Urteil des Oberlandesgerichts

Werkvertrag: Sanitätsbetrieb muss zahlen

Donnerstag, 10. Mai 2018 | 09:01 Uhr

Bozen – Das Oberlandesgericht hat am Mittwoch Tierärztin Patrizia Salvo, die als Freiberuflerin mit Werkvertrag beschäftigt war, erneut 100.000 Euro Sozialbeiträge zugesprochen, weil es sich de facto um ein verschleiertes Angestelltenverhältnis gehandelt habe, berichtet das Tagblatt Dolomiten. Für den Sanitätsbetrieb bedeutet das ein Fiasko, das den Steuerzahler noch Millionen kosten dürfte.

Das Urteil macht bereits Schule: Ein Dutzend der rund 500 Ärzte und Pfleger, die mit Werkvertrags beschäftigt sind, hat Klage eingereicht.

Die Tierärztin war ab 2008 vom Sanitätsbetrieb mittels Ein-Jahres-Werkvertrag als Freiberuflerin beschäftigt gewesen. Der Vertrag wurde in den folgenden Jahren fünfmal verlängert. Nachdem Salvo vor dem Arbeitsgericht geklagt hatte, bekam sie Ende 2016 Recht.

Das Urteil wurde vom Sanitätsbetrieb angefochten, doch nun kam es zur zweiten Niederlage.

Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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5 Kommentare auf "Werkvertrag: Sanitätsbetrieb muss zahlen"


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enkedu
enkedu
Kinig
15 Tage 3 h

die bürokraten werden ab und zu mit den eigenen waffen gschlogn.

traktor
traktor
Universalgelehrter
15 Tage 4 h

anstatt froh zu haben eine arbeit zu haben wird dem steuerzahler ins gesicht geschlagen!!
deshalb muss sofort der proporz greifen und diese prekären verhältnisse aufgelöst werden.

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
14 Tage 23 h

Den schwarzen peter hat hier eindeutig jener der betrügt.

ebbi
ebbi
Neuling
14 Tage 9 h

und wer darf das bezahlen? der steuerzahler natürlich. Jener Personalverantwortliche, welcher diese Art der Anstellung veranlasst hat, soll das bezahlen!

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
14 Tage 9 h

Die Pannen im Sanitätsbetrieb scheinen nicht abzureissen! Wo bleiben die VERANTWORTLICHEN????

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