Gewerkschaften erfreut

Unternehmen aus Katar erhält Zuschlag für die Solland Silicon

Mittwoch, 20. März 2019 | 12:53 Uhr

Bozen/Meran – Das Landesgericht Bozen hat das Kaufangebot eines ausländischen Investors für Solland Silicon gebilligt. Beim Investor handelt es sich um international agierendes Energieunternehmen mit Sitz in Katar, berichtet Alto Adige online. Die Preis, angeboten wurden, beträgt 5.001.000 Euro.

„Es ist ein großer Erfolg und eine große Genugtuung, dass alle Arbeitsplätze des Unternehmens Solland Silicon gerettet werden können”, erklärt Stefano Parrichini, Generalsekretär der Fachgewerkschaft für den Energie- und Chemiebereich des AGB/CGIL. Er hofft nach der Übernahme auch auf Neueinstellungen.

Nun müsse die Solland Silicon neu durchstarten – in der Hoffnung, dass alle Verantwortungsträger in dieselbe Richtung arbeiten, damit sich die Anlage am internationalen Markt behaupten könne.

Nach dem Konkurs von Solland Silicon sind bekanntlich sieben Versteigerungsversuche gescheitert. Derzeit gibt das Land Südtirol monatlich rund 500.000 Euro aus, damit die Sicherheit des Chemiewerks in Sinich gewährleistet werden kann.

Von: mk

Bezirk: Bozen, Burggrafenamt

Kommentare

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10 Kommentare auf "Unternehmen aus Katar erhält Zuschlag für die Solland Silicon"


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onassis
onassis
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Südtirols Politiker haben es wieder einmal nicht geschafft diese Riesen-Giftküche ein für allemal zu schließen. Wenn hier wirklich einmal nur die geringste Menge an Gift austritt dann gute Nacht Burggrafenamt, und Seveso läßt grüßen, denn dort ist der Boden noch immer vom Gift versucht. Am besten diesen ganzen Dreck abbauen und nach Katar verschiffen.

Vieldenker
Vieldenker
Superredner
1 Monat 5 Tage

Ja genau, aber die fertige ware ist dir dann gut genug und das schlechte immer nach Afrika oder Asien, seeehr scheinheilig, mein Respekt

Zugspitze947
Zugspitze947
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Da bin ich mal gespannt wieviel Gastarbeiter die Kataris mitbringen werden . Mit dem hohen Strompreis wird sich das Werk nicht behaupten können und die Stromverbindung nach Österreich für billigen Strom ist auch nach vielen Jahren immer noch nicht realisiert ! Typisch Italia murks 🙁

Goggi
Goggi
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Na bitte, lossts den grausigen Loden zua.. Neueinstellungen, dass i nit loch… pfffff. Billigorbeiter werden ungstellt und de 80 “olten Worter” de in 3 Johr kuan ondere Orbeit gfunden hoben oder gwellt hoben finden… i trau der Gschicht absolut nit! 

traktor
traktor
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

si ein schwachsinn.
ausverkauf der heimat nennt man sowas!!
bekommen wir unser unfreiwillig reingepumptes steuergeld zurück?

Vieldenker
Vieldenker
Superredner
1 Monat 5 Tage

Ja, alle schreien nach e Mobilität aber produziert soll es ja weit weg werden, das zeigt das ego der Leute. So wie: ich will morgen mein amazon päckchen und im Supermarkt 20 Joghurts zur Auswahl, aber wehe es ist ein lkw auf der Straße unterwegs. Hat schon mal jemand überlegt wo und wie eure ganzen luxus Artikel hergestellt werden???

Staenkerer
1 Monat 5 Tage

warum klommert man sich so an des werk? hobn woll schun firmen zuagetun mit mehr orbeiter, ohne das man so a theater gemocht hot! i glab nit das es do um de orbeiter geat, lei: um wos nor?

der echte Aaron
der echte Aaron
Superredner
1 Monat 5 Tage

Vielleicht um Strom? Das Werk verbraucht sehr viel Strom und da sahnt das Land richtig ab. Nur ein Gedanke!

kleinerMann
kleinerMann
Superredner
1 Monat 5 Tage

Die könnten dann auch den HCB und den FCS aufkaufen u. extremst aufrüsten 🙂

herbstscheich
herbstscheich
Superredner
1 Monat 5 Tage

bisher wurden ja 20 Millionen für die .. Sicherheit in den Sand gesetzt.. Grüße von Durnwalder – – –

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