Von: APA/AFP/dpa
In Spanien sind drei Buben beim Baden nahe Tarragona im Nordosten des Landes ums Leben gekommen. Wie der regionale Rettungsdienst am Sonntag mitteilte, ereignete sich das Unglück am Freitag am Strand von Arrabassada. Sechs Buben waren dort von Felsen ins Meer gesprungen, obwohl wegen starker Wellen eine gelbe Warnflagge gehisst war.
Drei der Buben schafften es aus eigener Kraft zurück ans Ufer, während die anderen drei von Rettungskräften aus dem Meer geborgen werden mussten. Ein zwölfjähriger Bub starb trotz Wiederbelebungsversuchen noch am Unfallort, zwei 13-Jährige starben später im Krankenhaus, wie der Rettungsdienst mitteilte.
Der Regionalpräsident von Katalonien, Salvador Illa, zeigte sich erschüttert über die Todesfälle und erklärte im Onlinedienst X, “es gibt keine Worte in einem Moment so großer Trauer”. Der Stadtrat von Tarragona rief drei Tage offizielle Trauer aus. Der Bürgermeister von Tarragona, Rubén Viñuales, mahnte, “keine unnötigen Risiken” einzugehen. “Unter keinen Umständen sollte man von den Felsen springen”, erklärte er.
Mehrere tödliche Badeunfälle in Deutschland
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rief am Sonntag angesichts der Hitzewelle dazu auf, die Gefahren beim Baden nicht zu unterschätzen. In Deutschland kam es in den vergangenen Tagen zu tödlichen Vorfällen: In Oberfranken in Bayern starb ein 24-Jähriger beim Baden in einem See, im Kreis Karlsruhe ertrank ein 23-Jähriger, in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) sprang ein 16-Jähriger am Samstag in den Rhein-Herne-Kanal und tauchte nicht wieder auf. Im Rhein im Bundesland Hessen werden ebenfalls seit Samstag drei Menschen nach dem Baden im Fluss vermisst.




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