"Der Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit ist die neue Lebensqualität“

Viele Arbeitnehmer wollen weniger lang arbeiten

Freitag, 17. Januar 2020 | 17:01 Uhr

Bozen – Kürzer oder länger arbeiten, fragt das AFI | Arbeitsförderungsinstitut in der Winterausgabe des AFI-Barometers. Könnten Südtirols Arbeitnehmer frei wählen, dann hätte die Arbeitswoche im Schnitt nur 34 Stunden statt der aktuellen 36, so das AFI. Weniger lang arbeiten möchten 30 Prozent der Befragten, während 62 Prozent der Südtiroler Arbeitnehmerschaft recht zufrieden ist mit der Wochenarbeitszeit. “Der Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit ist die neue Lebensqualität“, kommentiert AFI-Direktor Stefan Perini.

Im Sonderteil des Winter-Barometers 2019/2020 stellt das AFI einer repräsentativen Auswahl von Südtiroler Arbeitnehmern die Frage, welches Arbeitszeitmuster ihr Arbeitgeber anwendet, wie viele Stunden in der Woche sie in der Regel arbeiten und ob sie gerne eine längere oder eine kürzere Arbeitswoche haben würden.

Kürzertreten ist cool

„36 Arbeitsstunden pro Woche arbeiten Südtirols Arbeitnehmer im Schnitt – nur 34 Stunden wären es, könnten sie bei proportionaler Lohnanpassung selbst darüber entscheiden“, gibt Friedl Brancalion Auskunft. Dieser Wunsch ziehe sich quer durch alle Sektoren, bei Mann und Frau, Jung und Alt. „Der Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit ist die neue Lebensqualität“, kommentiert AFI-Direktor Stefan Perini den spürbaren Trend zu einer besseren Work-Life-Balance.

Zu lange und zu kurze Arbeitswochen bestimmen den Trend

62 Prozent der Arbeitnehmer sind mit ihrer Wochenarbeitszeit zufrieden, acht Prozent möchten mehr Stunden arbeiten, 30 Prozent weniger. Bei denen, die mehr als 40 Wochenstunden auf dem Buckel haben, möchte jeder Zweite (52 Prozent) kürzertreten, bei einer Arbeitswoche zwischen 31 und 40 Stunden sind es 34 Prozent. Umgekehrt würden Teilzeitkräfte gern länger arbeiten. Im Bereich Geringbeschäftigung (bis zu 20 Stunden pro Woche) möchten 33 Prozent der Befragten ihre Arbeitszeit aufstocken, im Bereich zwischen 21 bis 30 Wochenarbeitsstunden sind es immerhin noch zwölf Prozent. Diese Werte seien ein Hinweis auf unfreiwillige Teilzeitarbeit, betont das AFI. Es wurden nur jene Fälle als veränderte Wochenarbeitszeit gewertet, in welche die gewünschte Wochenarbeitszeit von der effektiven um mehr als fünf Stunden abweicht.

Noch geben fixe Arbeitszeitmuster den Ton an

Südtirols Arbeitgeber lieben es fix: Für 41 Prozent der befragten Arbeitnehmer ist die Arbeitszeit vorgegeben, weitere 15 Prozent können zwischen festen Arbeitszeitplänen wählen, die Kombination von Gleit- und Kernzeit haben 34 Prozent, ihre Arbeitszeit völlig individuell gestalten können zehn Prozent der Befragten. Besonders rigide Arbeitszeitmuster herrschen im Bauwesen und im Verarbeitenden Gewerbe, weniger in der Landwirtschaft oder bei privaten Dienstleistungen. Mit steigender Qualifikation weichen sich in der Regel auch die Arbeitszeitmuster auf.

Stellungnahme AFI-Präsident Dieter Mayr

„Der Wunsch nach einer mitbestimmten Gestaltung der Arbeitszeiten wächst – das belegt auch diese neueste Umfrage im AFI-Barometer. Im europäischen Vergleich sind wir in Südtirol mit der Diskussion um kürzere und gestaltbare Arbeitszeiten noch weit hinten.“

Das AFI-Barometer erscheint viermal im Jahr (Winter, Frühjahr, Sommer, Herbst) und wiedergibt das Stimmungsbild der Südtiroler Arbeitnehmerschaft. Die telefonisch geführte Umfrage betrifft 500 Arbeitnehmer und ist für Südtirol repräsentativ.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

