Aktionen zur Aufwertung des Berufsbildes

Serviceberuf attraktiver machen

Montag, 13. November 2017 | 16:12 Uhr

Bozen – Bei seiner jüngsten Ausschusssitzung befasste sich der Verein „Gastlichkeit in Südtirol“ auch mit der aktuellen Diskussion über den Fachkräftemangel in Südtirol. Wie in anderen Branchen auch, so sind davon auch die Betriebe im Hotel- und Gastgewerbe betroffen.

„Die Ursachen dafür sind sehr vielschichtig. Als Verein möchten wir einen Beitrag leisten, speziell den Beruf der Servicefachkraft aufzuwerten und den Servicefachkräften wieder mehr Wertschätzung zu geben“, unterstreichen Matteo Lattanzi, Vorsitzender des Vereines „Gastlichkeit in Südtirol“ und seine Stellvertreterin, Priska Ganthaler. Dem Ausschuss des Vereines ist aber auch wichtig, speziell nach Ende der Sommersaison, den rund 30.000 Beschäftigen im Hotel und Gastgewerbe öffentlich einen Dank für ihre wertvolle Mitarbeit in den Gastbetrieben auszusprechen.

Der vor einem Jahr gegründete Verein „Gastlichkeit in Südtirol“ ist eine Plattform für das Hotel- und Gastgewerbe. Engagierte Gastwirtinnen und Gastwirte sowie Servicefachkräfte setzen sich dabei für Qualität, Innovation und attraktive Zukunftsperspektiven im Service ein. Die ersten Aktionen hat der Verein im September und Oktober mit einer landesweiten Imagekampagne gesetzt. „Dabei ging es uns in erster Linie darum, aufzuzeigen, wie vielschichtig und auch kreativ der Serviceberuf ist“, sagt Lattanzi.

Weitere Aktionen sind derzeit in Planung. Es geht zukünftig auch darum, sich Gedanken über flexiblere Arbeitszeitmodelle zu machen. Außerdem muss das Thema Mitarbeiterführung und Mitarbeiterbindung verstärkt in den Mittelpunkt gerückt werden, ist der Ausschuss des Vereines überzeugt. „Trotzdem dürfen wir nicht vergessen: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gastgewerbe arbeiten zu einer Zeit, wo andere frei haben und dabei kulinarische Genüsse in Südtirols Gastbetrieben erleben wollen. Dies wird sich nicht verändern lassen“, weiß Lattanzi.

Ziel des Vereins „Gastlichkeit in Südtirol“ ist es, den Serviceberuf aufzuwerten, die Qualität zu steigern, den Service zu perfektionieren, ein Netzwerk zum fachlichen Austausch zu bilden, ein Kompetenzzentrum für Service und Gastlichkeit aufzubauen, den Nachwuchs zu fördern und Perspektiven zu schaffen, Innovationen voranzutreiben und offen zu sein für neue Ideen.

Servicefachkräfte, Gastwirtinnen und Gastwirte, aber auch alle Interessierten, denen der Service am Herzen liegt, können Mitglied im Verein werden und sich aktiv an dieser Image- und Wertsteigerung beteiligen. Alle Infos dazu gibt es unter www.gastlichkeit.info.

Von: ao

Bezirk: Bozen

Kommentare

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5 Kommentare auf "Serviceberuf attraktiver machen"


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Marta
Marta
Universalgelehrter
7 Tage 22 h

Servicekraft=Putzkraft und Laufbursche !!!

Sag mal
Sag mal
Superredner
7 Tage 20 h

war halt doch nicht alles soo..super mit den Fachkräften.Hatt lange gedauert bis Die Der Südtiroler Sich nicht mehr alles gefallen lies .Jetzt Wird darum geworben.Schau,schau!

Marta
Marta
Universalgelehrter
7 Tage 19 h

@Sag mal Gastwirte und Hoteliere sollten auch respektvoller mit dem Personal umgehen—da ist hauptsächlich der Hund begraben !!!

Marta
Marta
Universalgelehrter
7 Tage 23 h

aha -es gab schon Zeiten wo in machen Hotels nur mehr Ausländer gearbeitet haben,weil diese arbeiten fleißiger und günstiger ,wo ist jetzt das Problem??

Marta
Marta
Universalgelehrter
7 Tage 23 h

hat das Gastgewerbe Personal Mangel???-Es gab Zeiten da hat man auf das einheimische Personal gepfiffen !!!!-und jetzt aufeinmal 🐌🐌🐌Schleim….Schleim

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