Gewerkschaften und Landesrat auf einer Linie

Zukunft der Bozner Industriezone

Freitag, 29. August 2025 | 18:03 Uhr

Von: Ivd

Bozen – Die Zukunft der Industriezone Bozen und der Beschäftigung – diese Themen standen im Mittelpunkt des Treffens der Metallergewerkschaften von CGIL/AGB, SGBCISL e UIL-SGK mit Landesrat Marco Galateo.

„Wir haben festgestellt, dass die Standpunkte des Landesrats mit unseren hinsichtlich der derzeitigen Produktionstätigkeit in der Industriezone und der Entwicklung der Beschäftigung übereinstimmen“, so die Landessekretäre Riccardo Conte (FIM), Marco Bernardoni (FIOM) und Giuseppe Pelella (UILM).

In Bezug auf das Valbruna-Stahlwerk haben die Metallgewerkschaften das Ausschreibungsverfahren zur Sprache gebracht. Sie haben hinwiesen, dass das Unternehmen ein bedeutender Steuerzahler in Südtirol ist und dass es auf Landesebene – Zulieferer mitgerechnet – um die Zukunft von rund 2.500 Arbeitnehmern geht.

Was die Konzession des Werksgeländes des Valbruna-Stahlwerks anbelangt, hat Landesrat Galateo angekündigt, dass die Ausschreibung wie von den europäischen Regeln und der Bolkestein-Richtlinie vorgesehen demnächst veröffentlicht wird. Diese sollte einige wichtige Kriterien enthalten, wie den Erhalt der Arbeitsplätze, einen industriellen Plan und die Zweckbestimmung des Areals.

„Wir sind vorsichtig optimistisch, was die Zukunft angeht, behalten uns jedoch eine Bewertung nach Ausschreibungsveröffentlichung vor.“

Als nächsten Schritt werden die Metallgewerkschaften eine Aussprache mit dem Unternehmen beantragen und die Beschäftigen in Gewerkschaftsversammlungen über die Entwicklung informieren.

Bezirk: Bozen

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