73 Kommentare auf "Viele Arbeitnehmer wollen weniger lang arbeiten"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
marc16
marc16
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

londesungstellte brauchen sich eh net zu beschweren!!! freizeit muaß man sich verdienen und zun sem keart a mol orbeitn dorzua. wo soll des hinführen: „weniger arbeit ist cool“ 😳
so ein bledsinn

Mistermah
Mistermah
Kinig
1 Monat 3 Tage

Wieso landesangestellte??? Der Artikel spricht von Arbeitnehmer allgemein! Also diese unqualifizierten Aussagen deinerseits zeigen wie schlecht deine Arbeitsmoral ist. Wärst du nämlich zufrieden, müsstest du nicht mit neid zum Nachbarn schauen.
Ja und weniger Arbeit wäre cool. Bedeutet mehr Zeit für Familie, mehr Zeit für eigene Projekte, mehr Zeit für Selbstverwirklichung, mehr Zeit für Gesundheit, Muse usw. Wer aber ausser Arbeit sein Leben nicht auf die Reihe bekommt und in Langeweile versinkt, der kann dies natürlich nicht nachvollziehen. Das Leben ist viel mehr und viel interessanter als du dir vorstellen kannst. Musst dich nur geistig öffnen …

marc16
marc16
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

@Mistermah
do hon i jo oan genau getroffen 😜
wer zeit für solche gedonken hot, spricht für alles… profilieren tuasch di net mit deiner aussage an sich zu orbeitn! zusommenhong zum artikel 🤔😂…

Savonarola
1 Monat 3 Tage

wo stehr im Artikel etwas von Landesangestellten. Wutbürger?

ma che
ma che
Superredner
1 Monat 2 Tage

Dann bitte mal im Altersheim 40h die Woche alte Leute mobilisieren und ihnen den Allerwertesten abwaschen helfen. So gut habens manche Landesabgestellte 👍

peterle
peterle
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

marc16
Man sieht dass du von den verschiedenen Berufen in der öffentlichen Verwaltung wenig verstehst. Nur auf den Zug der algemeinen Wertevorstellung aufzuspringen zeigt sein eigenens Ego.

Mistermah
Mistermah
Kinig
1 Monat 2 Tage

@marc 16
Genau getroffen?? Wo getroffen? 😂 ja ich würde weniger arbeiten wenn es finanziell möglich wäre. Sofort! Denn eines wird mir sicher nie: langweilig! Ich habe immer was zu tun.
Nur so nebenbei arbeite vollzeit mit nacht und Feiertagen. Also brauchst du mir nichts erklären! Aber ich zwinge niemanden sein Leben auf und nehme mir nicht das Recht über anderer Tätigkeit zu urteilen, wenn ich diese Arbeit nicht selbst einmal machte. Denn ich kann nicht urteilen, wenn ich davon nichts verstehe!

Supergscheider
Supergscheider
Tratscher
1 Monat 2 Tage

marc16@ Ich selbst war 40 Jahre produktiver Workoholic,und jetzt im zarten Alter bin ich zur Vernunft gekommen und habe verstanden das es mehr gibt als Arbeiten.

Spiegel
Spiegel
Tratscher
1 Monat 1 Tag

@Mistermah leider nicht ganz ihrer Meinung. Der Herr meint vieleicht die abschaffung der Privilegien!

andr123
andr123
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

Sell war jo schian, ober mehr Freizeit muass man sich ah erst mol leisten kennen 😂

denkbar
denkbar
Kinig
1 Monat 3 Tage

Naja, könnte Teil eines neuen Wirtschaftssystems sein. Da gilt es viel abzuwägen: bsp Lohnkosten einerseits, Kosten für das Gesundheitssystem andererseits, um nur 2 Beispiele von vielen zu nennen. Weniger ist mehr, könnte sich letztendlich als rentabel erweisen. Klar ist derzeit, wer mehr arbeitet leistet nicht unbedingt mehr. Wer ständig gestresst ist, erhöht nicht seinen Wert der Arbeit.

Black-Mamba
Black-Mamba
Tratscher
1 Monat 2 Tage

I tat schun a lieba wieniga orbatn wenn is mir leist kennat…..

