Acht Neuinfektionen in ladinischer Schule

Deutsches Bildungswesen: 229 Neuinfektionen in der vergangenen Woche

Dienstag, 12. Januar 2021 | 09:32 Uhr

Bozen – Für den Zeitraum vom 4. bis zum 11. Jänner 2021 vermeldet die Deutsche Bildungsdirektion, welche die Daten über die Neuinfektionen an den deutschsprachigen Bildungseinrichtungen sammelt, 229 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Neu verhängt wurden 833 Quarantänen. Wie in der Vergangenheit schließen die Zahlen die gesamte Kindergarten- und Schulgemeinschaft, also Kinder und Jugendliche, pädagogische Fachkräfte, Lehrpersonen und das nicht unterrichtende Personal ein.

Über 200 Neuinfektionen

Von den Kindergärten sind in der vergangenen Woche 25 neue Infektionsfälle gemeldet worden, 18 davon betreffen pädagogische Fachkräfte, einer das nicht unterrichtende Personal, sechs die Kindergartenkinder. An den Grundschulen mit deutscher Unterrichtssprache gab es 60 neue Infektionsfälle, 23 unter dem Lehrpersonal, 34 unter den Schulkindern und drei unter dem nicht unterrichtenden Personal. Von den Mittelschulen wurden 33 Neuinfektionen gemeldet: Betroffen sind zehn Lehrpersonen, zwei nicht unterrichtende Mitarbeitende und 21 Jugendliche. Von den Oberschulen wurden 65 Neuansteckungen gemeldet (15 Lehrpersonen, eine nicht unterrichtende Person und 49 Schüler) und an den Berufsschulen 46 (zwölf Lehrpersonen, zwei nicht unterrichtende Mitarbeitende und 32 Schüler).

Über 800 neue Quarantänen 

Im Zusammenhang mit den neuen Infektionsfällen mussten an den Kindergärten 156, an den Grundschulen 193, an den Mittelschulen 196, an den Oberschulen 202 und an den Berufsschulen 86 Quarantänen neu verhängt werden.

Ladinische Schule: Acht Neuinfektionen in der letzten Woche

Insgesamt acht neue Coronavirus-Infektionsfälle sind in der vergangenen Woche an den ladinischen Bildungseinrichtungen verzeichnet worden. Die diesbezüglichen Daten der Woche vom 4. bis zum 11. Jänner 2021 hat die Ladinische Bildungsdirektion bekanntgegeben. Die Zahlen umfassen die gesamte Kindergarten- und Schulgemeinschaft, also Kinder und Jugendliche, pädagogische Fachkräfte, Lehrpersonen und das nicht unterrichtende Personal. Allerdings ist zu bedenken, dass wegen des Fernunterrichts für die Schüler und Schülerinnen der Ober- und Berufsschulen die Meldung einer Infektion nicht verpflichtend war.

Keine Neuansteckungen wurden in der vergangenen Woche von den ladinischen Kindergärten gemeldet. An den Grundschulen gab es drei neue Infektionsfälle bei zwei Schülern und einer Lehrperson. Einen neuen Infektionsfall unter den Jugendlichen verzeichnen die Mittelschulen. Die Berufs- und Oberschulen vermelden vier Neuinfektionen unter Schülern.

Insgesamt wurden 29 Quarantänen neu verhängt, davon fünf an Kindergärten (drei Kinder und zwei pädagogische Fachkräfte), elf an den Grundschulen (zehn Schüler, eine Lehrpersonen), sieben an den Mittelschulen (sechs Schüler, eine Lehrkraft) und sechs an den Oberschulen (alle Schüler).

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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13 Kommentare auf "Deutsches Bildungswesen: 229 Neuinfektionen in der vergangenen Woche"


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Storch24
Storch24
Kinig
14 Tage 16 h

Liebe Eltern, versucht euch jetzt mal rauszureden. Und dann mal Prozesse anzetteln, weil Südtirol Schulen wegen zu hoher Infektionen schließt.
wäre neugierig, wie glücklich die Arbeitgeber sind, wenn immer mehr Elternteile krankgeschrieben sind, weil sie in Quarantäne sind.

Tantemitzi
Tantemitzi
Universalgelehrter
14 Tage 15 h
i bin bin mit der 75 %  Regelung an den Oberschulen überhaupt net einverstanden!  Mir sein a Familie de sich extrem vorsichtig verhält, weil mit Opas und Omas im Haus hom de mir unbedingt schützen müssen!   A insre Kinder sein vorsichtig und gion nirgends hin …. somit isch für ins itz die Busfahrt und der Unterricht an den Oberschulen is einzige Problem, dem mir ins OLLE aussetzn MÜSSEN!  mir homs nämlich so is erste mol net selbo in do Hond insre älteren Mitbewohner richtig zu schützen, weil mir nie wissn, ob ins net oans von die Kindo eppas mit hoam… Weiterlesen »
Psycho
Psycho
Tratscher
14 Tage 14 h

@Tantemitzi verstehe ich auch nicht!! Der Fernunterricht hat gut funktioniert, und die Jugend wird jetzt auch nicht verblöden wenn von zu Hause aus unterrichtet wird….aber unser Politiker für Bildung ist da anderer Meinung!!!

