Neue Initiative „Bewusst Südtirol“

Südtiroler Äpfel sind regionale Vorzeigeprodukte

Donnerstag, 28. Juni 2018 | 12:53 Uhr

Bozen – Südtiroler Äpfel sind eines der besten Südtiroler Beispiele für ein authentisches regionales, hochwertiges landwirtschaftliches Erzeugnis. Daher unterstützt das Südtiroler Apfelkonsortium die neue Initiative „Bewusst Südtirol“, welche die Wertschätzung der Regionalität steigern will und so die kleinen Kreisläufe fördert.

Regionalität und kleine Kreisläufe liegen europaweit im Trend und sind auch Ausdruck des Nachhaltigkeitsgedankens. Vor diesem Hintergrund entschloss sich das Südtiroler Apfelkonsortium, die Initiative „Bewusst Südtirol“ zu unterstützen, welche die Regionalität in den Fokus der Aufmerksamkeit stellen möchte und vom Bozner Unternehmen Transkom koordiniert wird. Das Projekt will die Bevölkerung sensibilisieren, Regionalitätsbewusstsein fördern und zu kritischem Konsumverhalten beitragen. Ebenso ist es Ziel des Projekts, die komplexen regionalen Zusammenhänge zu beschreiben und zu vermitteln.

„Wir begrüßen die Initiative, weil auch wir den Gedanken der Regionalität und Nachhaltigkeit tagtäglich leben, und unterstützen sie daher aus Überzeugung“, unterstreicht Georg Kössler, Obmann des Südtiroler Apfelkonsortiums. Südtiroler Äpfel werden nach höchsten Qualitätsstandards produziert und sind nicht nur wichtiges Exportgut: „Es ist uns besonders wichtig, dass auch die Südtiroler Bevölkerung die Leistungen der 7.500 Südtiroler Obstbauern anerkennt und wertschätzt. “Südtiroler Äpfel – seien es biologisch wie integriert angebaute – erfreuen sich tatsächlich auch in Südtirol großer Beliebtheit. „Aber über den Anbau, die viele Arbeit der Bauern im Jahreslauf, wissen viele Menschen im Land noch zu wenig Bescheid. Wir hoffen, dass auch die Initiative ,Bewusst Südtirol‘ hierzu einen Beitrag leistet“, so Kössler.

Auch in Südtirol sind immer mehr Verbraucher verunsichert, woher Produkte oder Dienstleistungen kommen und wie und unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Hier will „Bewusst Südtirol“ ansetzen – unter anderem mit einer Datenbank, in der eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Südtiroler Onlinestores gelistet ist – von Lebensmitteln über Handwerkskunst und Kosmetikprodukte bis hin zu exklusiver Mode, findet sich hier auch eine breite Palette an Leistungen, die aus Südtirol stammen.

„Wir sind überzeugt, dass die Regionalität auch in Südtirol einen noch höheren Stellenwert erhalten muss und helfen gerne mit, die Bevölkerung zu sensibilisieren“, so Kössler. Auch Arnold Biasion, Geschäftsführer des Unternehmens Transkom, freut sich über die Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Apfelkonsortium: „Wir sind froh, einen so starken Partner in der Reihe unserer Unterstützer zu haben. Die Entscheidung für regionale Produkte, für regionale Wirtschaftskreisläufe, macht einfach Sinn – ökonomisch, ökologisch und als klare Antwort auf die ausufernde Globalisierung.“

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

5 Kommentare auf "Südtiroler Äpfel sind regionale Vorzeigeprodukte"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
werner66
werner66
Superredner
18 Tage 15 h

Ich bevorzuge Ananas und Bananen. Die sind zwar nicht regional, kosten aber weniger als die Hälfte der Äpfel, die mein lieber Nachbar mit Hilfe hochgiftiger Chemikalien produziert.

Lucifer_Morningstar
Lucifer_Morningstar
Grünschnabel
18 Tage 14 h

hahah, guter kommentar, kann nur sarkastisch gemeint sein. hahaha,
ananas und bananen, die sind sicher mit weniger pestizieden behandelt, hahaha. selten so gelacht 😂😜😂

Gescheide
Gescheide
Grünschnabel
18 Tage 13 h

Wattestäbchen, Einwegbecher, usw… wird verboten. Und die Spritzmittel??? Wie immer gehts hier warscheindlich um Umsatz. Schön wenn man am frühen Morgen die Balkontür öffnet und einem die volle Dröhnung entgegen kommt!

Martha
Martha
Grünschnabel
18 Tage 14 h

i los mi net vogiftn !!!

Marco schwarz
Marco schwarz
Tratscher
18 Tage 13 h

Super, Südtirol wird wieder einmal auf den Apfel reduziert. Wie toll für die Bergbauern und Milchlieferanten, deren Produkte nie so schön beworben werden, stattdessen Apfel und Wein. Ist auch verständlich, bei den riesigen Obstgenossenschaften entlang des Überetsch, Unterland und Vinschgaues. Die haben einfach die bessere Lobby. Nur schade, dass genau dort am meisten Chemikalie eingesetzt wird!

wpDiscuz