Zugspitze947
Zugspitze947
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

denkbar: Träum weiter! So denkt eben ein Arbeitnehmer ,aber ein Selbständiger muss ständig seine 80 Stundenwoche machen wenn er überleben und deinen Agnestellten den Lohn zahlen will !!! 🙂

denkbar
denkbar
Kinig
1 Monat 2 Tage

Zugspitze. Ich bin kein Arbeitnehmer! Sie haben sicher die Möglichkeitsform in meinem Kommentar erkannt, dass es ein neues System sein könnte wenn man die notwendigen Voraussetzungen schafft.
Zu Ihrem Leid mein Rat: schließen Sie den Betrieb und werden Arbeitnehmer, irgend etwas läuft falsch bei einer 80 Stunden Woche und dennoch Kampf ums Überleben.

Zugspitze947
Zugspitze947
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

dankbar: Du warst sicher NIE Selbständig=denn der hat NIE wirklich Feierabend und muss rund um die Uhr für seine Kunden erreichbar sein. Da läuft nichts schief bei mir denn es lief immer gut 🙂

PuggaNagga
PuggaNagga
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

@Zugspitze
Ja die Selbstständigen haben es fein, haufen Geld, nicht viel arbeiten und Freizeit wann sie wollen. So lautet der Kanon der Angestellten.
Genau das Gegenteil ist der Fall: Urlaub, bezahlter, gibt es nicht; verdienen tut man erst sobald der Kunde die Rechnung beglichen hat, die Angestellten bezahlt und die Spesen, Waren und nicht zuletzt Steuern bezahlt sind; Freizeit ist ein seltener Luxus, denn fertig ist nie; Urlaub machen, das ist nicht leicht unterzubringen, die Kunden wollen alle ihre Sachen haben, man muss immer erreichbar sein.
Ich will nicht lärmen aber so einfach ist es nicht wie sich das manche vorstellen.

denkbar
denkbar
Kinig
1 Monat 2 Tage

Zugspitze. Ich bin selbständig!!! Und zwar immer schon

Supergscheider
Supergscheider
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Zugspitze 947@ Genau das ist dieser Selbstständigen-Masochismus. Alles dreht sich um die Arbeit und man ist doch so was von wichtig, aber bleiben tun und bis zuletzt 6 Bretter!

Zugspitze947
Zugspitze947
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

PuggaNagga: genauso ist es ! Dazu kommt noch dass die Abschreibungsmöglichkeiten in Italia absolut MISERABEL sind !!! Da ist man in Österreich oder deutschland viel besser dran=denn da wird ALLES abgeschrieben was man zum Betrieb benötigt. Auch die Fahrzeuge werden zu 100 % abgeschrieben ,in Italia höchstens die Hälfte 🙁 Werbung am Fahrzeug muss auch NUR in Italia versteuert werden ,was regelrecht DUMM ist !!! Denn wenn ich nicht werbe habe ich keien Kunden-heisst weniger Umsatz-weniger Gewinn bedeutet natürlich auch weniger Steuern =also idiotisches SYSTEM in Italia 🙁 aber DAS begreifen die Nie……….. 🙁

OrB
OrB
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Rund um die Uhr für seine Kunden erreichbar sein?!
Lieber Freund da läuft vieles schief!
Die Notaufnahme muss 24 Stunden erreichbar sein und dort bezahlst du im voraus und wartest!!

PuggaNagga
PuggaNagga
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

@ zugspitze
In italia kann der Chef seinen Dienstwagen nur zu 20% abschreiben, nicht die Gesamtsumme der Anschaffungskosten sondern ausgehend von einem Regelsatz von ca. 19.000€, davon 20%. Also gleich gar nichts – pro Jahr rund 800€.
Auch am Firmengebäude angebrachte Werbung muss versteuert werden. Je nach Gemeinde ca. 20€ pro Quadratmeter. Also zahle ich steuern dafür damit mein Betrieb gefunden wird. Ohne Schild wird kein Neukunde kommen…
Diese ganze Schikane summiert sich aufs Jahr anständig, dabei wird nur gearbeitet und steuern bezahlt. Ohne anständigen Gewinn kannst du es in Italia gleich bleiben lassen, es rentiert sich nicht – ein Lohnabhängiger verdient mehr.

Spiegel
Spiegel
Tratscher
1 Monat 1 Tag

@Zugspitze947 interessant wie sie gleich angriffslustig sind. Naja es gibt viele Modelle. Vor ca 15 Jahren hatte man das Modell Venezuele gepriesen. Heute😉?

