Symbolischer Beitrag für gemeinnützige Zwecke

Sparkasse zieht Klage gegen Franceschini zurück

Freitag, 18. Dezember 2020 | 11:59 Uhr

Bozen – Nach dem Erscheinen des Buches „Bankomat – Die Millionenverluste der Südtiroler Sparkasse“ im Dezember 2015 haben die Südtiroler Sparkasse und ihr Präsident Gerhard Brandstätter Strafanzeige gegen den Autor Christoph Franceschini und den Verleger Gottfried Solderer wegen übler Nachrede erstattet, wofür zurzeit ein Strafverfahren vor dem Landesgericht Bozen behängt, zusätzlich zu zwei anderen Verfahren gegen Herrn Franceschini wegen übler Nachrede, während ein Verfahren archiviert worden ist.

In einem investigativen Buch von 550 Seiten haben, trotz vertiefter Recherchen, einige Darstellungen zu nicht korrekten Schlussfolgerungen geführt. Der Autor bedauere, dass Teile seiner Darstellungen und Bewertungen von den Betroffenen als ehrenrührig betrachtet werden konnten und unterstreiche, dass er weder ihre Korrektheit, Integrität und Ehrbarkeit in Frage stellen wollte, heißt es in einer Presseaussendung

In den Folgejahren hat die Sparkasse die Schwierigkeiten, die sie betroffen haben, überwunden, sie ist jetzt eine der erfolgreichsten Regionalbanken und die Verdienste dieser Entwicklung gebühren ohne Zweifel den heutigen Spitzenvertretern der Bank.

Die Südtiroler Sparkasse und Gerhard Brandstätter nehmen diese Anerkennungen und die entsprechenden, befriedigenden Erklärungen zur Kenntnis und sind bereit, alle behängenden Klagen gegen den Autor und den Verlag zurückzuziehen, welche ihrerseits einen symbolischen Beitrag für gemeinnützige Zwecke spenden werden.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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1 Kommentar auf "Sparkasse zieht Klage gegen Franceschini zurück"


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nikname
nikname
Superredner
1 Monat 5 Tage

“… sie ist jetzt eine der erfolgreichsten Regionalbanken …” na ja, mit dem Geld der Aktionären 🙄

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