Diktatoren in der Zeitgeschichte, von Nero und Cäsar über Hitler, Stalin, Mao, Umar Al Bashir bis Erdogan und Putin.

denkbar
denkbar
Kinig
11 Tage 6 h

Natürlich werden wir mehr Steuern zahlen, bei der Staatsverschuldung, die Salvini in un einem Jahr in astronomische Höhe getrieben hat. Die löst sich nicht von selbst auf.

Mistermah
Mistermah
Kinig
11 Tage 56 Min

@denkbar
Was fürn müll! In einen jahr in astronomische Höhen? Wie hoch waren sie vor Salvini? Und jetzt? 2017 hatten wir ein nichts von 2261 Milliarden an schulden. 2018 die unglaubliche astronomische Zahl, fast unaussprechlich, von 2316 Milliarden! 2261 im Vergleich 2316 😳😳 solche astronomische Unterschiede kaum zu glauben… ich habe Angst das mir im Jänner die Sonne auf den Kopf fällt. Sie ist dann so nahe an der Erde wie den ganzen Sommer nicht.

Terminator
Terminator
Tratscher
11 Tage 19 h

Lvh ist der wahnsinn

inni
inni
Grünschnabel
11 Tage 17 h

Was ist so schlimm an Salvini im Vergleich zu seinen Vorgängern. Was haben Letzere zustande gebracht? Es ist zum Lachen, wenn man die Mießmachereien gerade jener täglich in den ital. Rai-Sendern wiederholt hört (FI und PD), die lange genug das Sagen und die Macht gehabt hätten, um Italien aus der Misere zu ziehen. Die sollten ihr Maul halten und sich schämen!

Rechner
Rechner
Superredner
11 Tage 13 h

@inni was italien bräuchte ist Geduld. Wachstumsraten und Stabilität kommen nicht in 5 Monaten. Aber daher die Italiener das nicht haben ist der Staat sowieso verloren.
Sie wählen einen Salvini, der mit seinen Märchen Berlusconi um längen schlägt.
Aber sie werden schnell aufwachen wenn sie’s in der Brieftasche spühren.
Italien hat keinen Cent. Wenn die Investoren den Geldhahn zudrehen kann er seine 300.000 Polizisten mit Pizzas bezahlen. Und das wird sehr schnell passieren.
Seine Wahl wird uns alleine durch den Spread schon x Milliarden kosten.

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
11 Tage 14 h

Die Lahmlegung der Wirtschaft…..das ich nicht lache, so viel Arbeit und so viel Geld haben unsere lieben Selbstständigen noch nie gehabt. Sogar so viel das alle für mindesten 2 Jahre schon ausgebucht haben. Wieder einmal eine Heuchelei die seines gleichen sucht.

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
11 Tage 16 h

salvini ist sehr schwierig einzuschätzen und deswegen extrem gefährlich….die entscheidung das misstrauensvotum gegen premier conte auszusprechen, kann widersprüchlicher nicht sein….conte hatte sich für die tav ausgesprochen und somit im sinne salvinis gehandelt und trotzdem nimmt der dies zum anlass ihm das vertrauen zu entziehen, was soll man von so einem menschen halten???…in wirklichkeit drückt sich salvini von der “finanziaria” denn die maßnahmen welche er treffen müsste, würden all seine versprechungen über den haufen werfen unter anderem die mwst.-erhöhung welche er anderen in die schuhe schiebt

Savonarola
11 Tage 16 h

aber weiterhin der italia die Treue bis zur Selbstaufgabe halten, vielleicht hilfts.

Rechner
Rechner
Superredner
11 Tage 13 h

Du kannst ja mal Salvini fragen ob er uns gehen lässt. Seine Faschistenfreunde werden begeistert sein!

Spartacus
Spartacus
Grünschnabel
11 Tage 17 h

Es muss ein Instrument geschaffen werden, um machtgeile Regierungskriesenverursacher für einige Jahre aus der Politik auszuschließen. Der Wähler hätte diese Möglichkeit, aber Dieser durchblickt diese Spielchen leider nicht und ist leicht manipulierbar.

Tanne
Tanne
Tratscher
11 Tage 7 h

Salvinis Plan, lächerlich und peinlich! Ivh Präsident Martin Haller trifft den Nagel auf den Kopf mit dieser Aussage. Außer der Machtaroganz ist niemanden gedient mit Neuwahlen. Einfach nur Peinlich dieser Stiefelstaat.

elmar
elmar
Superredner
9 Tage 23 h

sehr interessant das gerade die größten Firmen Chefs in ganz Italien genau das Gegenteil sagen !!!

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