Hydro
Hydro
Neuling
1 Monat 3 Tage

Na bitte, lai 36 stun orbatn missn und sem no lärm das zi viel isch🤦🏼‍♂️ols zi spot, disem sottn dohoam bleibm sem isch mehra gitun. I orbat ibo 40 stun und mir mochts nicht aus. Obo mir gleich, jedn seins.

Mistermah
Mistermah
Kinig
1 Monat 3 Tage

Jo wenn man sonst nichts zu tun hat und mit seiner Zeit nichts sinnvolleres anzufangen weiß, kann man auch 60 h arbeiten. Wieso nicht

zockl
zockl
Superredner
1 Monat 3 Tage

20% weniger arbeiten will jeder – nur 20% weniger Gehalt das will keiner – wie dumm sind die Menschen?

xXx
xXx
Superredner
1 Monat 2 Tage

Die Lohnanpassung war Teil der Umfrage. Mit Aussagen wie “dumm” wär ich vorsichtig, wenn man den Artikel nicht verstanden hat.

Ich würde deinen Deal sofort eingehen und meine Anfrage wurde schon mehrfach abgelehnt.

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 2 Tage

Weniger Urlaub will auch keiner. Hierzulande haben wir zwar z.B. 2 Feiertage weniger als in Österreich und arbeiten pro Woche anderthalb Stunden länger, dafür haben wir aber – je nach Beschäftugungszeit – ca. 5 Tage mehr Urlaub.

Tina234
Tina234
Tratscher
1 Monat 2 Tage

@zockl
so ganz stimmt das nicht.
Ein Beispiel: ein Arbeitnehmer, Vollzeit bei 40 Stunden pro Woche verdient monatlich ca. 1200€,
eine anderer Arbeitnehmer, Teilzeit bei 30 Stunden pro Woche verdient 1000€ im Monat.

george
george
Superredner
1 Monat 3 Tage

Die Lehrer könnten etwas mehr arbeiten (evtl. zum Ausgleich etwas weniger Geld)

RS
RS
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

..also ich arbeite meine 20 Stunden die Woche, hab alle Nachmittage frei, Samstag und Sonntag sowieso und noch dazu 3 Monat (.. vielleicht auch mehr) Urlaub! Bin ständig im Stress meine Freizeit zu gestalten.
Wollen Sie mich umbringen, mich noch mehr unter Druck setzen, indem sie mir noch mehr Freizeit zum verplanen bereitstellen? Melden Sie sich in Bozen beim Schulamt, dort werden immer noch Lehrpersonen gesucht, dann erleben auch Sie mein Schicksal.

One
One
Superredner
1 Monat 3 Tage

Arbeiten wird in Italien immer uninteressanter. Wer will schon um 7 Uhr morgens aufstehen, sich durch den Stau quälen, um sich anschliessend 8 Std. für wenig Geld abzurackern. Wir haben ja eine linke Regierung die dafür sorgt, dass jeder der keine Lust zum arbeiten hat, umsonst Geld bekommt. Ist ja auch irgendwie das Ziel dieser Politik, dass niemand mehr arbeiten muss. Eigenartig aber ist halt so.

Zugspitze947
Zugspitze947
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

One und du meinst mit einer rechten Hetzerregierung von Salvini wäre das Besser ? Träum weiter =Italia ist am Tiefpiunkt und Schuld sind solche wie du die nur Jammern anstatt ANPACKEN !!! Von Nichts kommt eben NIchts 🙁

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

du bist zum erbarmen mit deiner unzufriedenheit.
muasch dein leben ändern ,des muasch ober selber tien und net hilfe von ondra erwortn

PuggaNagga
PuggaNagga
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Finanziell ist es sowieso uninteressant zu arbeiten. Für 1.200€ (Normaler Lohn in Italien) 40 Stunden arbeiten grenzt an Sklaverei.
Ich gehöre zur anderen Seite des Arbeitsverhältnisses, aber sehr viel mehr zahlen ist durch den Steuer/Abgabendruck leider nicht drin.
Viel mehr rentiert sich Sozialhilfe zu beziehen und den Hintern ins Sofa zu schwingen.
Verkehrte Welt, Arbeit muss sich wieder lohnen.

