Mehrere Vermisste gemeldet

Dutzende Tote nach Erdrutschen in Äthiopien

Donnerstag, 12. März 2026 | 13:45 Uhr

Von: APA/dpa

Bei Erdrutschen im Süden Äthiopiens sind nach Behördenangaben am Donnerstag mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Die tatsächliche Zahl der Opfer könnte noch deutlich höher sein, denn etwa 125 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Heftige Regenfälle in der Region hatten massive Erdrutsche ausgelöst. Wegen der Gefahr weiterer Schlammlawinen musste die Rettungsaktion auch unterbrochen werden. Erdrutsche hatten auch Straßen und Brücken zum Unglücksort blockiert.

Erdrutsche sind in diesem hügelreichen Teil Äthiopiens ein regelmäßiges Phänomen. Im Jahr 2024 töteten Erdrutsche Hunderte Menschen, zerstörten wichtige Infrastruktur, darunter Ackerland, und vertrieben Tausende. Die Lage wurde durch eine verzögerte und unzureichende humanitäre Hilfe verschärft, die das Leben der Opfer gefährdete. Gleichzeitig haben marode Infrastruktur und durchnässte Böden die Anfälligkeit des südlichen Bundesstaates Äthiopien für Erdrutsche und andere Naturkatastrophen erhöht.

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