Theorie und Praxis für die Mobilität von morgen

Südtirol hat 35 neue Mobilitätsfachleute

Mittwoch, 16. Juni 2021 | 13:09 Uhr

Bozen – Sechs Monate lang haben sich 35 Verantwortliche aus Politik und Verwaltung sowie Planer von Mobilitätsinfrastrukturen, Selbständige und Angestellte aus der Privatwirtschaft intensiv mit dem Thema der nachhaltigen Mobilität auseinandergesetzt. Im Rahmen des vierten “Mobilitätslehrganges”, organisiert von Green Mobility in der Südtiroler Transportstrukturen AG STA gemeinsam mit der Klimahaus-Agentur, haben sich die Teilnehmenden hauptsächlich mit der Frage beschäftigt, wie sich Verkehr auf Gemeindeebene vermeiden lässt und der öffentliche Nahverkehr gefördert werden kann.

Theorie und Praxis für die Mobilität von morgen

“Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich Verkehr vermeiden und nachhaltiger gestalten lässt. Sie haben nun das theoretische Rüstzeug bekommen, um in ihren Heimatgemeinden Mobilitätskonzepte für die Zukunft in die Praxis umzusetzen”, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Es sei wichtig, auch künftig auf allen Ebenen – im lokalen, übergemeindlichen und landesweiten Bereich – die Zusammenarbeit zu suchen und gute Lösungen zu finden, um Südtirols Mobilität nachhaltig zu gestalten, so Alfreider.

“Unsere Aufgabe ist es, Mobilitätsstrukturen zu bauen, die auf allen Ebenen abgestimmt sind. Die Teilnehmenden am Lehrgang sind unsere ersten Ansprechpartner vor Ort, wenn es darum geht, nachhaltige Projekte gemeinsam umzusetzen”, sagt Joachim Dejaco, Generaldirektor der STA.

Zum Abschluss des Mobilitätslehrgangs haben alle Teilnehmenden ein Diplom erhalten. Der nächste Mobilitätslehrgang ist für 2022 geplant.

Von: luk

Bezirk: Bozen

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