lottchen
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage
für viele junge leute steht heute sicher die lebensqualität und freizeit an erster stelle, das ist auch ok nur muss man schon bedenken wer wenig arbeitet hat natürlich auch weniger geld dass er aber dringend brauchen würde um sich fürs weitere leben schon jung etwas aufzubauen, auser man hat eltern die ein haus oder wohnung haben, die man übernehmen kann…werden ja fast alle 25 heute bis es mit dem arbeiten überhaupt mal losgeht… mit familie wirds dann halt sehr schwieriger wer bis dahin noch nichts hat, dann fehlt einem genau dieses geld… 40 stunden sollten schon machbar sein ohne auf… Weiterlesen »
Psycho
Psycho
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

genau….es klingt ja alles gut…bevor mein 1. Kind auf die Welt kam waren ich u. mein Mann Vollzeitbeschäftigte, wir beschlossen, dass ich meinen Beruf an den Nagel hänge und die 1.en Jahre bei meinem Kind bleibe, schön und gut, das gesparte Geld ging schnell den Bach runter und jede 50 cent wurden umgedreht, und aus der ach so schönen Freizeit und Mutterzeit wurde bald Frust…Also, ohne Geld geht gar nichts!!!!

amme
amme
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

@Psycho und iats a psycho gwortn?

lottchen
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage
@psycho ja so ist es leider… und das trotz arbeit… ich war seit meinem 15lj immer in vollzeit von mo-sa 44st. ich habe immer davon geträumt mal kinder zu haben und bis zum kindergarten selber zuhause zu bleiben, das war mein größtes ziel…ich hätte schon nach 10 monaten zurück gemusst! wir waren nie im urlaub auser unsere hochzeitsreise, haben immer sehr sparsam gelebt und wurden ehrlich gesagt viel von freunden belächelt…wenn andere von reisen und autos… erzählten.. jetzt bin ich 30, mutter einer 2 jährigen und zuhause, ich kann es mir jetzt leisten 5-6 jahre nicht zu arbeiten aber auch… Weiterlesen »
Fantozzi
Fantozzi
Tratscher
1 Monat 3 Tage

I orbet olm 60h die woch. I bin net a äpfel bauer was lei 3 munet es johr und millionen verdiant

amme
amme
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

fantozzi isch in Pension

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

geah zin psychiater mit deiner neidkronkheit . musch selber wos tien um va dein psychotief außar zi kemmen

Zugspitze947
Zugspitze947
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Fantozzi:des passt die Reichn Tolbauern dia kaum Stuiern zohln wieder net !!!

xXx
xXx
Superredner
1 Monat 2 Tage

die skandinavischen Länder machen es schon lange vor das es funktioniert

Zugspitze947
Zugspitze947
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Diese Länder haben aber auch eine wesentlich höher Produktivität als die Südländer=das ist Fakt !!! Also Leistung ist gefragt 🙂

Brixbrix
Brixbrix
Superredner
1 Monat 3 Tage

wianig stunden orbatn, und sem net viel tian und am Ende des Monats viel viel viel Geld hobm welln .
träumt weiter

Black-Mamba
Black-Mamba
Tratscher
1 Monat 2 Tage

@Brixbrix…….
daaaaaas könnte auf die meisten unserer Politiker zutreffen….😁😁😁😁😁

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

Zwischen wollen und können liegt ein Universum..

Savonarola
1 Monat 3 Tage

tra il dire e il fare
c’è di mezzo il mare!

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
1 Monat 3 Tage

sie wollen weniger arbeit und mehr geld… etwas was nit zusammen passt

nachgedacht
nachgedacht
Tratscher
1 Monat 3 Tage

jojo… wenn men mit wiani stund dasselbe kreg….🤔 de solletn sich x als selbständige vrsuachn, nor wuretn ihmene de bledsinne schun vrgian..

Savonarola
1 Monat 3 Tage

Die Arbeitsverweigerung wird heutzutage mit “work-life-Balance” schöngeschrieben, während die Niedriglohn-Politik immer mehr in die Altersarmut führt. In anderen Kontinenten wird billig und hart gearbeitet, und deshalb wird Europa kurz oder lang auf dem Abstellgleis, wenn nicht gar am Abgrund stehen.
E intanto l’Italia è una repubblica fondata sul lavoro. Degli altri.

iwoasolls
iwoasolls
Superredner
1 Monat 3 Tage

unter 45st honn i no nia georbatit! obor isch volle ok!

