Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt

Sanität umwirbt Südtiroler Medizinstudenten in Lettland

Montag, 09. April 2018 | 17:26 Uhr

Riga – Bei den verschiedenen Strategien im Personalrecruiting ist es von grundlegender Bedeutung, junge Südtirolerinnen und Südtiroler, die im Ausland studiert haben oder studieren, zu erreichen. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb hat nun eine Delegation junger Menschen getroffen, die in Riga/Lettland Medizin studieren.

Der Dienst für Personalanwerbung des Südtiroler Sanitätsbetriebes hat mit der italienischen Studentenvereinigung (Associazione degli studenti italiani a Riga ASIR) Kontakt aufgenommen: Ziel war es, ein Treffen mit den SüdtirolerInnen, die an der “Stradina” (Universität Rīga Stradiņš RSU) Medizin studieren, zu organisieren.

Von den insgesamt rund 70 italienischen StudentInnen in Riga stammen 45 aus Südtirol. Bei dem Treffen wurden ihnen die Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt, die Südtirol anbietet, und ihnen die Rückkehr schmackhaft gemacht.

Tiziano Garbin, verantwortlich für Personalanwerbung im Südtiroler Sanitätsbetrieb, wurde bei der Organisation durch die Vorsitzenden von ASIR Silvia Montemerli, Catherine Bell, Constance Bonmassari, Irina Mariotti und Francesca Zanghi unterstützt. Beim Treffen am letzten Sonntag nahmen 17 StudentInnen teil. Das Ergebnis übertraf die Erwartungen und die jungen Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung zeigten großes Interesse und stellten Fragen zu den verschiedenen Möglichkeiten, die für eine Rückkehr nach Südtirol bestehen. Das Signal war positiv, gar einige möchten sich für die Facharztausbildung mit dem Stipendium des Landes bewerben.

Die nächste Veranstaltung dieser Art wird Ende April in Wien stattfinden.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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1 Kommentar auf "Sanität umwirbt Südtiroler Medizinstudenten in Lettland"


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michaelp
michaelp
Grünschnabel
14 Tage 18 h

Das Stipendium zur Facharztausbildung in Südtirol ist ein schlechter Scherz uns strotzt nur so von Unfähigkeit des Sanitätsbetriebes. Dass da keiner Lust drauf hat versteht sich fast von selbst. Aber eine Abteilung für “personalrecruitung” einführen… wie gesagt, ein schlechter Scherz…

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