Manuela Unterthiner ist Begräbnisleiterin

„Der Tod gehört zum Leben dazu“

Mittwoch, 17. Juli 2019 | 09:32 Uhr

Brixen – Weil in der Kirche das Personal knapp wird, werden immer häufiger Laien ausgebildet, um etwa Begräbnisse oder Wortgottesdienste abzuhalten. Manuela Unterthiner aus Klerant ist eine von ihnen, berichtet das Tagblatt Dolomiten.

Im Leben der fröhlichen jungen Frau spielt der Tod eine große Rolle. Vermutlich sind es ihre eigenen Kindheitserfahrungen, die das Interesse geweckt haben. „Mein Onkel hat sich das Leben genommen, als ich elf Jahre alt war. Das war ein einschneidendes Erlebnis für mich“, erzählt die 39-Jährige.

Im Studium der Religionswissenschaften belegte sie Seminare, die mit Tod und Sterben zu tun hatten. Es folgte die Tätigkeit als Notfallseelsorgerin und ein Praktikum in einem Bestattungsinstitut in Stuttgart.

„Dort war ich bereits an meinem ersten Tag mit dem Tod eines drei Monate alten Säuglings konfrontiert. Dies ist mir schon nahegegangen“, erklärt Unterthiner.

Ihrer neu gewonnenen Aufgabe als Begräbnisleiterin widmet sie sich mit besonderer Begeisterung: „Ich möchte nicht nur Christin auf dem Papier sein, sondern meinen Glauben auch nach außen leben.“

Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

Von: mk

Bezirk: Eisacktal

Kommentare

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10 Kommentare auf "„Der Tod gehört zum Leben dazu“"


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lollipop
lollipop
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

Gut, dass es solche Menschen noch gibt.

iuhui
iuhui
Kinig
1 Monat 7 Tage

wann wird sich die katholische Kirche endlich öffnen??

marher
marher
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Ein Spruch besagt man lebt immer aber sterben tut man nur einmal.

Dublin
Dublin
Kinig
1 Monat 7 Tage

…das Leben ist eines der gefährlichsten,
und endet meistens tödlich…
🤔

aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

der titel stimmt, aber wir lassen gerne immer den anderen den vortritt

Staenkerer
1 Monat 7 Tage

der tod ist allgegenwertig, jo stimmt! honn i in 5 johr drei mol mitgekrieg! des horte isch de zeit vorher, de hilflosigkeit dem patient und angehöriger ausgeliefert isch und man als angehöriger oft nit woas damit umzugien, do patient und pflegende wissn das es koane hilfe gib!
drum genies i jetz es lebn, wer woaß wenn es vorbei isch!

Mistermah
Mistermah
Kinig
1 Monat 7 Tage

Er gehört nicht nur dazu, sondern ist ein Teil davon

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

sehr waise aussage, nur muss man diese auch verstehen

Traeumerin
Traeumerin
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

Leider spielt das “geweihte Bodenpersonal” häufig nicht mit – was sehr schade ist… ☹

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 6 Tage

Schmerzen gehören auch zum Leben dazu …Sind aber hart aus zu halten.

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