Genehmigung der Landesregierung

Tramin: Bauleitplanänderung für neuen Wertstoffhof

Mittwoch, 07. Dezember 2022 | 16:16 Uhr

Tramin – Die Gemeinde Tramin an der Weinstraße plant die Aussiedlung des bestehenden Wertstoffhofes aus dem Ortszentrum, weil dieser zu klein geworden ist und nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht. Der Wertstoffhof soll an das Gewerbegebiet entlang der LS 16 in Richtung Neumarkt verlegt werden.

Um dies möglich zu machen, hat die Landesregierung in ihrer gestrigen Sitzung die von der Gemeinde beantragte Abänderung zum Bauleitplan und zum Landschaftsplan der Gemeinde genehmigt. Für den neuen Sitz des Wertstoffhofs wird eine Fläche von rund 3500 Quadratmeter von “Landwirtschaftsgebiet” in “Zone für öffentliche Einrichtungen-Verwaltung und öffentliche Dienstleistung” umgewidmet.

“Am derzeitigen Sitz des Wertstoffhofs bestehen keine Erweiterungsmöglichkeiten und es entstehen zunehmend Verkehrsprobleme. Die Verlegung an einen gut erreichbaren Standort an einer Hauptverkehrsachse ist daher nachvollziehbar”, erklärt dazu die zuständige Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer. Wie aus dem Gutachten der Landeskommission für Raum und Landschaft hervorgeht, sei diese Maßnahme mit Blick auf die alternde Gesellschaft und die Förderung einer nachhaltigen Mobilität mittelfristig mit einem Wertstoffsammlungsangebot im Siedlungsgebiet zu ergänzen.

Von: mk

Bezirk: Überetsch/Unterland

Kommentare

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2 Kommentare auf "Tramin: Bauleitplanänderung für neuen Wertstoffhof"


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krokodilstraene
krokodilstraene
Tratscher
1 Monat 28 Tage

Die aktuelle Position würde sich doch gut eignen, um als Minirecyclinghof weiterhin zu funktionieren, für alle jene, die mit geringen Mengen entweder zufuß oder mit dem Rad kommen.
Dafür müsste lediglich eine Öffnungszeit z.B. am Samstag vormittag angeboten werden.
So etwas wäre bürgerfreundlich, denn nicht jeder hat schließlich die Möglichkeit, bis in die Handwerkerzone zu fahren.

Savonarola
1 Monat 28 Tage

aha, jetzt wird wieder einmal schönster Kulturgrund hergenommen, Böden versiegelt und die Leute müssen ihren Müll kilometerweit mit dem Auto herumkarren

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