LH Kompatscher und LR Alfreider bei Gasser-Iveco in Bozen

Technologischer Fortschritt im Lkw-Sektor als Chance für Südtirol

Freitag, 29. März 2019 | 12:43 Uhr

Bozen – Effiziente umweltschonende Mobilität und Lebensqualität für alle, darauf zielt das Mobilitätsmanagement des Landes ab. “Wir wollen erreichen, dass in Südtirol möglichst viele Fahrzeuge mit Null-Emissionenunterwegs sind, bzw. der Kohlenstoffdioxid- und Stickstoffausstoß von Lkw signifikant reduziert wird”, sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher,  der gestern mit Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider auf Stippvisite beim Lkw-Konzessionär Gasser-Iveco in Bozen war.

Alternative und zukunftsweisende Antriebstechnologien seien unabdingbar, um Südtirol zu einer Modellregion für Nachhaltigkeit, einer sogenannten Green Region, zu entwickeln, unterstrich der Landeshauptmann. “Es gilt, sich über den technologischen Fortschritt zu informieren, um dann angemessene Maßnahmen zu setzen, welche sowohl die Wirtschaft als auch die Bürgerinnen und Bürger bei der Umstellung auf umweltfreundlichere Fahrzeuge unterstützen”, betonte Kompatscher.

Flüssiggas (LNG) kann vor allem im Lkw-Sektor eine Brückentechnologie zu Wasserstoff- und Batterieantrieb sein. LNG-Antriebe erzeugen viel weniger Stickoxide und Feinstaub als Diesel-Fahrzeuge und sind zudem einiges leiser als herkömmliche Diesel-Lkw.

Einen Schritt hin zu mehr LNG-Nutzung hat es auch in Südtirol bereits gegeben, und zwar durch die 2018 eröffnete LNG-Tankstelle auf der Brennerautobahn bei Sterzing. Einige Südtiroler Transportfirmen haben bereits den Umstieg auf diese Antriebstechnologie begonnen. “Flüssiggas ist nicht nur für die Transportwirtschaft eine interessante Alternative zum Diesel, sondern auch für lokale Unternehmer und Kommunalfahrzeuge, um vor allem in den Städten die Umweltbelastungen zu verringern”, sagte Mobilitätslandesrat Alfreider. “Es ist nicht nur auf der Brennerachse, sondern für Südtirol insgesamt wichtig, dass so viele Fahrzeuge wie möglich mit Alternativantrieb unterwegs sind”, meinte Alfreider. “Um neue saubere und kohlenstofffreie Mobilität zu erreichen, wollen wir nicht nur die bereits funktionierenden Formen unterstützen, sondern auch die entsprechende Infrastruktur, also die dazu passenden Tankstellen schaffen”, sagte der Landesrat.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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8 Kommentare auf "Technologischer Fortschritt im Lkw-Sektor als Chance für Südtirol"


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Vieldenker
Vieldenker
Superredner
24 Tage 15 h

Wer fohrtn iveco?

Zugspitze947
Zugspitze947
Tratscher
24 Tage 10 h

lei a por,dia nit wissen dass Mercedes es Beschte isch 🙂

anonymous
anonymous
Superredner
24 Tage 9 h

Volvo

kawarider 98
kawarider 98
Grünschnabel
24 Tage 8 h

@anonymous scania😂😂

peterle
peterle
Superredner
24 Tage 6 h

Alle grossen LKW Firmen testen von und für Iveco. Man muss soch nur im System auskennen da Alle nur mit Wasser kochen.

Seidentatz
Seidentatz
Tratscher
24 Tage 13 h

Ja wenn ihr nicht einmal kontrollieren könnt ob die Ostblöckler ihre BlueTec Anlagen abgeschaltet haben. Fangt doch einfach einmal beim Einfachsten an.

ExSuedtiroler
ExSuedtiroler
Tratscher
24 Tage 15 h

Gas als Fortschritt !?!
 Ah, weil es so super erneuerbar isch oddo wia?

TF2
TF2
Grünschnabel
24 Tage 10 h

Endlich ein sauberer Schritt in die Zukunft! Der Erfolg der Technologie steht und fällt mit dem Tankstellennetz. Noch gibt es viel zu wenige Tankstellen. Vor allem für den Privatverkehr braucht es in jedem Bezirk mehr CNG-Tankstellen. Die Politik ist gefordert.

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