In Tirol herrschte weiter große Lawinengefahr

Bus in Alpen von Lawine erfasst – Keine Verletzten

Freitag, 20. Februar 2026 | 08:56 Uhr

Von: apa

Großes Glück haben Freitagfrüh zwölf Insassen eines Busses in Bach im Tiroler Bezirk Reutte gehabt. Gegen 5.00 Uhr ging eine Lawine auf die Lechtalstraße (B198) nieder, erfasste den Bus und schob ihn von der Straße ab. Verletzt wurde niemand, sagte ein Polizeisprecher zur APA. Es soll sich laut Medienberichten um einen Firmenbus mit Mitarbeitern gehandelt haben.

Im Einsatz standen die Bergrettung Elbigenalp – sie sondierte den Lawinenkegel – sowie Polizei und Straßenmeisterei. Eine lokale Umleitung wurde eingerichtet.

In großen Teilen des Bundeslandes herrschte vor allem in höhere Lagen weiter Lawinengefahrenstufe 4, also große Gefahr. Mit Neuschnee und starkem Westwind entstanden Triebschneeansammlungen, die an allen Expositionen oberhalb der Waldgrenze sehr störanfällig waren. Schneebretter könnten teilweise in tiefe Schichten durchreißen und groß werden, wurde gewarnt.

Zwei Lawinentote in vergangenen Tagen

Land und Lawinenwarndienst appellierten zudem eindringlich an Wintersportler, von Touren und Fahrten im freien Skiraum abzusehen. In den vergangenen Tagen waren zwei Lawinentote zu beklagen und zahlreiche Einsätze zu verzeichnen gewesen.

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