Smirre15
Smirre15
Grünschnabel
14 Tage 13 h

@Storch24…… Also letzte Woche waren 2 Tage Schule!!!! wenn diese ganzen Infektionen in diesen 2 Tagen passiert wären dann würden andere Listen falsch sein…… Die Schulen melden jene Fälle die sie gemeldet bekommen und sehr viele darunter haben sich sicher nicht in der Schule angesteckt (wäre ja zeitlich nicht möglich) sondern davor wo noch alle in den Ferien waren. Deshalb müssen sich Eltern jetzt nicht herausreden weil sie wollen das die Schulen offen bleiben.
Wir alles wissen mittlerweile das die Ansteckung in seltensten Fällen direkt von der Schule ausgeht, eher wird sich im Umfeld angesteckt.

Lois L.
Lois L.
Neuling
14 Tage 12 h
Da gibt es nichts raus zu reden. Die Schule hatte gerade mal drei Tage offen, das ist viel zu wenig um eine Veränderung des Infektionsgeschehens zu bewirken. Das Problem bei Schulen ist, dass jeder erkrankte Schüler gezählt wird und in die Statistik einfließt, obwohl niemand sagen kann wo die Infektion stattgefunden hat. Natürlich ist es möglich, dass man sich in der Schule infiziert, wenn wir aber einmal nachschauen wie das alltägliche Leben stattfindet steht eine Schließung der Schule in keinem Verhältnis dazu! Und bitte nicht die Spätfolgen kleinreden. Sie werden alle überleben. Das was den Schülern hier aber entgeht wird… Weiterlesen »
LisaMariee
LisaMariee
Tratscher
14 Tage 14 h

Oberschüler sollen wieder in Fernunterricht wechseln, totale Virenschleuder!

Dorothy
Dorothy
Neuling
14 Tage 16 h

Wurden die Kindergärten und Schulen nicht erst am letzten Donnerstag geöffnet, also am 7. Jänner? Auch so ein Südtiroler Sonderweg, denn – wenn ich mich nicht täusche – haben die restlichen Schulen Italiens erst gestern wieder geöffnet. – Und somit wären diese bemerkenswerten Zahlen eigentlich die Bilanz von 3 Schultagen? Und kurioserweise werden die italienischen Schulen nicht genannt, die vermutlich relevantere Zahlen geliefert hätten, als die ladinischen? 

Storch24
Storch24
Kinig
14 Tage 14 h

Italienische Schulen leider immer wieder in Verzug mit dem mitteilen der Daten

Dorothy
Dorothy
Neuling
14 Tage 15 h

An Storch24: wenn wir das Verhältnis anwesende Schülerzahl vs. Lehr-/Personal in den deutschen Schulen/Kindergärten berücksichtigen, dann scheint mir deine “Anschuldigung” NUR an die Eltern etwas unbedacht. Im KA auf 25 Fälle: 19 Personal – 6 Kinder; Grundschule 60 Fälle: 26 Personal – 34 Schulkinder; etc. Oder gehst du davon aus, dass sich das gesamte Personal an den Kindern angesteckt hat? Eher unwahrscheinlich, da meines Wissens der Schulbetrieb ja erst am Donnerstag letzter Woche begonnen hat und es doch einiger Tage bedarf, bis das Virus sich zeigt, auch beim Test. Das Lehr-Personal hätte dann bestenfalls erst gestern positiv sein dürfen.

allesnurzumschein
allesnurzumschein
Superredner
14 Tage 14 h

Krass! Das sprengt sogar die kühnsten Erwartungen 🙄

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
14 Tage 12 h

Hat es nicht immer gehießen, die Schulen wären kein Problem und würden keinen “Ansteckungsort” darstellen?

Faktenchecker
14 Tage 10 h

Deutsches Bildungswesen findest Du in Deutschland. Das hier ist italienisch.

xyz
xyz
Superredner
14 Tage 13 h

Ich denke, dass diese Zahlen alles andere als brauchbar sind.
Kindergarten-und Pflichtschulkinder werden so gut wie nie getestet, sondern einfach 10 Tage in Quarantäne gesteckt, wenn eine Lehrperson oder Mitschüler positiv sind. Da sie zudem meist asymptomatisch sind, hat man defacto gar keine wirkliche Übersicht wie viele positive Kinder im Kindergarten oder Grundschule herumwirbeln. Doch um genaueres zu wissen, müssten alle Schulen 1-2 mal die Woche komplett durchgetestet werden, Kaugummi-, Gurgel-, Antigentest, Coronahunde….es gäbe mittlerweilen ja einige Dinge…

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