Mauler
Mauler
Superredner
1 Monat 3 Tage

Wianiger arbeiten ober in gleichen Lohn

wildjoker
wildjoker
Neuling
1 Monat 2 Tage

Wenn man bedenkt dass unsere Eltern früher (zu Lire Zeiten) etwas geschaffen haben und heute ein Dach übern Kopf haben .. sprich Eigenheim , dann haben sie es mit Arbeiten geschafft. Und NICHT mit viel Freizeit und wenig Arbeiten. Und heutzutage jammert die jüngere Generation herum … alles wäre zu teuer.
Von nichts kommt nichts, ist früher schon so gewesen und wird immer bleiben.

lottchen
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

@wildjoker
ja genau und die frauen waren sogar noch min. bis zum kindergarten selber zuhause weil es überhaupt keine kita oder ändl. gab auser man hatte die oma im haus… aber der lebensstandart war auch ein anderer… ausgehen zum essen mit familie, jedes jahr ans meer usw. das war da bei vielen auch nicht drinn… dafür aber für ganz viele ein eigenheim…
die prioritäten setzt jeder selber im leben…. man kann nicht alles haben…

junger suedtiroler
junger suedtiroler
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Jo lei wia
Wen man sich wos aufbauen will
muas man 40 stunden die woch orbeiten.
Und volle sporen plus nebenher a no wos tian weil es geholt vi uaner orbeit mit 40 Stunden uanfoch nit genua isch in südtirol

lottchen
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

@junger südtiroler…. du hast eine gesunde einstellung👍 man kriegt eben nichts geschenkt..
die bauen sich nichts auf, versuchen es nicht mal, sie müssen ja ihr leben geniessen…. sondern versuchen dann sich beim wobi eine sozialwohnung zu erbetteln…

Anduril61
Anduril61
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Der Gedanke hat schon was, viele hätten mehr Zeit zum larmen (klagen) dass hier alles so teuer ist, mieten, bauen, Lebenshaltungskosten allgemein, also wer zuviel arbeitet merkt diese Missstände gar nicht…🤔😀😀😀

Jango88
Jango88
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage
Sell isch a koa Wunder, monche Betriebe stelln olls asou deppat um und moanen mit weanigr Leit und mea Maschinen laafts besser, gach pockt ma deis jo nimmr. Lott decht di Lait a Orbat , mir sain do in Südtirol und it in dein tamischn China entn. Nor muas ma nu Ongst hobm dass wennma Urlaub inplant kriag ma it amol fix frei weil wia gsog liabr weanigr guate Leit und nu 50 maschinen mea. Maschinen konn ma laichter ersetzen und flickn, ins Lait sichr it. Betriebslait,denkt amol noch und schaug mea af di Leit, behondlt si guat weil ohne… Weiterlesen »
texasranger
texasranger
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

heikles thema, shitstorm vorprorgammiert! bevor ihr nun über landesangestellte und lehrer herzieht (ich bin selbstständig) schaltet euer HIRN ein und denkt darüber nach, dass es jedem frei steht zu entscheiden welche arbeit man ausübt!!
Man lebt um zu arbeiten…man arbeitet um zu leben… Um sein Geld dann in Status Symbole zu investieren.  bravo

nickistda
nickistda
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

also i fir mein toal (kuane Kinder, kuane Miete) find meine gonzjohres Ounstellung schrecklich! Um in Job nit zu verlieren muas i dechtersch orbetn gian und af dr onderen Seite geat mon mit dr Instellung orbetn dass mon eigentlich fan Geld her nit orbetn muas. Wos soll i mit den Geld? Es isch olm zu viel ibrig am Johresende, wenn i ober wianiger stund mochn kannt bzw mear urlaubstog (Unbezohlt war mr a gleich) wur i sel sofort tian…weil i die Freizeit dem Geld vorziach.

