Von: mk
Bozen – Wer in Südtirol eine Wohnung sucht, braucht einen langen Atem und vor allem ein gut gefülltes Bankkonto. Dies bestätigt ein neuer Bericht der Beobachtungsstelle vom italienischen Maklerverband „Fiaip“. Besonders in den städtischen Zentren und den prestigeträchtigen Tälern erreichen die Quadratmeterpreise neue Rekordmarken.
Gleichzeitig lässt sich ein Wandel im Käuferverhalten feststellen. Wer heute investiert, hat vor allem mittelgroße Bestandsimmobilien und die passende Klimahaus-Klasse im Blick.
Laut Studienzentrum der Fiaip werden in Bozen werden bis zu 9.000 Euro pro Quadratmeter gezahlt, in Meran sind es 7.800 und in Bruneck 8.000 Euro.
In den Tourismustälern finden sich Preise, die für viele unerschwinglich bleiben. Die Rangliste wird von Gröden angeführt, wo die Preise von 14.000 Euro in St. Ulrich bis zu 16.500 Euro in Wolkenstein reichen. Kastelruth liegt bei 10.000 Euro, während die Preise am Ritten und St. Vigil in Enneberg 8.500 Euro erreichen.
Um auf diesen Trend zu reagieren, hat die Fiaip eine Partnerschaft mit der Südtiroler Sparkasse besiegelt. „Als Gebietsbank fördern wir gezielt Investitionen in grüne Immobilien und unterstützen dabei besonders junge Käufer“, erklärt Nicola Calabrò, beauftragter Verwalter der Sparkasse, laut einem Bericht des Corriere.
Trotz der enormen Herausforderungen für Familien bleibt auch das Fazit von Expertin Alessandra Fusina von der Beobachtungsstelle positiv: Immobilien in Südtirol seien aufgrund der Marktstabilität weiterhin eine „sichere und rentable Investition“.




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