Karl
Karl
Superredner
1 Monat 2 Tage

Auch die Arbeitnehmer wollen weniger lang arbeiten. Senkt die Steuern und vor allem die meist sinnlose BÜROKRATIE . Wir schreiben das ganze Jahr nur noch nutzlose Zettel anstatt mitarbeiten zu können und geben trotzdem bei einem Kleinbetrieb mit ein bis zwei Mitarbeitern immer noch beinahe 10.000 .Euro im Jahr für Buchhalter und Steuerberater aus. Das ist nicht mehr haltbar und einer nach dem Anderen schließt die Tore und wenn das so weitergeht haben die Arbeitnehmer bald Freizeit genug.

nok
nok
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Die Jungen weniger arbeiten und dafür die Alten länger arbeiten lassen, oder?

iluap
iluap
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Ganz einfach, logisch  ist weniger arbeiten für allo cool. Wenn man aber mehr Freizeit hat  gibt man dann aber im Verhältnis auch mehr aus! und ob die Arbeitgeber den selben Lohn zahlen können ist fraglich. Weiss nicht wie viele Arbeitnehmer mit Prozentuell zu weniger Arbeit auch weniger Lohn in Kauf nehmen würden!!
 

Karl
Karl
Superredner
1 Monat 2 Tage

Der Arbeiter ist auch Konsument
.Wo glauben ihr werden die Kosten für weniger Arbeit bei gleichem . oder am liebsten natürlich mehr Gehalt, draufgeschlagen? Jeder will auch eine Rente und wo soll dieses Geld herkommen? Träumen kann man viel, machbar ist aber nur eine Variante Weniger Arbeitsstunden bei mehr Produktivität, weg mit allen nutzlosen Spesen der Bürokratie. Aber das will auch keiner , den was sillen sie mit dem Heer von Beamten und Politikern machen die täglich mit hohen Gehältern am Kuchen mifressen?

Kangal
Kangal
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Arbeit ist sicherheit im Lebm zuhaben,
Arbeit heist Geld zubesitzen, Geld heist Freiheit und Unabhängig zu sain!

neidhassmissgunst
1 Monat 2 Tage

Da gibt es aber viele andere Dinge die man zuerst anpassen sollte. Zum Beispiel die Bedingungen von öffentlich Angestellten zur Privatwirtschaft. Verschiedene Mutterschaftsregelungen, verschiedene Urlaubsregelungen, usw.  
Eine Sache die über dem Geld steht ist zum Beispiel die WERTSCHÄTZUNG. Auch die ist ganz unterschiedlich. Und die kann man mit dem Gehalt aber auch eben mit den Arbeitsbedingungen regeln. 

Ziofungo
Ziofungo
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

36 Wochenstunden 😂😂😂
Sel moch i im summer in 2 Tog

Tina234
Tina234
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Meine Meinung ist, dass das jeder Mensch für sich selbst entscheiden soll, wo er arbeitet, ob im öffentlichen Dienst, Privatwirtschaft oder als Selbständiger, und wieviel er arbeitet, ob Vollzeit oder Teilzeit. 
Wenn z.b. jemand bereits in den jungen Jahren eine Wohnung gekauft hat und abbezahlt hat und sonst keine finanziellen Lasten hat, wieso sollte derjenige dann nicht in Teilzeit arbeiten? Wenn derjenige mit dem Einkommen auskommt dann soll er es tun. 

peterle
peterle
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Probiert mal die Teilzeitkräfte aussen vor zu lassen und rein die Vollzeitbeschäftigten für die Statustik herzunehmen.

Rosenrot
Rosenrot
Tratscher
1 Monat 1 Tag

@denkbar: ohne Arbeitgeber kein Job, so sieht es aus. Sei froh, dass es noch Arbeitgeber gibt, die sich die ständigen Probleme mit den heutigen Arbeitnehmern noch antun. Zugspitze947 hat schon recht!

Rosenrot
Rosenrot
Tratscher
1 Monat 1 Tag

@PuggaNagga: Auch Dir gebe ich recht.  Das Leben als Arbeitgeber ist nicht immer ganz einfach. Unsere Arbeitnehmer sehen nur den Mercedes des Chefs vor seinem Betrieb stehen, wie viel Arbeit darin steckt, ihn sich leisten zu können, sehen sie nicht. 36 Stunden Arbeitszeit reichen da bei Weitem nicht aus. Wieder mal typisch Arbeitnehmer! Der Neid lässt grüßen!

Rosenrot
Rosenrot
Tratscher
1 Monat 1 Tag

@ma che: Jeder sucht sich seinen Beruf selber aus. Wer 40 Wochenstunden anderen den Allerwertesten abwischt, hat selber schuld.

wpDiscuz